Ich zitiere von finanzuni.org:
"Es ist unverantwortlich, daß die Rentenversicherungsträger den heutigen Arbeitnehmern mit maßlos übertriebenen Rentenhochrechnungen einen finanziell abgesicherten Ruhestand vortäuschen, obwohl spätestens seit den 80er Jahren (!) des letzten Jahrhunderts offensichtlich ist, daß die gesetzliche Rente so unsicher ist wie sie nur sein kann!
Und wer jetzt denkt: "Ich betreibe aber auch noch private und betriebliche Altersvorsorge und ich werde deshalb nie zur breiten Masse der zukünftig armen deutschen Rentner gehören", der kann nicht volkswirtschaftlich denken! Was glauben Sie denn, wer zukünftig das Steueraufkommen zur Finanzierung der jährlichen Zuschüsse in die gesetzliche Rentenkasse aufbringen muß? Wieviel Ihnen dann noch von Ihrem vermeintlichen Alterswohlstand bleibt, werden Sie sehen.
Deshalb gibt es schon heute für jeden, der das durchschaut und so weit denken kann, nur eine Konsequenz:
Selbst endlich effiziente Vermögensbildung und Altersvorsorge betreiben und anderen diese Notwendigkeit ebenfalls klarmachen!
Können Sie wirklich nicht so weit denken?
Das marode Rentensystem ließe sich genauso vermeiden wie das marode Gesundheitssystem! Und die Arbeitslosenzahl ließe sich genauso drastisch reduzieren wie die Kriminalität! Aber eine starke, egoistische Lobby in Finanzbranche und Medien verhindert systematisch die finanzielle Aufklärung der Bevölkerung. Bis die Probleme die Gesellschaft zerreißen.
Ach, Sie beruhigen sich mit dem Gedanken "Soweit wird es schon nicht kommen"? Na ja, Sie glauben ja auch, Sie hätten bislang eine sichere und erfolgreiche Altersvorsorge betrieben, nicht wahr? Der Durchschnittsbürger glaubt so vieles, aber weiß doch so wenig. Ob Sie persönlich zum Durchschnittsbürger gehören, entscheiden Sie selbst! Jetzt und jeden Tag auf's Neue. Jeder ist seines Glückes Schmied.
Wann fangen Sie endlich damit an, finanzielle Kompetenz zu erwerben und weiterzuverbreiten?"
http://www.finanzuni.org/phpBB/viewtopic.php?t=52
In unserem Land wird sich erst wieder etwas zum Besseren wenden, wenn die Mehrheit der Bürger erkennt, daß der Staat der größte Ausbeuter von allen ist (in Kooperation mit Teilen der Finanzbranche). Die Weichen für die langfristige inflationäre Entwertung der Spargelder (seien diese auf Tagesgeldkonten, als Rentenversicherungsansprüche, in Lebensversicherungen oder Riester-Versicherungen deponiert) sind gestellt (der Staat ist Mitversursacher der Inflation!). Leider werden die meisten den Betrug und die staatliche Enteignung ihrer Vermögen erst merken, wenn es zu spät ist. Wer Verwandte hat, die 1923 oder 1948 gelebt, erlebt und erlitten haben, kann sich dort ja mal sachkundig machen - anstatt nach falschen Sündenböcken zu suchen.
Wer übrigens von November 1997 bis Oktober 2008 einen Ratensparplan in den Fonds 975027 betrieben hat, liegt bei einer eingezahlten Summe von 13.200 Euro bei einem Sparplanergebnis von 13.857 Euro immer noch knapp im Plus (trotz des denkbar ungünstigen Zeitpunkts mitten im Crash). Nachvollziehen kann man das mit dem Sparplanchart auf folgender Seite ganz unten (der Zeitraum muß auf frei wählbar gesetzt und die Daten von Hand eingegeben werden):
http://www.infos.com/de/fondsprofile/fondsprofil.epl?go=chart&am…
Altersvorsorge ist langfristig! Wer kurzfristig an der Börse investiert (10 Jahre sind kurzfristig!), ist selber schuld, wenn er dabei Verluste erleidet. Wer während einer schweren Börsen- und Wirtschaftskrise (das Schlimmste kommt gewiß noch erst) Fondsanteile verkauft, ist auch selber schuld, weil er offenbar vor der Investition kein Finanzpolster angelegt hat, mit dem sich "schlechte Zeiten" überbrücken lassen. Verkauft wird nur während eines Börsenhochs, das so zuverlässig wiederkommt (auch wenn man nicht voraussagen kann, wann genau das sein wird) wie die Sonne nach langer Polarnacht.