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Experten-Antwort

Erwerbsminderungsrente

von Syl7729.05.2021 | 10:41
555 Ansichten
15 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Guten Morgen, Versuch mich kurz zu halten. Ich bin HEP in Teilzeit, unbefristeter Arbeitsvertrag. Im Jahre 2016 hat alles begonnen, Psychologe,Psychiater,habe Fehler auf der Arbeit gemacht. 2017 wurde ich das erste Mal länger K geschrieben. Diagnose Überlastung. Krankengeld. Erste Reha im Sommer, Depressionen, Schmerzen in Beinen und Armen, Bandscheibenvorfall. Entlassung aus Reha, auf meinen Wunsch K mit Wiedereingliederung. Im Herbst 2917 Wiedereingliederung. Dann Anfang 2018, Dauerkopfschmerzen, Tägliche unerträgliche Kopfschmerzen Attacken, Augenauren, linke Gesichtshälfte, schwellung, Taubheit. Neurologin, Verdacht auf schwere Migräne, Clusterkopfschmerzen und Fibromyalgie. Krankengeld. Im Sommer Schmerzklinik Kiel, Diagnosen bestätigt. Wieder auf eigenen Wunsch, Wiedereingliederung Ende 2018, ATest, 4Tage Woche, leichte Tätigkeit, kein Schichtdienst, kein Wochenende... 2019 mehr zu Hause als auf Arbeit, K oder U oder Überstunden frei viel von Vorjahren übrig. Ende 2019 für 9 Wochen Psychosomatische Tagesklinik, seit dem K bis heute. Krankengeld ausgeschöpft, Arbeitslosengeld ausgeschöpft, Seit Mai 2021 ohne Bezüge K. März 2020 Antrag Erwerbsminderungsrente, November Gutachter der Rentenversicherung, März 2021 Reha vor Rente. Meine Fachärzte, Hausarzt, Psychologe und Gutachter empfehlen Rente auf Zeit. Reha stellt mich als Simulant im Bericht dar. Ich wolle nur Rente. Hä... Beschwerde/ Stellungnahme an Rentenversicherung geschrieben. Wie man sehen kann, habe ich mich gegen einen Rentenantrag Jahrelang gewährt. Habe Krankheitsbedingt verloren. Musste leider nachgeben. Würde gerne wieder arbeiten, leider geht es nicht, gebe aber für die Zukunft die Hoffnung nicht auf. Wie sehen sie das, habe ich trotz schlechtem Reha Bericht eine Schanze, Erwerbsminderungsrente zu bekommen??? Habe viel im Internet gelesen, bin aber nicht weiter gekommen. Habe extreme Existenzängste. Werden wohl unser Haus verlieren. Wie lange muss ich noch warten, auf die Entscheidung der Rentenversicherung??? Was soll ich tun, versuchen mit einer dritten Wiedereingliederung??? Danke schon mal im voraus, für ihre Antworten. Bin echt am Ende, meine Schmerzen und Depressionen sind seit der Reha wieder viel schlimmer geworden.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Syl77,

wenn ich Ihre Ausführungen richtig verstanden habe, hat Ihr Rentenversicherungsträger bisher keinen Bescheid zu Ihrem Antrag auf Erwerbsminderungsrente erteilt.

Die Frage nach Ihren Chancen, dass die Rente bewilligt wird, lässt sich hier im Forum nicht beantworten.

Der sozialmedizinische Dienst Ihres Rentenversicherungsträgers wird anhand aller vorliegenden medizinischen Unterlagen eine Einschätzung Ihres Leistungsvermögens vornehmen.

Sollte der Antrag abgelehnt werden, steht Ihnen wie von den anderen Usern bereits beschrieben der Rechtsweg über Widerspruch und Klage offen. Von diesen Möglichkeiten sollten Sie dann auch Gebrauch machen und ggf. einen Rechtsbeistand hinzuziehen.

Die voraussichtliche Dauer des Vefahrens kann hier ebenfalls nicht abgeschätzt werden. Eine Sachstandsanfrage zum laufenden Antragsverfahren richten Sie bitte direkt an die Sachbearbearbeitung Ihres Rentenversicherungsträgers.

Da Sie jetzt ab Mai keine Sozialleistungen mehr beziehen, empfehle ich Ihnen, zur Abklärung, wie die versicherungsrechlichen Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente weiter aufrecht erhalten werden können, einen Beratungstermin bei Ihrem Rentenversicherungsträger zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam

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14 Antworten

Tiger am 29.05.2021 | 10:52
Tigeram 29.05.2021 | 10:57
Wie alt sind Sie denn ? In psychologischer Behandlung ? LG
Einfach soam 30.05.2021 | 19:55
Das ist wirklich eine verfahrene Situation. Persönlich glaube ich es wird schwer mit dem negativen Reha Bericht. Mussten Sie nicht zu einem Gutachter der DRV im laufenden EM Antrag? Nach der Ablehnung des Antrages bleibt ja immer noch der Wiederspruch. Haben Sie einen Gdb? Ich drücke ihnen die Daumen das alles gut ausgeht. Alles Gute
Oskaram 30.05.2021 | 20:25
Haben Sie schon einmal den Begriff "Rentenjäger" gehört? Als solches wird man schnell abgestempelt, wenn man-vor allem Reha Ärzten gegenüber - völlig anderer Meinung ist, was die Erwerbsfähigkeit betrifft. Beharrlichkeit wird da zur fehlenden Einsicht. Aber es hilft alles nichts, wenn Sie und Ihre behandelnden Ärzte der Meinung sind, dass Sie eigentlich EM sind, hilft nur das ganze Spiel, bei Ablehnung Widerspruch und wenn dem nicht abgeholfen wird, Klage. Mitunter, dass muss man ehrlich sagen, hofft die Behörde darauf, dass man aufgibt und lenkt dann doch ein, wenn das Ganze ernsthaft, bspw. mit Rechtsbeistand weiter verfolgt wird. Der Weg zur Rente ist manchmal steinig.
Syl77am 30.05.2021 | 23:40
Im November 2020 war ich beim Gutachter der Rentenversicherung. Er schreibt in seinem Bericht, Arbeitsfähig unter drei Stunden und empfiehlt Rente auf Zeit.
Syl77am 31.05.2021 | 00:16
Zitat von Oskar anzeigen
Guten Morgen, Versuch mich kurz zu halten. Ich bin HEP in Teilzeit, unbefristeter Arbeitsvertrag. Im Jahre 2016 hat alles begonnen, Psychologe,Psychiater,habe Fehler auf der Arbeit gemacht. 2017 wurde ich das erste Mal länger K geschrieben. Diagnose Überlastung. Krankengeld. Erste Reha im Sommer, Depressionen, Schmerzen in Beinen und Armen, Bandscheibenvorfall. Entlassung aus Reha, auf meinen Wunsch K mit Wiedereingliederung. Im Herbst 2917 Wiedereingliederung. Dann Anfang 2018, Dauerkopfschmerzen, Tägliche unerträgliche Kopfschmerzen Attacken, Augenauren, linke Gesichtshälfte, schwellung, Taubheit. Neurologin, Verdacht auf schwere Migräne, Clusterkopfschmerzen und Fibromyalgie. Krankengeld. Im Sommer Schmerzklinik Kiel, Diagnosen bestätigt. Wieder auf eigenen Wunsch, Wiedereingliederung Ende 2018, ATest, 4Tage Woche, leichte Tätigkeit, kein Schichtdienst, kein Wochenende... 2019 mehr zu Hause als auf Arbeit, K oder U oder Überstunden frei viel von Vorjahren übrig. Ende 2019 für 9 Wochen Psychosomatische Tagesklinik, seit dem K bis heute. Krankengeld ausgeschöpft, Arbeitslosengeld ausgeschöpft, Seit Mai 2021 ohne Bezüge K. März 2020 Antrag Erwerbsminderungsrente, November Gutachter der Rentenversicherung, März 2021 Reha vor Rente. Meine Fachärzte, Hausarzt, Psychologe und Gutachter empfehlen Rente auf Zeit. Reha stellt mich als Simulant im Bericht dar. Ich wolle nur Rente. Hä... Beschwerde/ Stellungnahme an Rentenversicherung geschrieben. Wie man sehen kann, habe ich mich gegen einen Rentenantrag Jahrelang gewährt. Habe Krankheitsbedingt verloren. Musste leider nachgeben. Würde gerne wieder arbeiten, leider geht es nicht, gebe aber für die Zukunft die Hoffnung nicht auf. Wie sehen sie das, habe ich trotz schlechtem Reha Bericht eine Schanze, Erwerbsminderungsrente zu bekommen??? Habe viel im Internet gelesen, bin aber nicht weiter gekommen. Habe extreme Existenzängste. Werden wohl unser Haus verlieren. Wie lange muss ich noch warten, auf die Entscheidung der Rentenversicherung??? Was soll ich tun, versuchen mit einer dritten Wiedereingliederung??? Danke schon mal im voraus, für ihre Antworten. Bin echt am Ende, meine Schmerzen und Depressionen sind seit der Reha wieder viel schlimmer geworden.
Haben Sie schon einmal den Begriff "Rentenjäger" gehört? Als solches wird man schnell abgestempelt, wenn man-vor allem Reha Ärzten gegenüber - völlig anderer Meinung ist, was die Erwerbsfähigkeit betrifft. Beharrlichkeit wird da zur fehlenden Einsicht. Aber es hilft alles nichts, wenn Sie und Ihre behandelnden Ärzte der Meinung sind, dass Sie eigentlich EM sind, hilft nur das ganze Spiel, bei Ablehnung Widerspruch und wenn dem nicht abgeholfen wird, Klage. Mitunter, dass muss man ehrlich sagen, hofft die Behörde darauf, dass man aufgibt und lenkt dann doch ein, wenn das Ganze ernsthaft, bspw. mit Rechtsbeistand weiter verfolgt wird. Der Weg zur Rente ist manchmal steinig.
Hallo, bin bestimmt kein Rentenjäger, ich möchte nicht in dieser Situation stecken. Deswegen wollte ich auch die letzten Jahre nichts von einer Rente hören. Nach meinen zwei gescheiterten Wiedereingliederungen, zich verschiedenen Medis und verschiedenen Fachärzten und Kliniken, haben meine Neurologien, Psychologin und Psychiaterin, alle unabhängig voneinander gemeint,das einzige und beste für mich ist nur noch die Rente auf Zeit. Die haben mir gut zu geredet, ich soll in der Zeit zu Ruhe kommen und mich voll und ganz auf mich konzentrieren. Es hisse nicht ich muss für immer Rente haben, könnte vielleicht in ein paar Jahren besser werden und ich kann dann wieder Arbeiten. Ich habe lange überlegt bis ich den Antrag dann doch gestellt habe. In der Reha interessierten sich die zuschtändigen Ärzte überhaupt nicht für meine Odyssee in den letzten Jahren. Auch stellten sie alle Meinungen von meinen Ärzten in Frage. Ich dachte, ich bin in einem falschen Film. Bsp:Aufnahme beim Arzt.Er sagte Wortwörtlich "Fibromyalgie gibt es nicht.Hir in der Klinik halte man nichts von". Sozialarbeiter gleich zu Anfang des Gesprächs "Was glauben Sie, wie viel Rente Sie in ihrem Alter bekomme? Das Sie sich ein schönes Leben machen können " Ich hatte gleich zu Anfang meine erste schwere Schmerz Attack, musste an Tropf. Dies würde völlig Ignoriert, als ob es nie gewesen wäre. Auch wurde es im Bericht nicht erwähnt. Physio meinte beim ersten Ergomether Termin, ich soll es beim Arzt streichen lasse, es hätte keinen Sinn mit meinen Schmerzen. Das sind nur wenige Bsp, die nicht im Bericht auftauchen. Stattdessen würden Sachen rein geschrieben wie" Frau X hat beim Gehtest 250m super geschafft mit einem super Puls." Das hat nie stattgefunden. Wir sprechen hier von einer Wunderheilung. Fibromyalgie gibt es nicht, Depressionen habe ich nicht und die schweren Kopfschmerzen simuliere ich seit Jahren. In meinen Augen ist die Rehaklinik ein reines Wirtschaftsunternehmen, die müssen ja auch irgendwie überleben.
Syl77am 30.05.2021 | 23:41
Hallo, bin 44 Jahre alt und seit 2016 in Psychologischer Behandlung
Syl77am 31.05.2021 | 09:09
Vielen Dank für die Antwort. Meinen Sie, Krankenversicherung ? Die Krankenversicherung hat mir bereits mitgeteilt, dass ich bis zur Entscheidung der Rentenversicherung bin ich kostenlos versichert. Das ist eigentlich egal, sonst wäre ich über meinen Mann Familienversichert. Das schlimme ist die Warterei und Ungewissheit. Und natürlich null Einkommen. Gruß, Syl77
Einfach soam 31.05.2021 | 12:59
Das versteh ich gut. Bin auch gerade in der Wartephase. Das ist sehr belastend. Bei Ihnen ist es natürlich besonders übel da ja ein Gutachter bereits unter 3 Std festgestellt hat. Das ist einfach merkwürdig, das sie danach nochmals zur Reha mussten. Ich denke vieles hat vermutlich auch mit dem Alter zu tun. Trotz vieler Krankheiten ist es einfach schwer EMR zu erhalten. Ich warte ja erst seit 5 Monaten. Hoffe nicht das es sich solange hinzieht wie bei Ihnen. Wenn EMR abgelehnt wird hilft eh nur der Wiederspruch. Es ist wirklich ein steiniger Weg den man oft gehen muss wenn man nicht mehr Arbeiten kann. Lg
Vivoam 31.05.2021 | 15:13
Beim Aufrechterhalten versicherungsrechtlicher Voraussetzungen geht es sicher eher um Lücken im Versicherungsverlauf ab Mai 21 für den Fall, dass die EMR (jetzt) nicht gewährt wird. Das Problem könnte bei mir auch auftreten. Was man machen muss, weiß ich aber auch noch nicht. Vermutlich sollte man sich weiterhin AU-Bescheinigungen ausstellen lassen, obwohl sie aktuell niemand haben möchte. Vorsicht: den Versicherungsverlauf online abrufen bei gestelltem EMR-Antrag führt bei mir zu der Meldung, dass bis dato keine Lücke vorliegt. Telefonische Anfrage, weil mir das seltsam vorkam, ergab dann doch Lücken für Monate ohne jeglichen Leistungsbezug. Gruß Vivo
Syl77am 31.05.2021 | 18:25
Zitat von Einfach so anzeigen
Hallo, Ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen, dass es nicht so lange dauert. Glaube aber Sie werden eine langen Atem haben müssen. Ich wollte schon im letzten Jahr öfter aufgeben. Habe gedacht, ich versuche es wieder mit Eingliederung, Gott sei dank hat mein Mann da reagiert und mit mir gesprochen und mir gezeigt, dass es mit meinen Schmerzen nicht klappen wird. In dieser langen Zeit gab es bei mir mehr Tiefen und Schmerzphasen. Es ist super für die Genesung, so wird es auch nicht besser nur noch schlimmer. Mein Ziel ist es immer noch, irgendwann wieder in meinem erlernten Beruf zu Arbeiten und mein Geld zu verdienen und von keinem Amt abhängig zu sein. Das schlimmste finde ich aber ist noch, wenn man krank ist, überall sich für die Erkrankungen zu rechtfertigen und beweisen zu müssen das man krank ist.
Vivoam 31.05.2021 | 21:03
Zitat von Syl77 anzeigen
Beim Aufrechterhalten versicherungsrechtlicher Voraussetzungen geht es sicher eher um Lücken im Versicherungsverlauf ab Mai 21 für den Fall, dass die EMR (jetzt) nicht gewährt wird. Das Problem könnte bei mir auch auftreten. Was man machen muss, weiß ich aber auch noch nicht. Vermutlich sollte man sich weiterhin AU-Bescheinigungen ausstellen lassen, obwohl sie aktuell niemand haben möchte. Vorsicht: den Versicherungsverlauf online abrufen bei gestelltem EMR-Antrag führt bei mir zu der Meldung, dass bis dato keine Lücke vorliegt. Telefonische Anfrage, weil mir das seltsam vorkam, ergab dann doch Lücken für Monate ohne jeglichen Leistungsbezug. Gruß Vivo
Hallo Vivo, Mein Arbeitsplatz ruht ja zur Zeit unentgeltlich, ich gebe weiterhin meine AU-Bescheinigung dort ab. Arbeitslosengeld ist ja jetzt auch zu Ende. Bin aber weiter Arbeitssuchend gemeldet, halt ohne Bezüge. Werde morgen bei der Rentenversicherung anrufen und mal nachfragen. Gruß, Syl77
Mein Arbeitsplatz ist ebenfalls ruhend gestellt, AUs braucht mein AG nicht, ich sammle sie also selbst. Der Unterschied liegt dann wohl in der Meldung als Arbeitssuchende. Vielleicht ergibt sich so ja gar nicht mein Lückenproblemchen, das wirklich das kleinste von allen ist. Alles Gute, Vivo
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