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Experten-Antwort

Krankenkasse möchte Reha Antrag an DRV weiterleiten.

von Gusta02.06.2016 | 20:57
1976 Ansichten
7 Antworten

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Ich wollte von meiner Krankenkasse eigentlich nur die entsprechenden Zettel "zur Arbeitsunfähigkeit Zeiten" ausgefüllen lassen. Jedoch habe ich mich von dem Mitarbeiter überreden lassen, die Unterlagen da zulassen und die Weiterleitung zur DRV durch die KK vornehmen zu lassen. Es würde so schneller gehen als mit der Post (weil im gleiche Gebäude) oder wenn ich den Antrag selber abgeben würde. Bin mir jetzt allerdings nicht sicher ob dies nicht ein Fehler war? Wie verwendet die KK Informationen aus dem Antrag? Ich habe eine Medizinische Reha beantragt, bin im Moment nicht krank geschrieben. Allerdings war ich bis letzte Woche 3, 5 Wochen Arbeitsunfähig. D.h. falls ich nochmal ausfalle, komme ich nach 2,5 Wochen in die Krankengeld Zahlung.

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2
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Ich sehe das genauso wie "W*lfgang". Mit negativen Folgen müssen Sie nicht rechnen.

Expertenantwort · 2Deutsche Rentenversicherung

Hallo Gusta,

ich weiß, dass es vielleicht schwer fällt, das zu glauben, da man ja gerade in Internetforen immer so viel Negatives liest (und ich will auch nichts schönreden - Probleme kann es überall geben), aber: Im Regelfall ist das Misstrauen nicht angebracht. Die meisten Mitarbeiter der Sozialversicherungsträger (und anderer Behörden) wollen wirklich nichts anderes, als Ihnen die Leistungen zukommen zu lassen, die Ihnen zustehen. Ich persönlich denke also, dass die Mitarbeiterin wirklich nur das Verfahren beschleunigen wollte und Ihnen damit einen Gefallen tun - ich würde da nicht zu viel hineinlesen...

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5 Antworten

W*lfgangam 02.06.2016 | 21:42
Zitat von Gusta anzeigenausblenden
Hallo Gusta, sind Sie von der KK schriftlich aufgefordert worden, den Reha-Antrag zu stellen - unter Hinweis auf die 10-Wochenfrist und damit verbundene Rechte und Pflichten - oder nur vor Ort 'überredet' worden? Mit Sicherheit nicht, da bei Ihnen noch Lohnfortzahlung läuft! Frage ist natürlich, was ist Ihnen wichtiger: Möglichst bald in Reha zu gehen, oder ...vielleicht war/ist es ja wirklich nur ein hilfreicher KK-Mitarbeiter, der auf dem kurzen Weg den Antrag beschleunigen möchten (natürlich auch Eigeninteresse dabei – könnte EM sein, wir/KK müssen künftig nicht Krankengeld zahlen ;-)) Nebenbei, auch KK-Mitarbeiter sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und dürfen nur die Daten verwenden, die ihnen gesetzlich 'zustehen' und/oder die Sie bewusst/schriftlich offenbaren - die Daten _im_ Reha-Antrag gehören zz. sicher nicht dazu. Gruß w.
Gustaam 03.06.2016 | 08:55
Vielen Dank für die aufbauenden Worte. Sie haben sicherlich recht damit, dass es auch noch nette und hilfsbereite Mitarbeiter gibt die ihre Klienten nicht einfach nur billig abwimmeln möchten. Herzlichen Dank.
Herz1952am 03.06.2016 | 17:04
Hallo Gusta, Sie haben sicher keinen Fehler gemacht. Das weitere Prozedere kann folgendes sein: Der Reha-Antrag geht an die RV, diese holt soweit nötig noch weitere Atteste ein und entscheidet dann, ob sie die Kostenträgerin ist und die Reha schnellstmöglich genehmigt. Es kann allerdings auch so sein, dass nach Meinung der RV Ihre Arbeitsfähigkeit nicht auf Dauer eingeschränkt ist und deswegen eine Reha auf Kosten der RV nicht möglich ist. Dann geht es wieder zurück zur Krankenkasse und diese könnte Ihnen dann eine Reha genehmigen. Sie ist daran interessiert (so wie Sie wahrscheinlich auch), dass dadurch weitere Krankheitsphasen verhindert oder zumindest vermindert werden können. Die Krankenkasse hat kein Interesse daran, die Informationen schon jetzt aus dem Antrag zu verwenden. Erst, wenn diese die Kosten tragen soll, wird dies evtl. relevant. Natürlich hat der Mitarbeiter der KK auch deshalb gemacht, die Reha-Kosten zunächst auf die RV abzuwälzen. Dagegen ist im Prinzip ja nichts einzuwenden. Dies ist auch nicht zu Ihrem Nachteil, sondern die schnelle Antragsstellung beschleunigt auch den ganzen Vorgang.
Gustaam 04.06.2016 | 06:38
Entschuldigung an die Mitarbeiter der KK , die Ihre Arbeit gut machen und bei der Bearbeitung und Beratung die zustehenden Leistungen nicht vorenthalten. Entschuldigung ,und herzlichen Dank an die netten und hilfsbereiten Menschen. Ich möchte niemanden verunglimpfen. Entschuldigung wenn es so rüber kam. Herzlichen Dank an Alle für Ihre Informationen und aufbauenden Worte. Vielen Dank an die "Experten" dass Sie in diesem Forum Informieren und somit Spekulationen eindämmen. Es wäre sicherlich hilfreich wenn es "unabhängige" Beratungs- und Informationsstelle gäbe. Mfg
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