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Zahl der Arbeitslosen sinkt im November leicht

Der Arbeitsmarkt zeigt sich im November als stabil. Bei der Kurzarbeit zeigt der Trend aber deutlich nach oben.

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Menschen in Lager verpacken Kartons. Bild: IMAGO / Shotshop / Monkeybusiness 2

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Nürnberg (dpa). Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November dank einer leichten Herbstbelebung gesunken – allerdings weniger stark als in früheren Jahren. Die Bundesagentur für Arbeit gab am Mittwoch die Zahl der Arbeitslosen im November mit 2,434 Millionen an, das sind 8000 weniger als im Oktober, aber 117.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt damit unverändert bei 5,3 Prozent. Sie liegt aber um 0,2 Punkte höher als im November 2021.

  • Arbeitslosenzahl im November: -8.000 auf 2.434.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +117.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: unverändert bei 5,3 Prozent

Wieder mehr Kurzarbeit

Bei der Kurzarbeit stellt die Bundesagentur wieder einen Anstieg fest. Vom 1. bis 24. November hätten Arbeitgeber für 82.000 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Daten über tatsächlich ausgezahltes Kurzarbeitergeld liegen nur bis September vor. In dem Monat zahlte die Bundesagentur Kurzarbeitergeld für 157.000 Beschäftigte. Das sind mehr als doppelt so viele wie im August.

Erwerbstätigkeit und Beschäftigung

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Oktober 2022 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 32.000 gestiegen. Mit 45,89 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 455.000 höher aus.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm saisonbereinigt von August auf September 2022 um 42.000 zu. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie im September nach Hochrechnungen der BA um 576.000 auf 34,90 Millionen Beschäftigte gestiegen.

7,40 Millionen Personen hatten im September 2022 eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, 157.000 mehr als im Vorjahresmonat. Darunter waren 4,13 Millionen ausschließlich und 3,26 Millionen im Nebenjob geringfügig entlohnt beschäftigt. Das Plus gegenüber dem Vorjahr geht weit überwiegend auf die im Nebenjob geringfügig entlohnt Beschäftigten zurück.

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