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Versorgungsausgleich

von Elisabeth30.06.2009 | 03:50
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3 Antworten

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Mein Mann möchte sich nach 18-jähriger Ehe von mir trennen. Ich bin 50 und seit 3 Jahren EM-Rentnerin. Erfolgt eine Versorungsausgleich aus meiner gesetzlichen Rentenversicherung und der zu erwarteten weitaus höheren Beamtenpension meines 52-jährigen Mannes bereits mit Gültigkeit der Scheidung. Somit würde ich den Versorgungsausgleich bereits während meiner EM-Rentnerinzeit erhalten? Da der Wunsch nach Trennung, bzw. Scheidung nicht von meinem Mann ausgeht, ich wohl auch aufgrund meiner Erkrankung keinen Ehe-Partner mehr finden werden, überlege ich, ob es sinnvoll ist eine Scheidung hinauszuzögern. Wir haben zwei Häuser. Mein Mann hat den Wunsch geäußert, dass ich baldmöglichst aus unserem gemeinsamen Zuhause in eine Mietwohnung ziehe. Trotz meiner Erkrankung kann ich den Haus und Garten gut versorgen. Mein Mann zweifelt an meinen Fähigkeiten, unsere gemeinsamen Kinder 14 und 17 Jahre gut versogen zu können. Ich strebe eine Einigung an, bei der die Kinder sowohl bei meinem Mann als auch bei mir zukünftig ein Zuhause haben könne. Mein Mann hat die Erwartung ausgesprochen, dass ich zugunsten unserer Kinder auf den Verkauf unseres auf meinen Namen eingetragenen Ferienhauses verzichte und statt eine Eigentumswohnung zu kaufen, in Miete zu wohnen. Nochmals meine Frage? Sollte ich eine Scheidung, eine Trennung ist nicht mehr vermeidbar, solange wie möglich hinauszögern?

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Da eine Trennung wahrscheinlich nicht zu verhindern ist, sollten Sie, um den psychischen Druck zu vermeiden, einer Scheidung sofort zustimmen. Sie erhalten im Zuge des Versorgungsausgleiches sofort den Vorteil (Bonus), da ich unterstelle, dass Ihr Mann als Beamter in der Ehezeit mehr verdienst hat als Sie. Sie haben so gesehen nur Vorteile.

2 Antworten

Elisabetham 30.06.2009 | 04:06
Hier hat sich ein moralisch wohl entscheidender Fehlerteufel eingeschlichen. Der Wunsch nach Trennung, bzw. Scheidung geht von meinem Mann aus. Gestern sprach er noch davon, einen richterlichen Bescheid erwirken zu wollen, dass ich baldmöglichst ausziehe. Nach einem Gespräch mit einem Therapeuten, möchte er mir doch noch bis ca. 1 Jahr Zeit lassen, möchte aber selbst in dieser Zeit das gemeinsam bewohnte Haus nicht verlassen. Ich bitte es mir nachzusehen, dass in meiner Frage nicht nur Rentenfragen ansgesprochen wurden. Danke
achneam 30.06.2009 | 13:25
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