Ich dachte immer, dass man es bei der DRV mit Menschen zu tun hat, dass ihnen klar ist, was der Antrag für den Antragsteller bedeutet und dass man als Mensch und nciht einfach als Verwaltungsakt behandelt wird.[/quote]Hallo mp + Anton R.
bei 10T Widersprüchen jährlich wird man nicht jedem Versicherten sein eigenes Drehbuch mit Fortsetzungen schreiben. Man muss es auch mal rational sehen, dass gleichgelagerte Fälle, mit gleichen/rechtssicheren Texten versehen werden - da ist das eben 'Massenabfertigung' (und die Statistik spricht für sich – Dank an Schorsch), auch wenn hinter jedem 'Fall' ein Mensch steht ...der Aufschneider-Doc rennt auch nicht flennend aus dem OP-Saal, wenn ihm unter seine Klinge - trotz aller ärztlicher Künste - mal wieder einer ins Himmelreich entfleucht ist. Tuch drüber, Schwester geht 1x mit 'nem Tupfer über die Stirn, der nächste wartet schon ;-)
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@ Wolfgang, da irren Sie !!! Ich habe lange genug in der Klinik gearbeitet, auch im OP, auch auf Intensivstation, um das zu beurteilen. Wenn ein Patient stirbt im OP , weint mancher, mancher nicht. Aber jeder ist bedrückt. Ich versichere Ihnen, ich habe Chefärzte heulen gesehen nach erfolglosen Reanimationen oder bei Tod im OP. Anästhesisten reden von Berufsehre, wenn es darum geht, dass ihnen keiner auf dem Tisch bleiben darf .
Das mag jetzt offtopic klingen, ist es aber nicht . Ich bin erschrocken über die Satzbausteine, mit denen über Schicksale entschieden wird genau wie der Fragesteller . Und ich könnte nachts nicht schlafen, wenn ich solche Bescheide erstellen würde , ich bin auf dem Sozialamt tätig. Nein, mache ich nicht , niemals . Es gibt jede Menge Berufstätige, die sich auch in angespannter Personalsituation die Menschlichkeit bewahren .
Tun Sie das Problem doch bitte nicht ab als Kleinigkeit . Es geht um nicht weniger als unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie . Wenn die Bürger nicht mehr korrekt behandelt werden vom Staat, treten sie nicht mehr ein für unsere Demokratie .