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Mehr als 95 Prozent der Nettorenten niedriger als 2000 Euro

Bundesregierung: Höhe eines Anspruchs in der gesetzlichen Rentenversicherung lässt nicht auf Gesamteinkünfte im Alter schließen.

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Frau öffnet eine rote Geldbörse.

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Berlin/Frankfurt (sth). Mehr als 95 Prozent der gesetzlichen Alters- und Erwerbsminderungsrenten hatten  Ende 2021 eine Auszahlungshöhe („netto“) von weniger als 2000 Euro im Monat. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (S. 52f.) auf eine Anfrage des Linken-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Dietmar Bartsch, hervor. Das waren mehr als 19,4 der rund 20,3 Millionen sogenannten Versichertenrenten. Zusammen mit den etwa fünf Millionen Hinterbliebenenrenten zahlt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) derzeit monatlich mehr als 25 Millionen Renten aus. 

Fast 82 Prozent der Versichertenrenten – das waren mehr als 16,6 Millionen – hatten dem Regierungsschreiben zufolge im Dezember 2021 eine Netto-Höhe von unter 1500 Euro, zwei Drittel der Rentenempfänger bekamen monatlich weniger als 1200 Euro überwiesen. In einer Erläuterung der Zahlen verweist die Bundesregierung darauf, dass aus der Höhe eines Rentenanspruchs in der Rentenversicherung „grundsätzlich nicht auf die Einkommenssituation im Alter geschlossen werden kann“ – unter anderem, weil weitere Alterseinkommen und der Haushaltskontext nicht berücksichtigt seien.

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