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Experten-Antwort

Wiedereingliederung wie oft neu beginnen?

von Gast12324.09.2015 | 07:10
5434 Ansichten
11 Antworten

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Ich mache gerade eine Wiedereingliederung. Aufgrund meines Gesundheitszustands musste ich die Wiedereingliederung jedoch zurücksetzen und die Stunden wieder verringern. Wie oft ist das möglich? Wird irgendwann entschieden, dass die Wiedereingliederung gescheitert ist?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Das muss individuell im Einzelfall mit Arzt, Arbeitgeber und der Stelle von der Sie Leistungen erhalten geklärt werden.

Klar ist auch, dass eine Wiedereingliederung scheitern kann, wenn es gesundheitlich nicht möglich ist, wieder im bisherigen Umfang die bisherige Arbeit zu machen.

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10 Antworten

Schorscham 24.09.2015 | 10:21
Also ich habe damals bei einem "Wiedereingliederungsversuch" sehr schnell festgestellt, dass ich meinen bisherigen Beruf nie wieder ausüben konnte. Wie viele Versuche benötigen Sie denn, um die Erfolgsaussichten Ihres Wiedereingliederungsversuches einschätzen zu können?
Herz1952am 24.09.2015 | 11:37
Hallo Schorsch, das ist bei jedem anders, je nach Krankheit. Gast123 hofft wahrscheinlich auch auf Besserung seiner Krankheit und will es halt versuchen. Manche Krankheiten/Zustände bessern sich, andere halt nicht, bzw. nur zeitweise. Die Hoffnung stirbt zuletzt (aber sie kann sterben).
=//=am 24.09.2015 | 12:22
Wieviele Wochen sind denn ursprünglich für die Wiedereingliederung geplant? Hoffentlich waren auch die "Stufen" nicht zu krass, was oftmals ein großer Fehler ist. Sie sollten mit Ihrem Arzt Rücksprache halten, was er meint, ab wann Sie wieder voll arbeiten können. Wie oft eine Verlängerung möglich und vor allem sinnvoll ist, muss ggfls. der SMD der DRV entscheiden. Bei einer Verlängerung aus medizinischen Gründen sollte dann auch eine ärztliche Begründung mit eingesandt werden. Also eine Wiedereingliederung SOLLTE eigentlich nach 4 - 6 Wochen abgeschlossen sein.
Gast123am 24.09.2015 | 12:31
Ja ich hoffe, dass ich wieder voll ins Arbeitsleben zurückkehren kann. Jedoch musste ich feststellen, dass ich die im derzeitigen Wiedereingliederungsschritt festgesetzten Stufen so nicht einhalten kann. Die Stunden wurden einfach zu viel. Deswegen hat der Arzt nun bereits das Wiedereingliederungsverfahren verändert und ich versuche es nun wieder mit weniger Stunden. Vielen Danke für die vielen Antworten. Die Hoffnung stirbt zu letzt ;)
abc123am 24.09.2015 | 12:46
Wieso sollte die Wiedereingliederung nach 4 - 6 Wochen abgeschlossen sein? Das ist doch Vereinbarungssache und so eine WE kann bis zu 6 Monate dauern...
=//=am 24.09.2015 | 13:19
Weil die stufenweise Wiedereingliederung das Ziel verfolgt, den Versicherten möglichst schnell wieder in das Erwerbsleben einzugliedern! Das ist bei 6 Monaten wohl nicht der Fall. In wenigen Ausnahmefällen dauert die WE länger, aber 6 - 8 Wochen sind ein angemessener Zeitrahmen. Oder wollen Sie das Gegenteil behaupten?
HotRodam 24.09.2015 | 18:11
Eine Wiedereingliederungsmaßnahme ist zunächst ein strategisch kluger Schachzug, weil man damit seine Arbeitsbereitschaft signalisiert. Wer bei einer Wiedereingliederung allerdings zu ehrgeizig ist, schmälert explizit seine Chancen auf Frührente !
Fritzchenam 24.09.2015 | 20:45
Ich habe über knapp 1 Jahr WE gemacht mit Zustimmung der KK bis zu meiner Aussteuerung. Als es dann in die Nahtlosigkeit ging habe ich abgebrochen. Der KK war es egal..da sie ja eh zahlen mussten. Ich habe somit meinem AG signalisiert das ich gewillt bin zu arbeiten. Ergebnis: Ich habe eine Teilzeitstelle bekommen als meine TEMR durch war.
=//=am 25.09.2015 | 09:55
Wieder mal ein super Beitrag! :-( Entweder jemand will gesund werden und wieder arbeiten oder er will Rente. Dann kann er sich aber gleich die WE sparen.
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