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Wahlkampf-Versprechen: Was sagen die Parteien zur Rente?

In einer Artikel-Serie hatten wir vor Kurzem die Ankündigungen der größeren Parteien zu Rente und Altersvorsorge dokumentiert. dpa fasst die wichtigsten Aussagen zusammen.

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Rentnerpaar als Spielfiguren sitzen auf einem Stapel Geldmünzen.

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Berlin (dpa/sth). Stabiles Rentenniveau, stabiles Renteneintrittsalter, mehr Beitragszahlende: Die Parteien versprechen einiges, um die Bedeutung der gesetzlichen Rente als zentrales Alterssicherungssystem auch in Zukunft zu erhalten. In einer Artikel-Serie hatten wir dazu rund um den Jahreswechsel die Aussagen der Parteien und Gruppen im Bundestag dokumentiert (siehe unten). 

Doch was versprechen die Parteien genau? Und sind die Vorstellungen seriös? Bei der Bundestagswahl am 23. Februar können die Bürgerinnen und Bürger auch über diese Fragen entscheiden.

SPD: Rentenniveau bei 48 Prozent erhalten. Rentenalter von 67 nicht antasten. Staatliche Förderung für private Altersvorsorge vor allem für die, die sich das sonst nicht leisten könnten. 

CDU/CSU: Renteneintrittsalter von 67 beibehalten. Rente mit betrieblicher und privater Vorsorge ergänzen. “Frühstart-Rente” für alle Kinder (6 bis 18 Jahre), die vom Staat monatlich 10 Euro in ein Kapitalmarktdepot bekommen.

Grüne: Rentenniveau bei 48 Prozent erhalten. Zur Absicherung einen Bürgerfonds einführen: Mit Darlehen und Eigenmitteln des Bundes soll nachhaltig und klimaverträglich in europäische und deutsche Unternehmen investiert werden. Erträge dienen der Stärkung geringerer und mittlerer Renten. Rentenalter von 67 nicht antasten. 

FDP: “Wirklich flexibler Renteneintritt”, “individuelle Aktienrente” und “Altersvorsorgedepot für die private Altersvorsorge”.

BSW: System wie in Österreich, in das alle Erwerbstätigen einzahlen. Höhere Renten, höhere Beitragssätze. Mindestrente von 1500 Euro nach 40 Versicherungsjahren. 

Linke: Anhebung des Rentenniveaus von 48 auf 53 Prozent. Alle einzahlen lassen, also auch Beamte, Abgeordnete oder Minister. Rentenalter von 67 auf 65 Jahre senken. Höhere Beitragsbemessungsgrenze.

AfD: Mehr Renten-Einzahler durch weniger Verbeamtungen und Einbeziehung von Politikern in Rentenversicherung. Stärkere Anrechnung von Elternschaft bei Rente. Beitragssteigerungen durch Steuersenkungen ausgleichen. Anreize für freiwillige Verlängerung der Lebensarbeitszeit setzen, steuerliche Förderung von privater Vorsorge mit Aktien und ETFs.

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