Hannover (dpa/tmn). Berufstätige sollten keine überhöhten Erwartungen an die Beratung und Unterstützung durch einen Mentor haben. Das sagt der Wirtschaftspsychologe Gerhard Blickle von der Universität Bonn im Digitalmagazin "t3n - digital pioneers".
Ein Mentoring könne helfen, eigene Karriereziele zu entwickeln, mache aber nicht unbedingt erfolgreicher. Durch die Betreuung eines Mentors könnten Nachwuchskräfte herausfinden, was sie erreichen wollen und welche Aufgaben ihnen in ihrem Beruf gefallen, heißt es in dem Magazin. Sie klettern deswegen aber nicht unbedingt auf der Karriereleiter nach oben.
Für den erfolgreichen Aufstieg im Beruf empfiehlt der Wirtschaftspsychologe Blickle dagegen, sich ein eigenes Netzwerk aufzubauen, unabhängig von einem Mentor.
