Ihre-Vorsorge Logo

Corona: Anteil der Omikron-Sublinie XBB.1.5 gestiegen

Die neue Sublinie ist nun schon die zweithäufigste Variante in Deutschland. Experten sind aber nicht sonderlich besorgt.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Mehrere Corona-Schnelltest mit negativen und positiven Ergebnissen. Bild: IMAGO / Achille Abboud

© Nicht definiert

Berlin (dpa). Der Anteil der Omikron-Sublinie XBB.1.5 in Deutschland ist weiter angestiegen. In der vergangenen Woche wurde die Sublinie in neun Prozent der untersuchten Stichproben nachgewiesen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend schrieb. „XBB.1.5 ist nun die am zweithäufigsten in der Stichprobe nachgewiesene Variante.“

Die Werte basieren allerdings auf geringen absoluten Zahlen, denn das vollständige Viruserbgut wird nur bei einem sehr kleinen Anteil positiver Proben untersucht. Für die kommenden Wochen werde mit einem weiteren Anstieg der Variante gerechnet, schreibt das RKI. In den USA sei die Variante laut der dortigen Gesundheitsbehörde bereits dominant. Der Virologe Christian Drosten hatte bereits Mitte Januar gesagt, dass die Sublinie in Deutschland vorherrschend werden dürfte. Das heiße aber längst nicht, dass eine riesige neue Welle noch in diesem Winter drohe.

Keine Erhöhung der Krankheitsschwere

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist die neue Sublinie keine Mutation auf, die für Veränderungen der Krankheitsschwere bekannt wäre. Laut RKI wurde mit der zunehmenden Verbreitung der Sublinie „keine Erhöhung der Krankheitsschwere“ beobachtet.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist in der vergangenen Woche um etwa 14 Prozent im Vergleich zur Vorwoche angestiegen – jedoch auf einem „vergleichsweise niedrigen Niveau“, wie das RKI mitteilte. Vor einer Woche hatte das RKI das Corona-Risiko von hoch auf moderat herabgestuft. Zuvor hatte es längere Zeit von hohem Risiko gesprochen. Eine Wiederhochstufung bei einer Verschlechterung der Lage sei aber nicht ausgeschlossen.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Vor der Zeitungstellung am kommenden Sonntag zeigt eine Umfrage: Bei Haushalten mit Kindern und Menschen zwischen 40 und 49 Jahren wollen zwei Drittel ganz auf die Winterzeit verzichten.

Time
4 Minuten

Cremesuppe, Kakao oder Vanillepudding lösenbei vielen Menschen Aufruhr im Darm aus. Doch ganz auf Milchprodukte zu verzichten ist nicht unbedingt notwendig oder nützlich. Ein Überblick.

Time
2 Minuten

Je mehr, desto besser: Soziale Kontakte im Alter fördern Gedächtnis und Denkleistung. Besonders ehrenamtliche Arbeit erweist sich laut der Studie als wirksam. Was noch?

Time
2 Minuten

Ewiges Scrollen und Folgen im Alltag: Erhebungen zufolge nutzen viele Kinder und Jugendliche soziale Medien in riskantem oder krankhaftem Ausmaß. Auch Jugendliche selbst beobachten das bei Bekannten.

Time
2 Minuten

Ärzte sollen künftig eine feste Zahl freier Termine melden. Warum die Kassenärztliche Bundesvereinigung darin keinen Weg zu schnelleren Terminen sieht.

Time
2 Minuten

Im Supermarkt stehen die Kisten mit Zierkürbissen manchmal direkt neben den Speisekürbissen. Doch nicht jedes hübsche Exemplar darf in Suppe oder Ofengemüse.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026