Hallo,
wenn z. B. eine psychisch Kranke F 33.1- F33.2 Person schon länger in ambulanter Therapie (psychiaterische Behandlungen engmaschig, Psychotherapie ggf. Ergo und Pysiotherpie)
Sehe ich eigentlich, keine Indikation für eine DRV-Reha.
(eher bei deutlichen Suizidgedanken, ein KH Aufenthalt)
Oft es ist so, dass durch die fremde Umgebung, viele Personen,
Fragen, Gespräche, neue Ärzte-Therapeuten eine Verschlechterung
der Ges. Situation erwirken. Klaro kommt es auch..auf die häusliche Situation an bzw. ist die h. Situation z. B. Partner-Ehe Mitschuld bzw. nicht förderlich, ehrer Kontrapruduktiv für eine Stabiliserung- Gesundung?
Die DRV sagt:
Reha-Fähigkeit
Der Begriff der Reha-Fähigkeit bezieht sich auf die körperliche und psychische Verfassung der Patienten als Voraussetzung für die Teilnahme an einer Rehabilitation. Zur Beurteilung der Reha-Fähigkeit sind im Wesentlichen folgende Fragen zu beantworten:
• Besteht Reisefähigkeit?
• Ist die Patientin oder der Patient physisch und psychisch belastbar genug, um das strukturierte vier- bis sechsstündige Behandlungsprogramm der Rehabilitation mit einem großen Anteil an Gruppenbehandlungen zu verkraften?
https://www.rehainfo-aerzte.de/de/Inhalt/10_Reha-Voraussetzungen/03_Reha-Faehigkeit/reha-faehigkeit.html
Positive Reha-Prognose
Die Erfolgsprognose einer Rehabilitation der Rentenversicherung bezieht sich grundsätzlich auf die Erwerbsfähigkeit und nur indirekt auf die gesundheitliche Störung. Bei der Beurteilung der Reha-Prognose geht es um die Frage, ob das Behandlungsprogramm während der Rehabilitation die Erwerbsfähigkeit Ihrer Patienten kurz- oder langfristig positiv beeinflussen kann.
Die Frage der Erfolgsprognose stellt sich in besonderer Intensität bei Patienten mit einem krankheitsbedingt schlechten funktionalen Zustand. Die Kernfrage bei der Beurteilung der Erfolgsprognose lautet in solchen Fällen: Wird der Patient unter medizinischen Gesichtpunkten innerhalb von sechs Monaten nach der Rehabilitation wieder in der Lage sein, seine bisherige Berufstätigkeit auszuüben oder zumindest für eine Dauer von mindestens drei Stunden pro Tag (wieder) erwerbstätig zu sein?
Die Prognose einer Rehabilitation hängt grundsätzlich davon ab, ob die Patienten motiviert sind oder zumindest motiviert werden können, sich an der Rehabilitation aktiv zu beteiligen.
https://www.rehainfo-aerzte.de/de/Navigation/10_Reha-Voraussetzungen/02_Positive_Reha-Prognose/positive_reha-prognose_index_node.html