Berlin (sth). Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hat im Jahr 2024 erneut mehr als 40 Millionen „aktiv Versicherte“ gezählt. Die Zahl der Menschen, deren Rentenansprüche sich im vergangenen Jahr durch Erwerbstätigkeit, Kindererziehung, häusliche Pflege oder Arbeitslosigkeit verändert haben, blieb laut am Wochenende veröffentlichten neuen DRV-Daten gegenüber 2023 mit rund 40,14 Millionen nahezu unverändert. Nach einem starken Wachstum bei den aktiv Versicherten zwischen 2021 und 2022 (plus 700.000) gab es im vergangenen Jahr nur noch eine Zunahme um etwa 24.000.
Die Zahl der „aktiv Versicherten“ ist den DRV-Statistikern zufolge seit 2003 fast ununterbrochen gestiegen – von seinerzeit knapp 33,4 Millionen um knapp 6,8 Millionen auf den aktuellen Rekordstand. Nur während der Weltfinanzmarktkrise 2007/2008 und im ersten Jahr der Corona-Pandemie (2020) registrierten die Rentenkassen eine Stagnation oder leichte Rückgänge. Die aktuellen Zahlen zeigen zudem, dass im letzten Pandemie-Jahr 2022 wieder eine deutliche Aufwärtsbewegung bei den „Aktiven“ festzustellen war – vor allem durch eine Zunahme bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der häuslichen Pflege.
Altersgruppe der 55- bis 61-Jährigen war 2024 besonders stark
Die größte Gruppe unter den „aktiv Versicherten“ bildeten 2024 Beschäftigte und Selbstständige, die 55 bis 61 Jahre alt waren – also den Geburtsjahrgängen 1963 bis 1969 angehörten. Jedem dieser Versicherten-Jahrgänge gehörten etwa eine Million Frauen und Männer an. Bemerkenswert ist, dass in der Gruppe der seinerzeit 47- bis 52-Jährigen (d.h. der Jahrgänge 1972 bis 1977) ein sehr deutlicher Einbruch bei den Zahlen festzustellen war (bis auf etwa 770.000 pro Jahr), während die Jahrgangsgröße bei den nach 1979 geborenen „aktiv Versicherten“ wieder erheblich wuchs – auf bis zu knapp 960.000 bei den 36-Jährigen (Jahrgang 1988, d. Red.).
Für diesen Trend dürften vor allem die im vergangenen Jahrzehnt deutlich gewachsene Zuwanderung – durch reguläre Migration und Flucht – verantwortlich sein. So wuchs die Zahl der aktiv Versicherten mit ausländischer Staatsbürgerschaft laut dem jüngsten Versichertenbericht der Deutschen Rentenversicherung deutlich. “Lag der Anteil der aktiv Versicherten mit nichtdeutscher Staatsbürgerschaft an allen aktiv Versicherten im Jahr 2013 noch bei 11,1 Prozent, stieg dieser auf 21,2 Prozent im Jahr 2023 an”, heißt es in dem Bericht. Insgesamt hatten demnach von den 40,1 Millionen aktiv Versicherte Ende 2023 rund 8,5 Millionen Menschen eine ausländische Staatsbürgerschaft.
