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Experten-Antwort

Altersteilzeit - Finanzlücke bei der Rente

von Marie24.02.2026 | 11:48
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8 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Mir wurden 3 Jahre Altersteilzeit im Blockmodell von meinem Arbeitgeber mit Ausgleichszahlungen von 90% zur gesetzlichen Rentenversicherung angeboten. Anschließend kann ich als besonders langjährig Versicherte mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Mein Einkommen entspricht dem Durchschnittsverdienst von 52.000 €. Wie hoch ist der zu erwartende finanzielle Verlust im Vergleich zum Rentenanspruch ohne Inanspruchnahme der Arbeitsteilzeit.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Marie,

 

Sie erzielen mit Ihrem Einkommen von 52000 Euro etwa 1 Entgeltpunkt pro Jahr in der gesetzlichen Rentenversicherung. Beim Blockmodell der Altersteilzeit ( 3 Jahre mit 90 Prozent Beitragsaufstockung durch den Arbeitgeber) sinkt der jährliche Zuwachs jedoch auf ca. 0,9 Entgeltpunkte, sodass über 3 Jahre etwa 0,3 Entgeltpunkte fehlen, also etwa 0,1 Entgeltpunkt pro Jahr.

 

Das bedeutet, ohne Altersteilzeit würden bei einer Vollzeittätigkeit bis zum 65.Lebensjahr noch volle 3 Entgeltpunkte hinzukommen, mit der Altersteilzeit entsprechend 2,7 Entgeltpunkte. Das wäre also ein Verlust von ca. 12 Euro monatlich.

 

Letztlich bedeutet dies, dass der Verlust eher gering ist, da 90 % Aufstockung nahe an 100 % kommt und keine Abschläge für eine vorgezogene Altersrente anfallen, da Sie nach der Altersteilzeit in die Altersrente für besonders langjährig Versicherte gehen.

 

Wir empfehlen Ihnen auch, hierzu einen persönlichen Beratungstermin bei Ihrem nächstgelegenen Rentenversicherungsträger in Anspruch zu nehmen, falls noch Fragen offen geblieben sind und um Ihre individuelle Situation zu klären.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

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7 Antworten

Gustavam 24.02.2026 | 12:25
Du mußt den Verlust mit Lebensqualität und Lebensdauer abschätzen
KSCam 24.02.2026 | 12:45
Sind bei Ihrem Verdienst bei 3 Jahren ATZ pi mal Daumen knapp 15€ weniger Monatsrente.
Nicht dramatischam 24.02.2026 | 13:24
Der Unterschied fällt recht gering aus. Unter der Annahme Ein Rentenpunkt kostet derzeit 9.661,58 Euro. Bei einem Bruttogehalt von 52.000 Euro erwerben Sie aktuell also 1,0011 EP pro Jahr. Unter der Annahme, dass in den nächsten Jahren Ihre Beiträge jeweils bei 90 Prozent des entsprechenden Durchschnittsverdienstes liegen, erzielen Sie dann insgesamt statt den 6 Entgeltpunkten eben nur 5,4 Entgeltpunkte in diesen 6 Jahren. 0,6 Engeltpunkte weniger bedeuten aktuell einen monatlichen Bruttorenten-Verlust von 24,47 Euro (netto natürlich weniger).
Marieam 24.02.2026 | 13:37
Vielen Dank für das detaillierte Beispiel. Dadurch fällt eine Entscheidung deutlich leichter!
Mal abwarten!am 24.02.2026 | 13:44
Hauptsache es gibt bis dahin noch die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Die aktuelle Rentenkommission diskutiert u.a. über deren Abschaffung!
ohaam 24.02.2026 | 15:39
achten sie darauf, daß auch in ATZ ihr Gehalt mindestens dem Durchschnittsverdienst angepasst wird, sonst erhalten sie bei konstanten Beiträgen weniger Rentenpunkte.
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