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Rentenkassen beenden 2022 mit Rekord-Rücklage

Gesetzliche Rentenversicherer registrierten am Ende des Vorjahrs eine Finanzreserve von fast 42,7 Milliarden Euro – so viel wie nie zuvor.

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Haufen von Euro-Geldscheinen. Bild: IMAGO / Zoonar

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Berlin (sth). Die gesetzlichen Rentenkassen haben das vergangene Jahr mit einer Rekord-Rücklage beendet. Wie aus am Montag von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) veröffentlichten Daten hervorgeht, lagen Ende 2022 knapp 42,7 Milliarden Euro auf den Konten der 16 gesetzlichen Rentenversicherer – so viel wie nie zuvor zum Jahreswechsel. Die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage  war damit um knapp 3,7 Milliarden Euro höher als ein Jahr zuvor, was 1,70 Monatsausgaben entspricht. Ende 2021 hatte die DRV-Finanzreserve noch 39 Milliarden Euro umfasst, am Ende des ersten Corona-Jahres 2020 waren es 37,1 Milliarden Euro. Den bisherigen Höchststand zum Jahresende hatten die Rentenkassen 2019 registriert, als 40,5 Milliarden Euro auf den DRV-Konten lagen.

Auch die Beitragseinnahmen der Rentenversicherer legten den neuen Zahlen zufolge im Vorjahr Monat für Monat zu und lagen oft um etwa eine Milliarde Euro höher als 2021. Bis Ende 2022 waren demnach rund 275 Milliarden bei den Rentenversicherern eingegangen – etwa 13 Milliarden Euro mehr als 2021. In ähnlicher Höhe wuchsen die besonders wichtigen „Pflichtbeiträge vom Arbeitsentgelt“. Sie legten 2022 von 232,7 Milliarden auf 245,4 Milliarden Euro zu. Für die gesamte DRV – das heißt einschließlich der knappschaftlichen Rentenversicherung – hatte die DRV-Bundesvorstandsvorsitzende und DGB-Sozialpolitikexpertin Anja Piel im Dezember Einnahmen von 356,8 Milliarden Euro und Ausgaben von 354,7 Milliarden Euro prognostiziert. Das wäre ein Überschuss von 2,1 Milliarden Euro.

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