Nun habe ich nochmals eine Nacht drüber geschlafen und auch nochmals nachgedacht. Ich werde in dieser Richtung erstmal nichts weiter unternehmen.
Da ich ja einer der Glücklichen bin, der eine EMR zugesprochen bekommen hat, zwar erstmal befristet. Aber das hat nicht jeder das Glück. Ich war gestern zu eintäuscht und etwas Sauer und zu überreagiert.
Wenn ich jetzt was in dieser Richtung unternehme, sprich Widerspruch und auch auf die Anhörung reagiere, könnte ich die EMR gefährden. Wenn ich Pech habe nimmt mir die DRV die LTA und die EMR wieder weck dadurch. Und wenn sich mein Gesundheitszustand nicht bessern sollte und ich muß einen Weiterbewilligungsantrag der EMR nach der befristeten Zeit stellen, kann es passieren, das mir die DRV dann Steine in den Weg legt. Und ich dann im Endeffekt nichts habe.
Wie heißt so schön das Sprichwort: " schlafende Hunde sollte man nicht wecken. "
Bin zu dem Schluß gekommen, entweder bis du Erwerbsgemindert oder Gesund.
Würde das jetzt schon machen mit der Weiterbildung, aber die EMR will ich dadurch nicht aufs Spiel setzten. Es ist so, wenn man schon solange zu Hause ist und man nichts zu tun hat und jetzt was beruflich machen könnte, fängt man an zu Grübeln. Auch das man dadurch zuviel berufliche Fachkenntnisse vergisst usw. Auch hatte man Hoffnung, man war zum RehaAssessment im BfW und dachte danach jetzt kannst loslegen. Zu dieser Zeit wusste ich von der vollen befristeten EMR noch nichts.Bestimmt die DRV schon, warum haben sie mich da den noch überhaupt hingeschickt. Zu diesem Zeitpunkt war ich auch noch Krankgeschrieben. Und das Assessment ging positiv für mich aus und diese Empfahlen, das man diese Weiterbildung machen kann. Und ich gut motiviert gedacht, jetzt kannst du loslegen. Nun ca. 5 Wochen nach dem Assessment kam der Bewilligungsbescheid von der EMR und man wurde wieder ausgebremst. Nun da sind mir dann gestern die Emotionen etwas durchgegangen, weil ich erstmal sauer war. Hatte gedacht, als der Briefumschlag im Kasten lag, jetzt kommt endlich die Genehmigung zum Weiterbildungslehrgang. Aber nur die Ablehnung zu diesem Lehrgang und eine Anhörung, wegen der LTA das die aufgehoben werden soll.
Können Sie mich da verstehen, das ich erstmal sauer war.
Nun habe ich erstmal drüber geschlafen und nochmals durchdacht und zum Ergebnis gekommen, das ich erstmal das alles ruhen lasse und nichts in der Richtung unternehmen werde.
Werde zu der Anhörung nur schreiben, das ich dazu keine Einwände habe, nur das die LTA nach dem 31.12.2017 weitergeführt bzw. weiterbewilligt werden sollte.
Die LTA kann ich im nach herein immer noch mal beantragen. Oder dann zum 31.12.2017 einen Verlängerungsantrag stellen, das die LTA weitergeführt wird, ohne das ich diese jetzt erstmal in Anspruch nehme. Da die LTA am 27.12.16 genehmigt wurde und läuft jetzt erstmal bis zum 31.12.2017.
Mittlerweile habe ich das akzeptiert, das ich volle befristete EMR beziehe, habe mit mir lange zu kämpfen gehabt um das zu akzeptieren. und das ich jetzt erstmal in der Richtung Widerspruch und Anhörung alles Ruhen lasse. Irgendwann kann es passieren, das ich wieder Gesund werde und dann kann man über die ganze Sache nochmals reden und dann in Angriff nehmen. Glaube da würde mir dann die DRV auch helfen. Oder wie gesagt, wenn sich der Gesundheitszustand nicht bessert dann einen Weiterbewilligungsantrag zur EMR stellt ohne das man dann Sanktionen von der DRV befürchten muß.
Kann man in dieser Sache auch einen Antrag auf Verlängerung der LTA beantragen bei der DRV stellen?
Gruß Kluusla