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Krankenkasse rät zu RSV-Prophylaxe bei Säuglingen

RSV kann Säuglinge und Senioren schwer treffen. Etliche Babys müssen im Krankenhaus behandelt werden. Warum Vorsorge auch jetzt noch zählt.

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Impfstoff wird auf Spritze aufgezogen. Bild: IMAGO / Addictive Stock

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Mainz/Saarbrücken/Wiesbaden (dpa) - Angesichts steigender Infektionszahlen beim Respiratorischen-Synzytial-Virus (RSV) rät die Krankenkasse IKK Südwest verstärkt zur Vorsorge. Vor allem bei Säuglingen und älteren Menschen könne die Atemwegsinfektion schwer verlaufen, teilte die Krankenkasse in Saarbrücken mit. Ein wirksamer Schutz sei auch zum jetzigen Zeitpunkt noch wichtig. 

Die Ständige Impfkommission empfehle für alle Säuglinge in ihrer ersten RSV-Saison prophylaktisch den Wirkstoff Nirsevimab. Dieser schütze für die gesamte Dauer der Saison von Oktober bis März. Zudem werde Menschen ab 75 Jahren die RSV-Impfung empfohlen, teilte die IKK Südwest mit.

Etliche Säuglinge müssen im Krankenhaus behandelt werden

2024 verzeichnete die IKK Südwest bei ihren Versicherten rund 700 RSV-Fälle bei Säuglingen in den Bundesländern Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen, die entweder ambulant oder stationär behandelt wurden. Dabei gehe die Zahl der Klinikbehandlungen nach Angaben der Krankenkasse Jahr für Jahr zurück.

“Insgesamt zeigen die Zahlen eine leicht positive Entwicklung, die aber nicht automatisch zur Nachlässigkeit bei der Vorsorge führen darf. Eine Infektion mit dem RS-Virus ist und bleibt eine ernste Erkrankung”, sagte IKK Südwest-Chef Jörg Loth. Sie könne schwere, teilweise beatmungspflichtige Erkrankungen der unteren Atemwege verursachen. 

Virus überträgt sich über Tröpfchen

Das RSV ist ein Erreger von Atemwegserkrankungen. Es wird laut IKK Südwest über Tröpfchen übertragen. Wer erkrankt sei, solle sich von Gemeinschaftseinrichtungen wie Kita, Schule oder Pflegeeinrichtung bis zum Abklingen der Symptome fernhalten. Die IKK Südwest zählt in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland insgesamt gut 600.000 Versicherte.


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