Ihre-Vorsorge Logo

„Rehakliniken erfolgreich am Markt positioniert“

Die Vertreterversammlung der DRV Berlin-Brandenburg beschließt den Haushalt für 2026 und betont die Bedeutung der trägereigenen Rehakliniken.

„Rehakliniken erfolgreich am Markt positioniert“

© Nicht definiert

Stefan Moschko (alternierender Vorstandsvorsitzender), Susanne Feldkötter (alternierende Vorsitzende der Vertreterversammlung), Christian Wolff (stellvertretender Geschäftsführer der DRV Berlin-Brandenburg), Geschäftsführerin Sylvia Dünn und Dirk Kuske (Vorstandsvorsitzender der DRV Berlin-Brandenburg, v.l.n.r.) dankten Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Berlin (vorn Mitte), für ihren Gastbeitrag. Sie brachte Impulse zur aktuellen Ausbildungssituation in der Hauptstadt ein.

Berlin (drv/sth). Der Haushalt der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg für das Jahr 2026 ist beschlossen. Ende vergangener Woche stimmten die ehrenamtlichen Mitglieder der Versicherten- und Arbeitgeberseite in der Vertreterversammlung des Regional-Rentenversicherers für den Großraum Berlin für eine entsprechende Vorlage des Vorstands. Mit einem Volumen von rund 17,6 Milliarden Euro liege der Haushalt des kommenden Jahres „leicht unter dem des Jahres 2025 (18,4 Milliarden Euro)”, heißt es in einer Mitteilung des Rentenversicherers.

Nach wie vor stabil entwickeln sich demnach bundesweit die Einnahmen der Deutschen Rentenversicherung. Nach aktueller Finanzschätzung werde mit Gesamteinnahmen von rund 417,3 Milliarden Euro gerechnet, heißt es. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Plus von 5,2 Prozent. Auch die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage, die jährliche Einnahme- und Ausgabeschwankungen ausgleichen soll, „ist ausreichend gefüllt“, betont der Regional-Träger. Demografisch bedingt bleibe sie jedoch rückläufig.

Rehakliniken entwickeln sich positiv

Themenschwerpunkt der Dezembersitzung war die positive Entwicklung der beiden zur Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg gehörenden Rehakliniken. „Unsere Rehakliniken Hohenelse in Rheinsberg und Lautergrund in Bad Staffelstein können sich weiterhin erfolgreich am Markt positionieren. Dies ist einerseits auf die – auch im bundesweiten Vergleich – hohen Qualitätsstandards und die guten Behandlungskonzepte zurückzuführen. Andererseits sorgen aber auch die gezielten Marketing-Maßnahmen für Vertrauen bei unseren Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die zu uns kommen, um gesund oder gesünder zu werden“, sagte der amtierende Vorstandsvorsitzende Dirk Kuske (Versichertenseite).

Mit Blick auf das zum 1. Januar 2026 in Kraft tretende neue Vergütungssystem für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation sieht der Vorstand die Kliniken gut vorbereitet. In beiden Kliniken wurden neue Behandlungskonzepte entwickelt, die die Qualität der Rehabilitation dauerhaft sichern und den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zugutekommen.

Zahl der dualen Ausbildungsverträge in Berlin stieg um mehrere Hundert

Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer zu Berlin, gab als Gastrednerin einen Impuls zur aktuellen Ausbildungssituation in der Hauptstadt. Unter herausfordernden Rahmenbedingungen könne für Berlin festgestellt werden, dass – entgegen des bundesweiten Trends – im Jahr 2024 die Zahl der dualen Ausbildungsverträge um mehrere hundert gesteigert werden konnte. „Auch für dieses Jahr bin ich zuversichtlich, dass wir mit dem Bündnis für Ausbildung, an dem alle Protagonisten an einem Tisch sitzen, diese positive Entwicklung noch einmal wiederholen können", zeigte sich Schreiner optimistisch.

Auch die Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg bildet jährlich in verschiedenen Berufsbildern aus – von Sozialversicherungsfachangestellten bis hin zum Bachelor of Science in Informatik. Am Sitz des Rentenversicherungsträgers in Frankfurt (Oder) wird derzeit der Ausbildungscampus modernisiert. „Die feierliche Eröffnung ist im zweiten Quartal 2026 geplant, sodass der Bildungscampus pünktlich zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres im September 2026 zur Verfügung stehen wird“, kündigte der Vorstandsvorsitzende Dirk Kuske an. Die Auszubildenden und Studierenden lernen dann gemeinsam mit ihren Ausbilderinnen und Ausbilderinnen auf einer Fläche von rund 1.325 Quadratmetern und somit auf doppelt so viel Platz wie vorher. Die umgebauten Räume sind barrierefrei und offen gestaltet mit viel Licht und großen Holzflächen. So entsteht ein modernes Arbeitsumfeld, das sich modular gestalten und anpassen lässt und somit digitales Lehren und Lernen ermöglicht.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Bis Ende des Jahres will die Regierung ihr Reformpaket durchsetzen. Von ihrem Kurs will sie sich nicht abbringen lassen – auch nicht durch Zwischenrufe von Wahlkämpfern aus den Ländern.

Time
4 Minuten

Die Deutsche Rentenversicherung erläutert die Rentenformel in einer neu aufgelegten Broschüre – und gibt Hinweise zur Rendite der Beiträge.

Time
2 Minuten
Time
2 Minuten

SPD-Chef und Vizekanzler Klingbeil nennt ein klares Ziel: Bis zum Jahresende soll es ein neues Rentensystem geben - nach allen Diskussionen im Detail.

Time
2 Minuten

Mit gefälschte E-Mails versuchen Kriminelle derzeit verstärkt, personenbezogene Daten von Rentenversicherten zu erlangen. Besonders vor einer der neuen Betrugsmaschen warnt jetzt die DRV Baden-Württemberg.

Time
3 Minuten

Die Pflegeversicherung ist in Finanznöten. Doch wo sparen? Kürzungen bei Rentenansprüchen für pflegende Angehörige stoßen auf Kritik – der neue Gesundheitsminister reagiert.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026