Bayreuth (drv/sth). Die medizinische Rehabilitation ist für viele Menschen ein wichtiger Schritt zurück in ein gesundes und aktives Berufsleben. Doch der nachhaltige Erfolg hängt oft davon ab, wie gut die erlernten Maßnahmen im Alltag weitergeführt werden. Um dies zu unterstützen, bietet die digitale Reha-Nachsorge eine flexible und moderne Lösung. Sie ermöglicht eine ortsunabhängige und individuell angepasste Weiterführung der Therapie – bequem von zu Hause oder unterwegs.
Möglich ist dies bereits in drei Kliniken des Klinikverbundes der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Nordbayern: der Frankenland-Klinik in Bad Windsheim, der Ohlstadtklinik bei Murnau und der Klinik Herzoghöhe Bayreuth. Alle drei Reha- und AHB-Fachkliniken sind renommierte Einrichtungen für orthopädische Rehabilitation und bieten umfassende Therapieprogramme für Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparats. In der Frankenland-Klinik wird die digitale Reha-Nachsorge zudem im Bereich Adipositas angeboten. Mit der digitalen Reha-Nachsorge erweitern die drei Kliniken gezielt ihr Leistungsspektrum und ermöglichen eine nahtlose, individuelle Betreuung auch nach dem Klinikaufenthalt.
“Logischer und notwendiger Schritt”
„Die Digitalisierung verändert unseren Alltag. Die Einführung innovativer, nachhaltiger und moderner digitaler Reha-Programme in unseren Kliniken ist ein logischer und notwendiger Schritt, um Betroffenen eine flexible und alltagstaugliche Fortführung ihrer Therapie zu ermöglichen. Wir sind stolz, mit unserem Klinikverbund ein Vorreiter in der Digitalisierung der Reha-Landschaft zu sein und somit eine exzellente Patientenversorgung bieten zu können“, so Markus Kraft, Leiter der Abteilung Klinikverbund bei der DRV Nordbayern.
Im Rahmen der digitalen Reha-Nachsorge werden die Patientinnen und Patienten aktiv auch nach einer Reha begleitet – über eine App auf dem jeweiligen mobilen Endgerät. Das maßgeschneiderte Nachsorgeprogramm beinhaltet dabei auch die Möglichkeit, mit den bereits bekannten und vertrauten Therapeuten aus der Klinik in Kontakt zu bleiben. Die technische Nutzung der digitalen Nachsorge wird den Patientinnen und Patienten bereits während der Reha vermittelt. Digitale Barrieren werden damit vermieden.
Da die digitale Nachsorge örtlich und zeitlich flexibel ist, können somit vor allem auch jene angesprochen werden, die sonst für dieses Leistungsangebot unerreichbar wären: beispielsweise Berufstätige im Schichtdienst, Eltern mit Betreuungsverpflichtungen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen.
