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Fast die Hälfte aller Bürger nutzt bei Gesundheitsfragen KI

Sollte Künstliche Intelligenz eine größere Rolle in ihrer Gesundheitsversorgung einnehmen? Vier von fünf Menschen in Deutschland können sich das vorstellen, wie ein Studie des Pharmaherstellers Stada zeigt.

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Künstliche Intelligenz: Chat GPT. Bild: IMAGO / NurPhoto / Nicolas Economou

© Nicht definiert

Bad Vilbel (dpa). Die Unzufriedenheit der Deutschen mit dem Gesundheitssystem wächst weiter. Hoffnung setzen die Menschen auf Künstliche Intelligenz (KI), wie eine Umfrage des Pharma-Herstellers Stada aus dem hessischen Bad Vilbel ergab. 

Für den Stada Health Report 2026 befragte das Marktforschungsinstitut Human8 im Februar und März 2026 insgesamt 19.514 Menschen im Alter von 18 bis 99 Jahren in 20 Ländern, darunter 2.001 Menschen in Deutschland – repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region.

Zwei von drei Befragten zufrieden mit Gesundheitssystem

2020 waren noch 80 Prozent der Deutschen mit dem Gesundheitssystem zufrieden, 2025 waren es nur noch 68 Prozent – 2026 sank der Wert auf 63 Prozent. Die größten Klagen: zu wenig Personal und zu lange Wartezeiten. 

45 Prozent der Befragten nutzen demnach bereits KI für Gesundheitsfragen. Wofür genau? 26 Prozent wollen mit KI eine Diagnose besser verstehen, 17 Prozent bereiten sich mit KI auf einen Arztbesuch vor und 13 Prozent holen sich über KI eine Zweitmeinung nach dem Arztbesuch ein. 

81 Prozent der Deutschen sind der Umfrage zufolge offen dafür, dass KI künftig eine Rolle in ihrer Gesundheitsversorgung spielt – nur 19 Prozent lehnen jeden KI-Einsatz ab.

Sorgen vor Missbrauch der Daten

Angst um die eigenen Daten haben nicht alle: 41 Prozent der Befragten in Deutschland sagten, sie würden all ihre Gesundheitsdaten für KI verfügbar machen, um damit Diagnosen und Therapien zu verbessern.

45 Prozent der Befragten sagten aber auch, dass sie sich sorgen, dass ihre Gesundheitsdaten missbräuchlich und ohne ihr Wissen genutzt werden können.

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