Ihre-Vorsorge Logo

Freiwilliger Dienst lohnt sich – auch für die spätere Rente

Freiwilligendienste und freiwilliger Wehrdienst gelten als Beschäftigung. Wer sich hier engagiert, tut zugleich etwas für sein Rentenkonto.

Artikel vorlesen

Lesezeit

1 Minuten

Veröffentlicht

Weibliche Pflegefachkraft hilft alter Frau beim Hinlegen ins Bett.

© Nicht definiert

Frankfurt am Main (drv/sth). Wer ein Freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr (kurz: FSJ oder FÖJ) leistet oder am Bundesfreiwilligendienst teilnimmt, ist in der Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung versichert. Die kompletten Beiträge dafür trägt der Arbeitgeber. Ihre Höhe ist abhängig vom gezahlten Taschengeld. Aktuell darf es maximal 644 Euro im Monat betragen - acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Ren­tenversicherung von derzeit 8.050 Euro pro Monat. Neben dem Taschengeld werden auch Sachbezüge wie Unterkunft und Verpflegung oder Arbeitskleidung bei der Berechnung der Beiträge berücksichtigt. 

Beim freiwilligen Wehrdienst werden ebenfalls Pflichtbeiträge auf dem Rentenkonto gutgeschrieben. Diese Beiträge übernimmt der Staat. Sie errechnen sich aus einem fiktiven Verdienst, der 80 Prozent der sogenannten Bezugsgröße beträgt (2025: 3.745 Euro monatlich oder 44.940 Euro jährlich). Somit werden Rentenbeiträge aus einem monatlichen Verdienst von 2.996 Euro gezahlt. Aus diesen Gründen wirkt sich das Engagement auch positiv auf das Rentenkonto aus – zum Beispiel, wenn es um die Erfüllung der Mindestversicherungszeit von fünf Beitragsjahren geht.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Die Rentenkommission will die abschlagfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abschaffen. Ob es dazu kommt, ist umstritten. Was hinter der Rente für besonders langjährige Versicherte steckt.

Time
5 Minuten

Rente, Pflege, Steuern, Haushalt, heikle Regierungsbildungen, offene Führungsfragen: Schwarz-Rot steht vor großen Herausforderungen. Der Rückzug von Bärbel Bas hat die Lage nicht einfacher gemacht.

Time
3 Minuten

Die Bemessungsgrenzen für die Sozialbeiträge steigen deutlich. Topverdiener müssen insgesamt mehr als 1.000 Euro im Jahr zahlen.

Time
2 Minuten

Der Besteuerungsanteil steigt stetig weiter. Woran das liegt und warum viele Rentner trotzdem keine Steuern zahlen müssen.

Time
2 Minuten

Die Spitzen von Union und SPD hatten sich im Sommer auf mehrere große Reformen verständigt, etwa bei der Rente. Wie schnell kann es nun damit vorangehen?

Time
2 Minuten

Wer früher in Rente gehen will, muss Abschläge in Kauf nehmen. Doch dagegen kann man etwas tun.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026