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Experten-Antwort

2.000 Euro Netto

von Nicht-Beamter07.09.2017 | 15:55
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23 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, mein Nachbar ist ein Ex-Postbeamter (gehobener Dienst) und erhält ein Ruhegehalt von ca. 2.000 Euro Netto, Brutto sind es rund 2.900 Euro. Meine Frage: Ist eine solche Summe auch als Rentner möglich? Also nach Abzug von Sozialbeiträgen und Steuern?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Nicht-Beamter,

wenn man als Arbeitnehmer 45 Jahre an oder über der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung von aktuell 76.200 EUR brutto im Jahr gearbeitet hätte, wäre ein Bruttorentenbetrag von über 2.000 EUR im Monat erreichbar. Die fälligen Sozialabgaben (wie KV/PV) und Steuern sind abhängig vom Einzelfall.

Weitere Vergleiche zu anderen Versorgungssystem im Alter können wir als Rentenversicherungsträger nicht vornehmen.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

22 Antworten

Grokoam 07.09.2017 | 16:02
Ja.
Fastrenteram 07.09.2017 | 18:09
Was soll Ihre Frage bezwecken? Wollen Sie eine hier schon hundertfach geführte und nicht gewollte Neiddebatte eröffnen. Wenn ein AN über lange Zeit ein gutes Einkommen hatte, kann er auch so eine Rentenhöhe erreichen. Genauer möchte ich gar nicht auf Ihre Frage eingehen, da Sie keine individuelle Rentenfrage haben. In diesem Zusammenhang sollten Sie auch die völlig überzogenen Betriebsrentenansprüche in der Elektro- und Chemieindustrie sowie den Banken an den Pranger stellen.
Fastrenteram 07.09.2017 | 18:08
Was soll Ihre Frage bezwecken? Wollen Sie eine hier schon hundertfach geführte und nicht gewollte Neiddebatte eröffnen. Wenn ein AN über lange Zeit ein gutes Einkommen hatte, kann er auch so eine Rentenhöhe erreichen. Genauer möchte ich gar nicht auf Ihre Frage eingehen, da Sie keine individuelle Rentenfrage haben. In diesem Zusammenhang sollten Sie auch die völlig überzogenen Betriebsrentenansprüche in der Elektro- und Chemieindustrie sowie den Banken an den Pranger stellen.
Beamte haben es besseram 07.09.2017 | 18:45
@fastrentner In diesem Zusammenhang sollten Sie auch die völlig überzogenen Betriebsrentenansprüche in der Elektro- und Chemieindustrie sowie den Banken an den Pranger stellen. Ihre unqualifizierte Antwort hätte einmal auch gereicht.
Schadeam 07.09.2017 | 18:58
So unqualifiziert ist die Antwort gar nicht. Wenn man den Pöstler im gehobenen Dienst mit anderen vergleicht, sollte man bedenken, dass dieser Beamte in aller Regel nach Abitur und Fachhochschule seine gesamte Dienstzeit (also meist so etwa 40 Jahre) im Großunternehmen Post gearbeitet hat. Und wenn ich seine "angenommenen 2000 € netto" mal mit anderen qualifizierten Fachkraäften (Abitur, Studium, 40 Jahre im Dienst eines Großkonzerns) der freien Wirtschaft (Daimler, Siemnes, VW, usw.) vergleiche, sind die Unterschiede nicht mehr sooo gewaltig. Da muss ich dann tatsächlich auch die Betriebsrenten, Unternehmensbeteiligungen, Aktienpakete, Firmenrabatte, usw. mit berücksichtigen, die diese Fachkraft so nebenbei im Laufe der Jahre erhalten hat. Gut ich kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen und den Postbeamten mit einem der jahrelang Hartz 4 bezogen hat. Dann schneidet der Pöstler Gott sei Dank besser ab.
Holgeram 07.09.2017 | 19:34
Zitat von Schade anzeigenausblenden
Wenn man den Pöstler im gehobenen Dienst mit anderen vergleicht, sollte man bedenken, dass dieser Beamte in aller Regel nach Abitur und Fachhochschule seine gesamte Dienstzeit (also meist so etwa 40 Jahre) im Großunternehmen Post gearbeitet hat. Und wenn ich seine "angenommenen 2000 € netto" mal mit anderen qualifizierten Fachkraäften (Abitur, Studium, 40 Jahre im Dienst eines Großkonzerns) der freien Wirtschaft (Daimler, Siemnes, VW, usw.) vergleiche, sind die Unterschiede nicht mehr sooo gewaltig. Da muss ich dann tatsächlich auch die Betriebsrenten, Unternehmensbeteiligungen, Aktienpakete, Firmenrabatte, usw. mit berücksichtigen, die diese Fachkraft so nebenbei im Laufe der Jahre erhalten hat. Gut ich kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen und den Postbeamten mit einem der jahrelang Hartz 4 bezogen hat. Dann schneidet der Pöstler Gott sei Dank besser ab und was ist mit der gro0en Anzahl von Handerkern die hart arbeiten, große Verantwortung haben, ganze Montage Gruppen leiten usw. Die haben keine Betriebsrente sondern bekommen nach 40 Jahren harter und stressiger Arbeit eine bescheidene Rente. Dagegen der einfache Postbeamte der sicher kein Abitur braucht bekommt für seine sagen wir mal es beim Namen Helferjob eine schöne Pension was ja auch der Großkonzern Post erkannt hat und viele seiner Altlasten auf Kosten des Steuerzahler freigestellt hat. Diese ehemaligen Fachkräfte gefällt es sehr gut und können trotz teilweise jungen Alter gut bis zu ihren Lebensende von der üppigen Pension leben. Und leider kann man die Beamten nicht mit Hartz4 vergleichen da diese durch geschützte Gesetze nie in solche Bedrängnis kommen können was ja schon bei einer Krankheit angeht. Ein Beamter wird nicht ausgesteuert nach 18 Monaten sondern wenn er will gleich mit Pension heimgeschickt. MfG
Juppam 07.09.2017 | 19:53
Zitat von Holger anzeigenausblenden
Holger schrieb

Wenn man den Pöstler im gehobenen Dienst mit anderen vergleicht, sollte man bedenken, dass dieser Beamte in aller Regel nach Abitur und Fachhochschule seine gesamte Dienstzeit (also meist so etwa 40 Jahre) im Großunternehmen Post gearbeitet hat.

Und wenn ich seine "angenommenen 2000 € netto" mal mit anderen qualifizierten Fachkraäften (Abitur, Studium, 40 Jahre im Dienst eines Großkonzerns) der freien Wirtschaft (Daimler, Siemnes, VW, usw.) vergleiche, sind die Unterschiede nicht mehr sooo gewaltig.

Da muss ich dann tatsächlich auch die Betriebsrenten, Unternehmensbeteiligungen, Aktienpakete, Firmenrabatte, usw. mit berücksichtigen, die diese Fachkraft so nebenbei im Laufe der Jahre erhalten hat.

Gut ich kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen und den Postbeamten mit einem der jahrelang Hartz 4 bezogen hat. Dann schneidet der Pöstler Gott sei Dank besser ab

und was ist mit der gro0en Anzahl von Handerkern die hart arbeiten, große Verantwortung haben, ganze Montage Gruppen leiten usw.

Die haben keine Betriebsrente sondern bekommen nach 40 Jahren harter und stressiger Arbeit eine bescheidene Rente.

Dagegen der einfache Postbeamte der sicher kein Abitur braucht bekommt für seine sagen wir mal es beim Namen Helferjob eine schöne Pension was ja auch der Großkonzern Post erkannt hat und viele seiner Altlasten auf Kosten des Steuerzahler freigestellt hat.

Diese ehemaligen Fachkräfte gefällt es sehr gut und können trotz teilweise jungen Alter gut bis zu ihren Lebensende von der üppigen Pension leben.

Und leider kann man die Beamten nicht mit Hartz4 vergleichen da diese durch geschützte Gesetze nie in solche Bedrängnis kommen können was ja schon bei einer Krankheit angeht.

Ein Beamter wird nicht ausgesteuert nach 18 Monaten sondern wenn er will gleich mit Pension heimgeschickt.

MfG

Ein Beamter wird nicht ausgesteuert nach 18 Monaten sondern wenn er will gleich mit Pension heimgeschickt. MfG
Mann Holger, hättest halt in der Schule aufpassen müssen, dann hätte das mit der Verbeamtung vielleicht auch geklappt. Und nun setz Deine Neidbrille wieder ab, denn jeder ist selbst seine Glückes Schmied. Und nö, ich bin kein Beamter.
bahnhofam 07.09.2017 | 20:03
Natürlich kann auch ein Nicht-Beamter eine solche Rente erhalten. Und sich mit anderen ständig zu vergleichen macht das Leben nicht besser. Es gibt immer Menschen die haben mehr...in vielen Bereichen. Und? Ändert an den eigenen "Gehaltscheck" nichts und mit dem muss man auskommen. Die Höhe kommt nicht so überraschend und wenn man mehr haben will, dann muss man auch mehr tun oder in der Tat die Branche wechsel. Das aber eher in jüngeren Jahren. Schopenhauser sagte schon: Der Neid der Menschen zeigt an, wie unglücklich sie sich fühlen, und ihre beständige Aufmerksamkeit auf fremdes Tun und Lassen, wie sehr sie sich langweilen. Also...sein den anderen doch ihre Rente gegönnt...egal welche Höhe!
Genervteram 07.09.2017 | 20:12
Hallo Nicht-Beamter, dafür hat es wohl nicht gereicht? Ärgern Sie sich ruhig ordentlich über die höheren Renten und Pensionen anderer. Das verkürzt Ihre Lebenszeit und damit den Rentenbezug. Mit diesem eingesparten Geld kann man dann die Renten und Pensionen anderer weiter erhöhen. :)
Alberto Knox Mucam 07.09.2017 | 20:39
Auf eien Brutto-Rente von 2.621,66 € kommen Sie, wenn Sie 45 Jahren Höchstbeiträgen von 1973 bis 2017 eingezahlt haben (= Entgelt jeweils Beitragsbemessungsgrenze) oder auf eien Brutto Rente von 2.875,57 € entspricht 50 Jahren Höchstbeiträgen 1968 bis 2017 2.381,15 € entspricht 40 Jahren Höchstbeiträgen 1978 bis 2017 2.114,43 € entspricht 35 Jahren Höchstbeiträgen 1983 bis 2017 Wenn all die Jahre Höchstbeiträge in die Knappschaft entrichet wurden, können es auch über 4000 Euro Brutto-Rente werden. KV, PV und Steuern kommen dann aber noch
Eu-Rentneram 07.09.2017 | 21:55
was ist eigentlich mit den früh verentenden Postlern die bereits mit 40 in Pension geschickt wurden......die bekommen doch auch eine gute Rente .....im Gegensatz zu solche die 40 Jahre wo auch immer arbeiten.....ja die Welt ist schon ungerecht.....da schaut der Eu-Rentner auch blöd aus der Wäsche....wenn er aber z.b. noch eine Eigentumswohnung zu vermieten hat steht er auch nicht so schlecht da......wer Geld arbeiten lässt steht wohl oft besser da.....gut dafür braucht man erst mal Geld....
Eu-Rentneram 07.09.2017 | 22:02
Reales Leben.....ist Ihnen das Fremd.....?
Juppam 07.09.2017 | 21:58
Der Stammtisch tag!
Useram 08.09.2017 | 06:51
Zitat von Holger anzeigenausblenden
Holger schrieb

Wenn man den Pöstler im gehobenen Dienst mit anderen vergleicht, sollte man bedenken, dass dieser Beamte in aller Regel nach Abitur und Fachhochschule seine gesamte Dienstzeit (also meist so etwa 40 Jahre) im Großunternehmen Post gearbeitet hat.

Und wenn ich seine "angenommenen 2000 € netto" mal mit anderen qualifizierten Fachkraäften (Abitur, Studium, 40 Jahre im Dienst eines Großkonzerns) der freien Wirtschaft (Daimler, Siemnes, VW, usw.) vergleiche, sind die Unterschiede nicht mehr sooo gewaltig.

Da muss ich dann tatsächlich auch die Betriebsrenten, Unternehmensbeteiligungen, Aktienpakete, Firmenrabatte, usw. mit berücksichtigen, die diese Fachkraft so nebenbei im Laufe der Jahre erhalten hat.

Gut ich kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen und den Postbeamten mit einem der jahrelang Hartz 4 bezogen hat. Dann schneidet der Pöstler Gott sei Dank besser ab

und was ist mit der gro0en Anzahl von Handerkern die hart arbeiten, große Verantwortung haben, ganze Montage Gruppen leiten usw.

Die haben keine Betriebsrente sondern bekommen nach 40 Jahren harter und stressiger Arbeit eine bescheidene Rente.

Dagegen der einfache Postbeamte der sicher kein Abitur braucht bekommt für seine sagen wir mal es beim Namen Helferjob eine schöne Pension was ja auch der Großkonzern Post erkannt hat und viele seiner Altlasten auf Kosten des Steuerzahler freigestellt hat.

Diese ehemaligen Fachkräfte gefällt es sehr gut und können trotz teilweise jungen Alter gut bis zu ihren Lebensende von der üppigen Pension leben.

Und leider kann man die Beamten nicht mit Hartz4 vergleichen da diese durch geschützte Gesetze nie in solche Bedrängnis kommen können was ja schon bei einer Krankheit angeht.

Ein Beamter wird nicht ausgesteuert nach 18 Monaten sondern wenn er will gleich mit Pension heimgeschickt.

MfG

Tja, blöd gelaufen, ne? so ist das leben.
Fleissiger Angestellteram 08.09.2017 | 09:10
in meiner letzten Renteninformation steht: Ihre bislang erreichte Rentenanwartschaft entspräche nach heutigem Stand (31.12. 2016) einer monatlichen Rente von: 2335,28 € Kommen aber noch 16 Monate bis zur Rente für besonders Langjährig Versicherte dazu. Ebenso eine Betriebsrente. Ich hab dann auf 46 Jahre und 4 Monate eingezahlt. Pflege und Krankenversicherung gehen noch ab. Also, man musste nicht unbedingt Beamter sein um auf ein auskömmliches Einkommen im Alter kommen.
Kongo-Ottoam 08.09.2017 | 10:16
Zitat von Fleissiger Angestellter anzeigenausblenden
Bedenken Sie bitte, dass Sie später bei der Betriebsrente die Sozialabgaben zu 100 Prozent selbst tragen werden. Weiterhin wird Ihre zukünftige Rente (Gesetzliche Rente und Betriebsrente und weitere Einkünfte) zu einem Großteil besteuert werden. Das dezimiert die zu erwartenden Alterseinkünfte beträchtlich. Letztlich werden Sie vielleicht auf demselben Niveau wie der oben erwähnte Postbeamte landen, also bei ca. 2.000,00 Euro Auszahlungsbetrag. Trotzdem, Glückwunsch zu dieser sehr guten Lebensleistung und ein langes Leben.
Kongo-Otooam 08.09.2017 | 14:45
Bedenken Sie bitte, dass Sie später bei der Betriebsrente die Sozialabgaben zu 100 Prozent selbst tragen werden.
Gilt nicht für Rentner die privat krankenversichert sind. Hier ist der monatliche Beitrag nur einmal fällig... unabhängig von der Rentenhöhe.
Stimmt zwar aber der Teilnehmer schrieb von Pflege und Krankenversicherung die noch abgezogen werden. Insofern --> GKV
tjaam 08.09.2017 | 14:48
Stimmt, dass hatte ich überlesen.
Tillam 08.09.2017 | 20:44
DEPP! So einer wie Sie sollte gar nix bekommen.Neiddebatte. So ein Blödsinn.Wennn Sie in den letzten Tagen die Wahlsendungen geshen haben dann haben Sie mal wieder erfahren können von unseren Volksvertretern wie schwer sie sich mit unseren Trägern der Nation tun.
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