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Experten-Antwort

Widerspruch der Rente meiner Mutter

von MamaAnny27.06.2017 | 10:28
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7 Antworten

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Hallo ihr Lieben, ich bin neu hier und bräuchte mal eure Meinung. Es geht um meine Mutter sie ist derweil 49 Jahre alt. Und leidet unter COPD Stufe 3. Nachdem meine Mutter aufgrund ihrer Krankheit in eine Kur gefahren ist, riet man ihr die Rente zu beantragen, da sie so nicht arbeiten kann. Außerdem klagt sie von Krämpfen, immer wiederkehrende Krämpe. - Allerdings konnte kein Arzt sich bisher erklären wieso. In der Kur ist das aufgefallen und deswegen hat man meiner Mutter ihren Taxischein entzogen und ein Krankenhausaufenthalt steht auch bald dies bezüglich an. Jedenfalls beantragte meine Mutter daraufhin einen Schwerbehinderten Ausweis den sie bekam mit dem Buchstaben G und 50%. Gleichzeitig dazu beantragte meine Mutter ihre Rente. Erst nach über 1 Jahr bekam meine Mutter eine Ablehnung. Dort musste sie aber nicht zum Amtsarzt oder sondergleichen. Daraufhin legte meine Mutter nun den Widerspruch ein und hatte dann jetzt vergangenen Freitag den ersten Termin beim ärztlichen Dienst. Da hatte sich dann natürlich relativ schnell das Ausmaß des Krankheitszustandes gezeigt. Mir ist bewusst, dass jetzt noch keine Antwort da ist bzw das die Bearbeitung noch dauert. Nur die Frage wie lange ? Wir sind in einer wirklich misslichen Lage. Meiner Mutter, ihren Mann und meinem kleinen Bruder steht der finanzielle Bankrott an durch die extreme Wartezeit und für mich ist das ganze auch nicht so toll, denn ich bin davon abhängig das meine Mutter auf meine Tochter aufpasst bzw ihre Betreuung gewährleistet damit ich meine Ausbildungsstelle antreten kann und somit vom Amt weg bin. Und nein meine Mutter hat das beim ärztlichen Dienst nicht erwähnt. Bitte bitte, sagt mir eure Meinung. Wie lange es noch dauert? Was wir machen können..... Vielen dank und entschuldigt bitte den langen Text

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo MamaAnny,

es ist vollkommen richtig gewesen zunächst Widerspruch einzureichen, wenn sich der Gesundheitszustand seit Antragstellung maßgebend verschlechtert hat. Zum Bearbeitungsstand können wir leider keine Auskunft geben. Ggf. können Sie bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger anrufen und auf Ihre missliche Lage hindeuten und freundlich um eine schnelle Bearbeitung bitten.

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6 Antworten

Andrea Rieckeam 27.06.2017 | 10:56
Meine Mutter sagt, weil sie laut denen nicht erwerbs gemindert ist. Sie könnte wohl noch 6-8 Stunden arbeiten. Aber nur ganz leichte Tätigkeiten. Allerdings gab es beim ersten Antrag auch keine Amtsärztlichen Untersuchungen. Nur ziemlich lange Wartezeit und die ganzen Gutachten, die erstellt wurden bezüglich des Schwerbehindertenausweises sowie das Gutachten von der Kur.
Cassandraam 27.06.2017 | 10:45
Warum wurde der Antrag denn abgelehnt ? Weil Ihre Mutter nicht erwerbsgemindert ist oder weil die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind ?
MamaAnnyam 27.06.2017 | 11:15
Der Gesundheitszustand meiner Mutter wird sich nicht mehr bessern. Das ist eine unheilbare Krankheit und verschlechtert sich nur noch. Die Ärzte diagnostizieren meiner Mutter allesamt das sie auch nicht mehr wahnsinnig lange zu leben hat. Vielen dank für die zügige Hilfe :)
Cassandraam 27.06.2017 | 12:33
Es ist auch nicht notwendig, dass Gutachten erstellt werden, wenn ein aktueller Entlassungsbericht aus der Reha vorliegt. Denn während der Reha wurde Ihre Mutter ja drei Wochen genau beobachtet/untersucht/... Wie lange die Bearbeitungsdauer des Widerspruchs noch dauern wird, kann Ihnen hier niemand sagen. Im schlimmsten Fall mehrere Monate und im noch schlimmeren Fall, wird der Widerspruch zurückgewiesen. Für Ihre Mutter: alles Gute. Noch ein Hinweis am Rande:für die Kinderbetreuung Ihre kranke Mutter einzuplanen finde ich so oder so grenzwertig. Da wird es ja wohl auch einen andere Lösung geben.
MamaAnnyam 27.06.2017 | 13:34
Leider gibt es die nicht. Ich hatte bereits mehrere Stellenangebote, konnte die Betreuung aber nicht gewährleisten und das über genau 6 Jahre. Aber danke dennoch
W*lfgangam 27.06.2017 | 20:47
Hallo MamaAnny, ziehen Sie den SoVD, den Vdk oder einen Fachanwalt für Rentenrecht zu rate, der sich mit den med. Feinheiten einer EM-Rente wesentlich besser auskennt, als es Ihr Widerspruch im Detail einfordern könnte. Spätestens dann, wenn der Widerspruch abgelehnt wird ...vielleicht geht er ja auch durch/EM-Rente bewilligt. > Wir sind in einer wirklich misslichen Lage. Meiner Mutter, ihren Mann und meinem kleinen Bruder steht der finanzielle Bankrott an Einziger Rat hier: Sozialamt aufsuchen; wobei vorrangig auch der Jobcenter als Leistungsträger in Frage kommt - einfach mal hingehen und die finanzielle Situation/etwaige Hilfen hinterfragen ...die beißen nicht. Gruß w.
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