Hallo Marc Rademacher,
Wenn LTA seinen Sinn verfehlt, steht Ihnen auch eigentlich kein LTA mehr zu. Allzu viele haben auch überhöhte Ansprüche auf LTA, denn auch die Zeit "arbeitet" am Erfolg mit.
Leider scheint bei Ihnen etwas schiefgelaufen zu sein. Es sieht so aus, als hätte die BfA/Rentenversicherung/Bund bedauerlicher Weise einen Fehler gemacht. In einem bestimmten Zeitraum hätte ein LTA die Behinderung wahrscheinlich eine Beschleunigung der Heilung gebracht.
Vielleicht hat auch die Rentenversicherung keine Notwendigkeit gesehen, da Ihre Erwerbsfähigkeit dadurch nicht gefährdet war. Dann wäre allerdings die Krankenkasse für LTA zuständig gewesen.
Ich kenne allerdings auch Fälle, bei denen eine LTA genehmigt wurde und Erfolg hatte. Wenn allerdings die Aussage Ihres Arztes nicht stimmt, dass Sie wieder arbeiten können, können Sie auf LTA bestehen, denn dann müsste "noch was nachgearbeitet" werden.
Die Ärzte sind allerdings aus Kostengründen gelinde gesagt etwas vorsichtig, weil eine LTA teuer ist und raten in einem solchen Fall ab.
So wie ich jetzt Ihren Falls sehe, wäre zumindest "Krankengymnastik" angesagt, nämlich passiv, übergehend auf aktiv, je nach Verlauf.
Dumm ist nur, dass Sie mit dem Arm womöglich nicht ein Kfz führen können. Die Fahrtkosten werden bei einer LTA meist nicht übernommen und ein Taxi ist Ihnen nicht zuzumuten aufgrund der Kosten. Auch Bus und Bahn können ungeeignet sein.
Vielleicht gibt es jetzt doch für Sie die Möglichkeit, wenigstens an einer LTA teil zu nehmen. Das könnte umgehend durch die Krankenkasse erfolgen. Leider halten manche Ärzte das auch fälschlicherweise nicht für nötig, obwohl es Ihnen nach dem Sozialversicherungsgesetz zustehen würde. Also einen Sinn erfüllt eine LTA immer.
Für Ihre Gesundheit alles Gute!