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Trotz Verbot: Manche Lebensmittel enthalten kritisches E171

Der Zusatzstoff E171 ist seit August in Lebensmittteln verboten. Noch immer finden sich aber Produkte im Handel, warnen Verbraucherschützer.

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Zwei Hände greifen nach mehreren Donuts in einer Schachtel. Bildnachweis: Stocksy © Kristen Curette Hines

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Mainz (dpa/tmn). Titandioxid oder auch E171 heißt der Zusatzstoff, der zum Beispiel Zuckerperlen weißglänzend macht oder Mayonnaise färbt. Seit dem 8. August dieses Jahres ist er EU-weit in Lebensmitteln verboten, weil nicht auszuschließen ist, dass er erbgutschädigend und krebserregend ist. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat jedoch die Probe aufs Exempel gemacht und in einigen Produkten noch Titandioxid gefunden.

Das liegt daran, dass alles, was früher hergestellt wurde, noch bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verkauft werden darf. Bei Dragees aller Art ist das etwa der Fall. Auch beim Kauf zum Beispiel von Kaugummis, Lutschern und Kuchendekor sollten Verbraucher auf die Zutatenliste schauen. Ist dort Titandioxid oder E171 vermerkt, landet das Produkt besser nicht im Einkaufswagen.

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