Wenn man den Pöstler im gehobenen Dienst mit anderen vergleicht, sollte man bedenken, dass dieser Beamte in aller Regel nach Abitur und Fachhochschule seine gesamte Dienstzeit (also meist so etwa 40 Jahre) im Großunternehmen Post gearbeitet hat.
Und wenn ich seine "angenommenen 2000 € netto" mal mit anderen qualifizierten Fachkraäften (Abitur, Studium, 40 Jahre im Dienst eines Großkonzerns) der freien Wirtschaft (Daimler, Siemnes, VW, usw.) vergleiche, sind die Unterschiede nicht mehr sooo gewaltig.
Da muss ich dann tatsächlich auch die Betriebsrenten, Unternehmensbeteiligungen, Aktienpakete, Firmenrabatte, usw. mit berücksichtigen, die diese Fachkraft so nebenbei im Laufe der Jahre erhalten hat.
Gut ich kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen und den Postbeamten mit einem der jahrelang Hartz 4 bezogen hat. Dann schneidet der Pöstler Gott sei Dank besser ab
und was ist mit der gro0en Anzahl von Handerkern die hart arbeiten, große Verantwortung haben, ganze Montage Gruppen leiten usw.
Die haben keine Betriebsrente sondern bekommen nach 40 Jahren harter und stressiger Arbeit eine bescheidene Rente.
Dagegen der einfache Postbeamte der sicher kein Abitur braucht bekommt für seine sagen wir mal es beim Namen Helferjob eine schöne Pension was ja auch der Großkonzern Post erkannt hat und viele seiner Altlasten auf Kosten des Steuerzahler freigestellt hat.
Diese ehemaligen Fachkräfte gefällt es sehr gut und können trotz teilweise jungen Alter gut bis zu ihren Lebensende von der üppigen Pension leben.
Und leider kann man die Beamten nicht mit Hartz4 vergleichen da diese durch geschützte Gesetze nie in solche Bedrängnis kommen können was ja schon bei einer Krankheit angeht.
Ein Beamter wird nicht ausgesteuert nach 18 Monaten sondern wenn er will gleich mit Pension heimgeschickt.
MfG