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Renteninformation: Planungshilfe für die Altersvorsorge ist weithin bekannt

Studie: Fast 90 Prozent der Beschäftigten wissen dank der jährlichen Renteninformation der Rentenversicherung über die Höhe ihrer Rentenansprüche Bescheid.

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Mann liest Brief im Stehen. Bild: IMAGO / Westend61 / imago stock&people

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Frankfurt am Main (sth). Die Renteninformation der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) ist das bekannteste Informationsschreiben zum Stand der persönlichen Altersvorsorgeansprüche. Bei einer Umfrage unter knapp 12.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahr 2019 gaben 84 Prozent der 25- bis 64-jährigen Versicherten an, das jährliche Schreiben ihres Rentenversicherungsträger zu kennen. Begrenzt man die Auswertung auf die Personengruppe, an die die Renteninformation versendet wird, „steigt dieser Anteil auf 88 Prozent an“, heißt es in der vom Bundessozialministerium (BMAS) in Auftrag gegebenen Studie „Verbreitung der Altersvorsorge 2019“. Die Ergebnisse der Studie, die auch in den Alterssicherungsbericht 2020 der Bundesregierung einflossen, wurden als BMAS-Forschungsbericht veröffentlicht. 

Mit ihrem Bekanntheitsgrad rangiert die Renteninfomation vor ähnlichen Schreiben der Anbieter anderer Altersvorsorgeprodukte, etwa der Riester-Rente oder betrieblicher Altersvorsorge. Diese sind der Studie zufolge im Durchschnitt bei 86 Prozent (Riester-Rente) oder 68 Prozent (Betriebliche Altersvorsorge – ohne Zusatzversorgung des öffentlichen Diensts) der Befragten bekannt. Die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung wird jährlich an mehr als 30 Millionen rentenversicherte Beschäftigte und Selbstständige ab dem 27. Lebensjahr versandt.

Zahl der Informationsschreiben wächst mit dem Einkommen

Mit steigendem Einkommen wächst auch der Anteil der Beschäftigten, denen ein Informationsschreiben zur persönlichen Altersvorsorge vorliegt. Die höchsten Quoten zeigen sich der BMAS-Studie zufolge über alle Vorsorgeformen hinweg bei einem monatlichen Bruttoeinkommen ab 4.500 Euro. Zwischen Beschäftigten mit einem monatlichen Bruttoverdienst unter 1.500 Euro und denen mit einem Einkommen oberhalb von 5.500 Euro „steigt der Anteil mit Informationsschreiben bei der GRV“ von 68 Prozent auf 89 Prozent „um den Faktor 1,3 an“, heißt es in dem Bericht. Bei der Riester-Rente bestehe dagegen ein „deutlich schwächerer und weniger eindeutiger Zusammenhang mit dem Bruttoeinkommen“.

Auch mit Blick auf die Übersichtlichkeit und die Verständlichkeit der Vorsorgeschreiben schneidet die Renteninformation am besten ab. „61 Prozent der Beschäftigten, die ein solches Informationsschreiben schon einmal erhalten hatten, stuften die Darstellung als übersichtlich ein'„, schreiben die Autoren der Studie. 54 Prozent der Befragten sahen die Renteninformation auch als sehr oder ganz überwiegend verständlich an. Ein deutlicher Zusammenhang lässt sich dem Bericht zufolge zwischen der Einkommenshöhe und der Bewertung der Informationsschreiben erkennen. Alle Schreiben würden mit Blick auf Übersichtlichkeit, Verständlichkeit und Nützlichkeit von den Befragten der höchsten Einkommenskategorie „am häufigsten positiv bewertet“, so die Studie.

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