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Teilhabe am Arbeitsleben

von Sonja B.02.12.2013 | 20:22
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2 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Ich bin Opfer eines mehrjährigen Stalkings geworden. Dadurch leide ich unter Angststörungen, Traumafolgestörung und Anpassungsstörungen. Jetzt läuft das Krankengeld bald aus und bin schon seit Jahren zeitgleich mit einer Sehnenscheidenentzündung/Karpaltunnelsyndrom erkrankt und habe immer Schmerzen, mittlerweile chronisch. Leider gabe es bei der 1. OP keine Besserung, eine zweite OP wäre mit erheblich mehr Risiken verbunden. Ein Arbeitsversuch scheiterte bei meinem alten Arbeitgeber. Seit 3 Monaten habe ich endlich einen Platz für die ambulante Psychotherapie bekommen. Zwischenzeitlich habe ich über mehrere Wochen eine Tagesklinik besucht. Dort habe ich dann mit einer Sozialarbeiterin einen "Antrag auf berufliche Teilhabe" gestellt. Mit dem Rehafachberater habe ich bereits gesprochen. Er sagte mir, dass eine Umschulung weit entfernt sei. Das einzige wäre als Empfangskraft oder in ein Callcenter beruflich zu wechseln, wegen meiner Hände/Arme, da ich ja damit eingeschränkt wäre. Jetzt bekomme ich eine 12-monatige Maßnahme, mich danach erfolgreich in einen Beruf zu vermitteln. Ich bin wieder total an meine Grenzen gestoßen und weiß eigentlich, dass ich das bestimmt nicht durchhalte, vorallem wegen meiner sozialen Ängste anderen Menschen gegenüber, im Moment habe ich wieder ein Ohnmachtsgefühl, wie ich das schaffen könnte und mache mir natürlich Sorgen, dass ich meine ambulante Psychotherapie und die Krankengymnastik dafür abbrechen muss. Ich denke mal, dass es wohl aussichtslos ist, wegen Ängste und dem Karpaltunnelsyndrom eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen. Dazu bin ich natürlich auch noch Hartz-IV-Aufstocker und habe Angst, dass ich beim plötzlichen Abbruch dieser Maßnahme ohne alles da stehe, da ich auch noch alleinerziehend bin.

2 Antworten

Schalkeam 02.12.2013 | 23:09
Liebe Sonja, vielleicht wäre eine Erwerbsminderungsrente auf Zeit für Sie garnicht so schlecht denn so könnten Sie sich auf die Verbesserung der Erkrankungen konzentrieren. Einen Antrag stellen kann man immer stellen nicht schon vorher sagen ich bekomme nichts. Positiv denken !!!
???am 03.12.2013 | 07:21
Es gibt spezielle Maßnahmen für Personen mit psychischen Problemen. Fragen Sie doch einfach mal nach, ob es sich um so eine handelt. Nehmen Sie kontakt mit Ihrem Maßnahmeträger auf und erkundigen Sie sich, wie man Sie dort konkret unterstützen wird und ob Sie Ihre ambulate Therapie weitermachen können. Eigentlich ist die Frage doch wohl eher, was ist das Richtige für Sie. Reden Sie mit Ihren Ärzten/Therapeuten. Die müssen wissen, ob Sie erstmal Zeit zum Stabilisieren brauchen (dann Rentenantrag) oder ob Sie jetzt konkret lernen müssen wieder soziale Kontakte auszuhalten.
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