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DRV: Konstante Beitragseinnahmen im dritten Quartal

Von Juli bis September flossen monatlich mehr als 21 Milliarden Euro auf die Konten der gesetzlichen Rentenversicherer. Auch die Rücklage bleibt hoch.

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Berlin (sth). Die Beitragseinnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung bewegen sich konstant auf hohem Niveau und bestätigen den positiven Trend auf dem Arbeitsmarkt. Laut aktuellen Daten der 16 Rentenkassen flossen im dritten Quartal dieses Jahres monatlich mehr als 21 Milliarden Euro auf deren Konten. Das waren jeweils 500 bis 800 Millionen Euro mehr als in den entsprechenden Vorjahresmonaten. Zwar waren die Einnahmen – wie jahreszeitlich üblich – in den Monaten August und September etwas geringer als im Juli. Dennoch liegen die gesamten Beitragseinnahmen der Rentenversicherer in diesem Jahr schon um knapp 6,9 Milliarden Euro höher als zum gleichen Vorjahreszeitpunkt.

Bemerkenswert stabil ist auch die Entwicklung der Pflichtbeitragszahlungen von Unternehmen und Beschäftigten. Zwischen dem siebten und neunten Monat dieses Jahres zahlten Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils zwischen 18,8 und 19,2 Milliarden Euro an die Rentenversicherung. Das waren – ähnlich wie bei den Gesamtbeiträgen – monatlich zwischen 500 und 850 Millionen Euro mehr als im dritten Quartal 2020.

Auch das Finanzpolster der Rentenversicherung ist weiterhin auf konstant hohem Niveau. Ende September lagen knapp 33,2 Milliarden Euro auf den Konten der Rentenversicherer. Dadurch sank die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage nur geringfügig auf aktuell 1,38 Monatsausgaben. Aufgrund der stabilen Entwicklung in den Kassen dürfte der Beitragssatz zur Rentenversicherung voraussichtlich noch bis mindestens Ende 2022 bei 18,6 Prozent liegen. „2023 könnte eine kleine Anhebung auf 18,7 Prozent erforderlich sein“, hatte die damalige Bundesvorstandsvorsitzende der Rentenversicherung, Anja Piel, im Juni dieses Jahres gesagt. 

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