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DRK fordert bei mir Befunde an - Antrag auf Erwerbsminderungsrente im Januar 2019

von linedia09.12.2020 | 14:29
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5 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Hallo, Harrington-OP (WS komplett versteift) vor gut 35 Jahren. Es wurde immer schlechter auch psychisch aber derzeit massive Verschlimmerung der körperlichen Beschwerden als auch die dadurch resultierenden psychischen Probleme. Derzeit arbeitssuchend ohne Leistungsbezug. (Lebe vom Ehemann). Eigentlich bin körperlich als auch psychisch ich überhaupt nicht mehr fähig zu arbeiten. War bereits im Juni 2020 bei einem Gutachter (der mich garnicht richtig beachtet hat, mir wohl nicht richtig zugehört hat und mich nicht richtig untersuchte) bekam dann die Ablehnung in der stand ich könnte 8 Stunden täglich arbeeiten (die letzten 15 Jahre arbeitet ich aber immer nur in Teilzeit 20 Stunden, da nicht mehr möglich und das auch nur mit vielen Krankentagen.) Nach den Widerspruch bekam ich Ende Nov. 20 die Aufforderung kurzfristig (innerhalb Befundberichte von Fachärzten -Neurologe/Psychiater + Orthopäde- 14 Tage) einzureichen bei denen ich noch nie war.(War wegen meiner körperlichen und psychischen Beschwerden bisher immer mit Medikamenten von meiner Hausärztin gut versorgt, diese schrieb mich auch sehr oft krank) Hatte sogar für kurzfristig bei einem Orthopäden einen Termin bekommen, aber dieser sagte mir er könne nichts für mich tun, keinen Befundbericht erstellen, da ich ja noch nie bei ihm war. Nun habe ich noch knapp eine Woche Zeit. Ich bin total verzweifelt und überfordert weis mir nicht mehr zu helfen. Wie verfahre ich nun weiter, damit ich nicht wegen fehlenden Mitwirkens abgelehnt werde. Die Sachbearbeiterin erricht man nicht per Telefon. Habe nun ein Fax geschrieben Sie möge mich dringend zurückrufen. Hat sie bisher nicht gemacht. Gibt es überhaupt noch eine andere Möglichkeit als einen Fachanwalt einzuschalten? Freundliche Grüße

5 Antworten

Peteram 09.12.2020 | 15:16
@linedia siehe https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/archiv/detail/verlaen… hoffe, es hilft ;-) Gruß, Peter
W°lfgangam 09.12.2020 | 17:59
> Wie verfahre ich nun weiter, damit ich nicht wegen fehlenden Mitwirkens abgelehnt werde. Hallo linedia, zunächst mal ruhig bleiben und den Puls runterfahren. Die Aufforderung, in so kurzer Frist fertige Befundberichte einzureichen, ist natürlich - zeitlich gesehen: utopisch ...gerade in der heutigen Zeit, wo Corona begingt alles ein klein wenig länger dauert. Ihre Sachbearbeitung lümmelt sich vielleicht gerade entspannt im Home-Office und hat mal schnell den 'Standardtext' zwischen dem Lackieren der Fußnägel abgeschickt, um Ihren Antrag zu beschleunigen/den vom Schreibtisch zu kriegen ;-) @Peter hat Ihnen schon den entsprechenden Hinweise geschickt. Ergänzend dazu: Schriftlich/Fax/E-Mail: "ich kümmere mich um die angeforderten Berichte und werde Sie - sobald sie vorliegen - nachreichen" Damit sind Sie ihren Mitwirkungspflicht in vollem Umfang erstmal nachgekommen und die DRV wartet ab ...auch über die 14 Tage hinaus. Gruß w. PS: > Gibt es überhaupt noch eine andere Möglichkeit als einen Fachanwalt einzuschalten? Den 'Quatsch' sollten Sie erstmal lassen ...kann man machen/wirkt aber nicht wirklich beschleunigend. Man/Frau kann auch den örtlichen Sozialverband (SoVD) 'beauftragen' = kleines Geld für genauso gute Hilfe, was im Falle einer Ablehnung des EM-Antrags hilfreich sein könnte/auch die haben Fachanwälte in der Hinterhand (ohne nennenswerte Zusatzkosten), um Sie vertreten zu können. Das örtliche Versicherungsamt in Ihrer kreisfreien Stadt oder Landkreis zu bemühen wäre auch möglich ...letztendlich fehlt es hier aber an Fachkompetenz in diesen med. 'Dunstkreis', um wirklich vollwertige Hilfe bis zum Abschluss des Verfahrens liefern zu können.
Janaam 09.12.2020 | 18:14
So utopisch finde ich das garnicht. Wer so krank ist, sollte nicht nur immer zum Hausarzt rennen, sondern Fachärzte in Anspruch nehmen. Dann ist es auch kein Problem in Coronazeiten Befunde zu bekommen. Ein Hausarzt hat doch weder das Wissen, noch die entsprechenden Geräte wenn es um so spezielle Sachen geht. Frage mich auch gerade, wie schwer eine Erkrankung sein kann, wenn man die Facharztbesuche scheut.
Ach jaam 09.12.2020 | 19:05
Dass bisher nur ein Hausarzt und kein Facharzt besucht wurde ist schon merkwürdig. Daher ist es auch keine Überraschung, dass der Rententräger diese Befunde anfordert. Allerdings ist die Terminsetzung abenteuerlich, aber dazu wurde ja schon im Vorbeitrag etwas gesagt.
Wartende1975am 10.12.2020 | 18:31
Hallo, Ich glaube, dass Ihr Hausarzt bisher kein guter Berater war. Rücken Probleme und dann kein Orthopäde im Boot? Bzgl. psychischer Probleme zählt nur die Meinung eines Facharztes, weswegen ihre Hausärztin sie schnellstmöglich überweisen sollte. Evtl. auch zum Psychotherapeuten. Sicherlich werden Sie aber auch in einer Reha noch beurteilt werden. Ihnen alles Gute!
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