Ihre-Vorsorge Logo

Was Union und SPD für Rente und Altersvorsorge planen

Ein sicheres Rentenniveau, freiwillige Arbeit über die Altersgrenze hinaus, Pflichtvorsorge für Selbstständige: Wir dokumentieren, wie die potenziellen Koalitionäre das Alter sichern wollen.

Artikel vorlesen

Autor / Quelle

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Verschiedenfarbige Hängeordner mit beschrifteten Reitern: Gesetzliche Rente, Betriebsrente, Private Vorsorge.

© Nicht definiert

Berlin (spd/union/sth). 

Rente: Wir werden die Alterssicherung für alle Generationen auf verlässliche Füße stellen. Deshalb sichern wir das Rentenniveau. Nur eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik, eine hohe Beschäftigungsquote und eine angemessene Lohnentwicklung ermöglichen es, dies dauerhaft zu finanzieren. Zusätzlich werden wir die betriebliche Altersvorsorge stärken und die private Altersvorsorge reformieren. 

Ein abschlagsfreier Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren wird auch künftig möglich bleiben. Gleichzeitig schaffen wir zusätzliche finanzielle Anreize, damit sich freiwilliges längeres Arbeiten mehr lohnt. Statt einer weiteren Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters wollen wir mehr Flexibilität beim Übergang vom Beruf in die Rente. Dabei setzen wir auf Freiwilligkeit. 

Arbeiten im Alter machen wir mit einer Aktivrente attraktiv. Wer das gesetzliche Rentenalter erreicht und freiwillig weiterarbeitet, bekommt sein Gehalt bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei. Darüber hinaus verbessern wir die Hinzuverdienstmöglichkeiten bei der Hinterbliebenenrente.

Wir wollen Selbstständige besser fürs Alter absichern. Wir werden alle neuen Selbständigen, die keinem obligatorischen Alterssicherungssystem zugeordnet sind, in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen. Andere Formen der Altersvorsorge, die eine verlässliche Absicherung für Selbständige im Alter gewährleisten, bleiben weiterhin möglich. 

Wir vollenden die Mütterrente mit drei Rentenpunkten für alle – unabhängig vom Geburtsjahr der Kinder –, um gleiche Wertschätzung und Anerkennung für alle Mütter zu gewährleisten. 

Das Konzept einer Frühstartrente soll Bestandteil der Koalitionsverhandlungen werden.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Wer mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung fürs Alter vorsorgt, sollte den Rentenfaktor im Blick behalten. Dabei kann es um viel Geld gehen.

Time
2 Minuten

Nach einer Erhebung der Hamburg Direct Bank sparen über drei Viertel der befragten Eltern gezielt für ihre Kinder. Mehr als die Hälfte beginnt bereits in den ersten drei Lebensjahren.

Time
1 Minuten

Das neue Altersvorsorgedepot soll einfacher, transparenter und reditestärker sein als die bisherige Riester-Rente. Was also machen mit bestehenden Verträgen?

Time
2 Minuten

Junge Familien stehen finanziell oft vor Herausforderungen. Aber langfristig lässt sich auch mit kleinen Schritten Vermögen für den Ruhestand aufbauen.

Time
2 Minuten

Der Bundesrat fordert Anpassungen beim Gesetzentwurf zur Frühstartrente. Unter anderem sollen private Beiträge zu einem zweiten Vertrag nicht steuerlich begünstigt werden.

Time
2 Minuten

Der Staat stellt die Förderung der Altersvorsorge neu auf und lockt mit Zulagen für das neue Altersvorsorgedepot. Doch viele wissen noch gar nichts davon. Auch fehlende Erfahrung mit Wertpapieren bremst.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026