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Erwerbsunfähigkeitsrente

von Joachim Lahrmann14.05.2012 | 13:15
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Hallo, ich habe eine Frage wegen Erwerbsun- fahigkeitsrente. Ich bin 43 Jahre alt und leide seit meinem 19 Lebensjahr an schwerer Migräne mit Aura. Oft habe ich 2 bis 3 Anfälle die Woche. Vor einem Jahr war ich schon 6 Wochen in Reha aber die Anfälle wurden micht weniger. Wegen der Migräne habe ich vom Versorgungsamt einen GdB von 40 zugesprochen bekommen. Jetzt meine Frage, hätte ich damit die Möglichkeit eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu bekommen, weil ich bei der Arbeit sehr oft fehle? Ich habe auch noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wie sieht es aus daraus Rente zu beziehen? Gruß und Danke. JL

7 Antworten

Schadeam 14.05.2012 | 13:35
Zunächst sollte man klarstellen, dass die Begriffe Schwerbehinderung und Erwerbsminderung nicht identisch sind. Man kann nicht darauf schließen, dass ein schwerbehinderter Mensch auch erwerbsgemindert ist. Deshalb bringt es nichts über Erfolgsaussichten eines Antrages im Forum zu spekulieren. Sollten Ihnen Ihre Ärzte zum Antrag raten, sollten Sie die Rente beantragen und die Entscheidung abwarten. Bezüglich der Erfolgschance einer privaten BU Versicherung lässt sich von Seiten der DRV noch weniger sagen. Lesen Sie die Vertragsbedingungen und stellen einen Antrag mit entsprechender ärztlicher Begründung.
-am 14.05.2012 | 14:08
Sehr geehrter Herr Joachim Lahrmann, der Beitrag von Schade geht in die richtige Richtung. Maßgebend für eine Leistung aus der gesetzklichen Rentenversicherung ist das vorhandene Leistungsvermögen verbunden mit der Frage, wiviel Stunden kann noch regelmäßig am Tag gearbeitet werden. Nehmen Sie doch bitte einfach eine Beratung Ihres Rentenversicherungsträgers in Anspruch. Zu den Erfolgsaussichten Ihrer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung kann und darf der Rentenversicherungsträger keine Auskunft geben. Mit freundlichen Grüßen
Herr Gregoriusam 14.05.2012 | 14:41
" Wegen der Migräne habe ich vom Versorgungsamt einen GdB von 40 zugesprochen bekommen" 40% GdB sind ja so gut wie gar nichts. Sie sind damit ja noch nicht mal schwerbehindert... So schlimm kann also ihre Migräne nun nicht sein, wenn dies nur so wenig % ergibt. Obwohl der Grad der Behindrurng nichts mit einer EM-Rente zu tun hat, sind diese wenigen % nicht gerade gute Aussichten auch für eine EM-Rente.
Klaus Klabusteram 14.05.2012 | 17:57
" Migräneattacken rechtfertigen keine volle Erwerbsminderungsrente Keine Rente wegen voller Erwerbsminderung bei Migräneattacken Dass Migräneattacken keinen Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung rechtfertigen, entschied das Bayerische Landessozialgericht mit Urteil vom 22.11.2007 (Az. L 19 R 803/06). Mit dieser Entscheidung bestätigte das LSG einen Bescheid des Rentenversicherungsträgers, die Rente des Versicherten nicht über den 31.10.2003 hinaus zu zahlen. Fazit: Eine Rente wegen voller Erwerbsminderung wird nicht durch die Annahme von Migräneattacken gerechtfertigt. Sofern ein Versicherten noch in der Lage ist, vollschichtig dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen, besteht kein Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Auch ein erhöhtes Kündigungsrisiko bedingt durch krankheitsbedingte Fehlzeiten führt nicht zu einer Verschlossenheit des Arbeitsmarktes für den betroffenen Versicherten. " http://sozialversicherung-kompetent.de/20080908150/rentenversich…
Maxam 14.05.2012 | 19:06
Halllo Herr lahrmann, gehen sie auf die Internetseite: schmerzklinik.de. und Forum Headbook da erfahren sie mehr zur Migräne und Auswirkungen.
Irrtum!am 14.05.2012 | 20:00
Zitat von Herr Gregorius anzeigen
Die Bewertung nach dem Schwerbehindertenrecht hat keine Gemeinsamkeit mit der Beurteilung der gesetzlichen Rentenversicherung. Eine seriöse Beurteilung der Erfolgsaussichten eines Rentenantrages ist daher im Rahmen des Forums nicht möglich. P.S.: Ich wünsche Ihnen keine ordentliche Probe-Migräne mit Aura, damit Sie besser beurteilen können, wie "schlimm" so etwas ist!
Brigitteam 21.05.2012 | 11:17
Hi ich hoffe Ihr hattet Alle ein schönes Gesundes Wochenende. Ich wollte Euch mal von meiner Geschichte mit den Rentenamt berichten denn ich finde es für eine frechheit wie man mit Menschen um gesprungen wird. Also ich bin 52 Jahre und hab auch leider einige Krankheiten auser dem renne ich seit 2010 von einen Arzt zum andern von den meisten höre ich ein fach das ist das Alter oder das ist der Wechsl.Aber man kann doch nicht alles auf das ab wälzen oder. Mir wurden ach meine rechte Schulter Operiert weil die Sehen gerissen sind auch die linke Schulter mußte unter das Messer 2 mal weil ich das selbe dort hatte. War auch 3 mal in der Reha und wurde immer als nicht geheilt erlassen. Meine linken Arm muss ich wahr scheinlich noch mal operieren lassen weiß aber nicht wie in einer Schulter noch ein Anker rein past. Bin auch Pyhchisch Angeschlagen ist auch woll kein wunder wenn man immer behandelt wird wie der letzte Depp. Habe mir auch erlaubt die Teilerwebsminderungsrente beantragt und die wurde mir einfach so ab gelehnt als ich mir elaubt hatte nach zu fragen sagte mir der Sachbearbeiter ich soll mich ja nicht so auf regen ich bekämme ja mein Geld. Ok das stimmt aber ich wäre dann ein Rentner auf Zeit vielleicht und würde dann auch besser behandelt werden und nicht weiter hin als Arbeitscheuer Asi da stehen. Auch finde ich es kommisch das eine Frau die eine Schulterop hatte eine Teilerwerbsminderungsrente auf Zeit bekommen hat und von mir verlangt man mich woll zu tode Operrienen zu lassen. Noch will ich dazu sagen ich habe über 20 Jahre schwer gearbeitet und war auch immer für meine Mutter und Schwester da. Auch hatte ich mein Mutter gepflegt wo sie krank war und ihren Haushalt gemacht wo si im krankenhaus war. Hab auch 2 Job manch mal gehabt da ich meiner Mutter helfen durfte aber das machte ich gerne. Ich will auch nicht rum Jammern auber ich weiß einfach nicht mehr weiter was ich tun könnte auch weiß ich nicht ob ich eine 5 op in kurzer Zeit noch schaffen würde
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