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Rentenbeitrag soll um höchstens 20 Prozent steigen

Durch das Rentenpaket II wird der Beitragssatz zur Rentenversicherung bis 2035 voraussichtlich von 18,6 Prozent auf 22,3 Prozent steigen – ein Fünftel mehr als heute. Er soll aber auch im darauf folgenden Jahrzehnt stabil bleiben.

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Mann im Büro tippt auf einen Taschenrechner und schreibt mit Kugelschreiber in eine Liste. Bild: IMAGO / imagebroker / imago stock&people

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Berlin/Frankfurt am Main (sth). Beschäftigte und Arbeitgeber müssen sich bis zum Jahr 2035 auf einen Anstieg des Rentenbeitrags um 20 Prozent einstellen. Das geht aus dem Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Rentenpaket II hervor. In diesem Zeitraum soll der Beitragssatz zur Rentenversicherung den Plänen der Ampel-Koalition zufolge von derzeit 18,6 Prozent auf 22,3 Prozent ansteigen – ein Fünftel mehr als bisher. 

Auf dieser Höhe soll der Rentenbeitrag dann mithilfe einer jährlichen Ausschüttung von zehn Milliarden Euro aus dem geplanten Generationenkapital von rund 200 Milliarden Euro bis zum Jahr 2045 stabilisiert werden – und so künftige Beitragszahler entlasten. Von der erhofften Entlastung von etwa 0,4 Prozentpunkten pro Jahr sollen Beschäftigte und Unternehmen jeweils zur Hälfte profitieren. 

Nach den Berechnungen der Bundesregierung beginnt der Anstieg des Rentenbeitrags voraussichtlich ab dem Jahr 2028 - im ersten Schritt wohl gleich um 1,4 Prozentpunkte auf 20,0 Prozent statt, wie ursprünglich  geplant, auf 19,7 Prozent. Ab 2030 wächst der Beitragssatz den Annahmen zufolge weiter auf 20,6 Prozent, ab 2035 dann über die 22 Prozent-Marke. Zuvor soll die Rücklage in den Rentenkassen von aktuell rund 42,3 Milliarden Euro oder 1,5 Monatsausgaben bis auf die künftige Mindestrücklage von 0,3 Monatsausgaben abschmelzen. 

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