Wiesbaden (dpa). Im vierten Quartal 2021 ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland weiter gewachsen. 45,4 Millionen Menschen hatten ihren Arbeitsort in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag berichtete. Das waren 311.000 Personen oder 0,7 Prozent mehr als im Quartal zuvor. Bereinigt um Saisoneffekte ergibt sich daraus ein Zuwachs von 157.000 Männern und Frauen am Arbeitsmarkt.
Mehr Beschäftigte im Dienstleistungsbereich
Vor allem die Dienstleistungsbereiche trugen dazu bei, die negativen Job-Folgen der Corona-Krise aufzuholen. Seit dem Schlussquartal 2020 ist die Zahl der Arbeitnehmer und Selbstständigen um 434.000 gestiegen. Das Vorkrisenniveau vom Jahresende 2019 wurde aber noch um 172.000 Personen verfehlt.
Die Menschen arbeiteten außerdem wieder länger. Die durchschnittliche Arbeitszeit betrug im letzten Quartal des Vorjahres 346,4 Stunden und damit 2,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Trotz der Zuwächse bei der Gesamtzahl der Erwerbstätigen gibt es in Deutschland immer weniger Selbstständige. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank ihre Zahl erneut um 1,7 Prozent auf 3,9 Millionen.