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Einschulung 2026: Wohin mit dem Geldgeschenk?

Zur Einschulung gibt's häufig Geld von der Verwandtschaft. Für eine sinnvolle Geldanlage sollten sich Eltern vorab einige Fragen stellen.

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Eime Familie mit zwei Kindern und ein Sparschwein. Bild: IMAGO / Panthermedia

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Berlin (bv). Der erste Schultag ist ein besonderer Moment. Viele Kinder bekommen zur Einschulung nicht nur eine Schultüte und einen Schulranzen, sondern mittlerweile auch Geld von den Großeltern, Tanten und Patenonkeln oder Freundinnen und Freunden der Familie. Der Deutsche Bankenverband informiert über sinnvolle Möglichkeiten der Geldanlage.

Bevor Eltern entscheiden, was damit passieren soll, helfen vier Fragen:

  • Wem soll das Geld gehören?
  • Wann wird es gebraucht?
  • Wofür wird es gebraucht?
  • Wie viel Risiko möchten Sie eingehen?

Soll das Geld direkt auf den Namen des Kindes angelegt werden?

Wird das Geld auf den Namen des Kindes angelegt, gehört es dem Kind. Mit 18 Jahren kann es grundsätzlich selbst darüber verfügen. Wer das nicht möchte, kann zunächst auf den eigenen Namen sparen und später entscheiden, wann das Geld verschenkt wird.

Wann wird das Geld gebraucht?

Für Ziele in den nächsten Jahren, etwa eine Klassenfahrt, ein Fahrrad oder ein Laptop, sind Sicherheit und schneller Zugriff wichtig. Da bietet sich dann zum Beispiel eine Anlage in Festgeld an. Da ist zwar die Verzinsung nicht ganz so hoch, doch das Geld steht sicher zum gewünschten Zeitpunkt zur Verfügung. Liegt das Ziel noch viele Jahre in der Zukunft, etwa für Führerschein oder Studium, kommen auch andere Spar- und Anlagemöglichkeiten infrage.

Wofür wird gespart?

Für Ausgaben während der Schulzeit reichen oft einfache Sparlösungen. Wer über viele Jahre Geld zurücklegen möchte, kann auch auf Wertpapiere, wie beispielsweise Aktien, Anleihen oder Investmentfonds setzen. Hierunter fallen auch die beliebten ETFs. Eine Patentante, die regelmäßig 25 Euro im Monat spart, kann damit über die Jahre eine beachtliche Summe aufbauen – auch aufgrund des Zinseszinseffektes. Mittlerweile sind auch kleinere Beträge bei vielen Banken möglich, etwa in Fondsparplänen.

Mehr Chancen, mehr Risiko

Bei Wertpapieren ist die Rendite in aller Regel höher als auf einem Sparkonto. Der Wert schwankt jedoch und kann auch unter dem Ausgangswert liegen – im schlimmsten Falle sogar bei null. Deshalb eignen sich solche Anlagen vor allem für Geld, das viele Jahre nicht benötigt wird. Gewinne sind hierbei nicht garantiert und: Positive Entwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen.

Drei Tipps, ob für Tanten, Großeltern oder Freunde

  • Erst das Ziel festlegen, dann die Sparform auswählen.
  • Regelmäßig sparen statt nur einmal Geld schenken.
  • Je früher das Geld gebraucht wird, desto wichtiger sind Sicherheit und Verfügbarkeit.

Die wichtigste Frage lautet also nicht: Wo lege ich das Geld an? Sondern: Wofür soll das Geld später genutzt werden? Wer Ziel, Zeitpunkt und Risiko berücksichtigt, findet meist schnell die passende Lösung. Wenn Sie noch unsicher sind, wie Sie den passenden Startzuschuss zum Schulbeginn finden, kann eine Beratung bei Ihrer Bank helfen.


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