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Experten-Antwort

Finanzierung der Führerscheinklasse C/CE

von André Fischer21.04.2015 | 20:15
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Guten Tag, aktuell nehme ich an einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben teil. Mit dem Psychologen wurde der Berufswunsch „Berufskraftfahrer“ erarbeitet. Da ich noch im Besitz der alten Führerscheinklasse 3 bin hat man mir zunächst die Berufskraftfahrergrundqualifikation gezahlt, damit ich ein Praktikum auf einem 7,5t LKW bei einer Spedition wahrnehmen konnte. Leider hat sich jedoch mittlerweile herausgestellt, dass es mit der Führerscheinklasse C1E (Fahrzeuge bis 7,5t) so gut wie unmöglich ist einen Arbeitsplatz als Berufskraftfahrer zu finden. Lt. Speditionen liegt der Grund darin, dass diese Führerscheinklasse nicht mehr mit dem PKW-Führerschein miterworben wird, sondern eine separate Ausbildung nötig ist. Da dies aber unwirtschaftlich ist, machen die Leute gleich den Führerschein C/CE und sind somit sowieso berechtigt diese Fahrzeuge zu führen. Somit machen die 7,5 Tonner für Speditionen keinen Sinn mehr und man geht gleich auf 12 Tonner. Einzige Möglichkeit die ich lt. Reha-Einrichtung nun habe ist einen Arbeitgeber zu finden, der mir den Führerschein von den Fördergeldern zahlt, welche er für mich bei Einstellung erhalten würde, da der Rentenversicherungsträger prinzipiell keine Führerscheine zahlt. Da ich jedoch keine Firma finde, welche noch 7,5 Tonner hat, habe ich bereits auf meine Kosten einen Gabelstaplerführerschein erworben um eventuell darüber den Fuß bei einer Spedition in die Türe zu bekommen. Ich finde die Situation jedoch mehr als unbefriedigend, da ich somit in den Arbeitsmarkt gehe, ohne wirklich eine Qualifikation zu habe. Ist die Aussage tatsächlich korrekt, dass prinzipiell keine Führerscheine vom Rentenversicherungsträger gezahlt werden? Ich finde dies merkwürdig, da ich bereits einige Fahrschulen gefunden habe, die auf ihren Internetseiten damit werben, dass die Finanzierung durch den Rentenversicherungsträger möglich ist.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo,

dass die DRV prinzipiell keine Führerscheine finanziert stimmt nicht. Im Rahmen von beruflich notwendigen Umschulungen gibt es sehr wohl die Möglichkeit. Es handelt sich immer um Einzelfallprüfungen, sicherlich, zumal bei Berufskraftfahrern immer das Be- und Entladen gehört, welches z.B. bei orthopäd. Erkrankungen nicht zu einer sinnvollen Umschulung führt.

Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Reha-Fachberater, der Sie bislang zum Thema LTA begleitet hat.

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