Ihre-Vorsorge Logo

Fast 10 Prozent der Menschen in Deutschland haben eine schwere Behinderung

Durch Krankheiten entstehen rund 90 Prozent der schweren Behinderungen, wie Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen. Frauen und Männer sind davon gleichermaßen betroffen.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Mann mit Behinderung sitzt im Rollstuhl am Fenster.

© Nicht definiert

Wiesbaden (dpa). In Deutschland leben rund 7,8 Millionen Menschen mit einer schweren Behinderung. 9,4 Prozent der Bevölkerung waren Ende 2025 schwerbehindert, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. 49,9 Prozent von ihnen waren Männer, 50,1 Prozent Frauen.

Ein Vergleich zu Vorjahren sei nur eingeschränkt möglich, da in Hessen und Sachsen die Daten der Verwaltung nach unten korrigiert worden seien, erklärte das Bundesamt. Die letzte Zählung erfolgte zum Jahresende 2023, damals waren knapp 7,9 Millionen Menschen in Deutschland schwerbehindert – rund 27.000 mehr als zum Jahresende 2025. 

21 Prozent leben mit höchstem Grad der Behinderung

Als schwerbehindert gelten Personen, denen ein Behinderungsgrad von mindestens 50 zuerkannt wurde – dokumentiert ist dies in einem entsprechenden Ausweis. Ende 2025 wiesen mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Schwerbehinderten einen Behinderungsgrad von 50 auf, bei etwas mehr als einem Fünftel (21 Prozent) war der höchste Grad der Behinderung von 100 festgestellt worden.

Mit gut 91 Prozent wurde ein Großteil der schweren Behinderungen durch eine Krankheit verursacht. Drei Prozent der Behinderungen waren angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf, gut ein Prozent der Behinderungen waren auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen. Hinzu kamen weitere Ursachen.

Gut ein Drittel 75 Jahre und älter

34 Prozent der schwerbehinderten Menschen waren Ende 2025 mindestens 75 Jahre alt. Etwas weniger als die Hälfte (45 Prozent) gehörte der Altersgruppe von 55 bis 74 Jahren an, 3 Prozent waren Kinder und Jugendliche.

Bei 57 Prozent waren körperliche Ursachen ausschlaggebend, häufig waren Organe betroffen, andere litten unter Funktionsstörungen der Arme, Beine, der Wirbelsäule oder des Seh- oder Hörvermögens. Geistige oder seelische Behinderungen lagen bei 16 Prozent der schwerbehinderten Menschen vor. Die weiteren Betroffenen litten unter Störungen der Gehirnfunktion, oder es lagen keine Angaben zur Art der Behinderung vor.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Wenn eine Grippewelle anrollt, können viele Beschäftigte nicht zur Arbeit gehen. Für den Krankenstand haben aber auch andere Erkrankungen zusehends starke Effekte, wie eine Analyse ergab.

Time
2 Minuten

Geht es um die gesundheitlichen Risiken von Körperfett, sind Bauchpolster kritischer als Hüftgold. Wie Sie mit Maßband und Taschenrechner herausfinden, wo Sie stehen.

Time
2 Minuten

Umwelt-Faktoren sind Teil unseres Alltags und können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Was die Deutsche Herzstiftung rät und was Experten sagen.

Time
2 Minuten

Dentalphobie ist keine Einbildung: Doch wer Zahnarztpraxen meidet, riskiert mehr Beschwerden. Warum ein offener Umgang mit der Angst hilft. Und was Sie mit ihrem Zahnarzt besprechen sollten.

Time
4 Minuten

Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung infiziert sich jährlich mit Grippeviren. Dazu kommen weitere Atemwegserkrankungen. Den Beginn machen die Erkältungsviren.

Time
2 Minuten

Nach der Abnehmspritze ist inzwischen auch die Abnehmtablette in Deutschland erhältlich. Bisher sei die Nachfrage aber verhalten, sagen die Apotheken. Die Spritze habe klare Vorteile.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026