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Höhere Rentenbeiträge für freiwillig Wehrdienstleistende

Seit Anfang des Jahres erhöht der freiwillige Dienst an der Waffe die spätere Rente von rund 8.000 jungen Menschen um ein Drittel mehr.

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Bad Homburg (sth). Der Dienst von freiwillig Wehrdienst Leistenden wird seit diesem Jahr für die spätere Rente etwas besser bewertet als in den Vorjahren. Wer sich für mindestens sechs und höchstens 23 Monate in den Dienst der Bundeswehr stellt, bekommt jetzt monatlich Rentenbeiträge auf der Basis von 80 Prozent der sogenannten Bezugsgröße gutgeschrieben, das entspricht einem fiktiven Verdienst von 2.548 Euro in den alten und 2.408 Euro in den neuen Ländern.

Zuvor wurde die Dienstzeit mit monatlich 60 Prozent der Bezugsgröße für die Rente bewertet. Die Bezugsgröße orientiert sich am Durchschnittsverdienst aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im vorletzten Jahr. Die Rentenbeiträge für freiwillig Wehrdienst Leistende zahlt der Bund.

Von der Neuregelung durch das Bundeswehr-Einsatzbereitschaftsstärkungsgesetz, das im vergangenen Jahr vom Bundestag beschlossen wurde, profitieren derzeit gut 8.000 freiwillige Frauen und Männer. Seit der Abschaffung der Wehrpflicht zur Jahresmitte 2011 ging die Zahl der freiwillig für die Bundeswehr aktiven Soldatinnen und Soldaten von zuvor rund 25.000 um etwa zwei Drittel zurück. Der früher neben dem Wehrdienst alternativ verpflichtende Zivildienst wurde zum gleichen Zeitpunkt zu einem freiwilligen Dienst umgebaut und kann heute in Form eines freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres (FSJ bzw. FÖJ) oder als Bundesfreiwilligendienst geleistet werden. 

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