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Experten-Antwort

Falscher Facharzt als Behandelten Chefarzt in der Reha ?! Was sollte man tun?

von Sven G. 11.11.2020 | 12:46
405 Ansichten
5 Antworten

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Hallo, ich befinde mich seit 1 Woche auf einer Reha aufgrund von mehreren Bandscheibenvorfällen (LWS & HWS) bin Mittelerweile auch von der Krankenkasse aufgefordert worden (wobei ich das aufforderungs Schreiben der Krankenkasse 3 Tage nach dem ich meine Reha Genehmigung von der Reha die ich selber gestellt hatte bekommen hatte). Und habe dann die von der Krankenkasse zusätzlich geforderte Teilhabe am Arbeitsleben noch gestellt. Die Teilhabe am Arbeitsleben (Antrag auf Unterstützung Umbesetzung in Firma) wurde von der Rentenkasse abgelehnt mit der Begründung das diese aus medizinischen Gründen bei mir nicht Erfolgsversprechend wäre. Am 27.12. läuft das Krankengeld aus und die Aussteuerung steht an, die Reha war seit Juni genehmigt und ich habe seit Juni auf diesen Termin gewartet (wurde sogar deswegen die Klinik verlegt). Jetzt bin ich seit 1 Woche und einem Tag hier und Irgendwie ist keine Besserung sondern eher das Gegenteil der Fall. Es wurden schon Behandlung abgesetzt und andere dazu deshalb. Diese Reha ist für mich was die weitere Zukunft angeht echt entscheidend. Der Facharzt denn ich bei Visite und bei der Facharzt Vorstellung hatte, ist echt Sparsam mit seinen Auskünften usw. man muss ihm alles aus der Nase ziehen und ich finde mich hier in der Klinik auch nicht richtig behandelt. Auch meine ganzen Medizinischen Unterlagen wurden bei der Eingansuntersuchung und beim Facharzt Termin nicht durch gegangen. Ebenso wenig wie mein Schmerztagebuch oder meine Aussagen (nach 2-3 km laufen wird es immer schwerer bis es nicht mehr geht wegen Schmerzen nicht beachtet). Nun habe ich auf der Homepage gesehen, das der für mich zuständige Chefarzt: Leitender Arzt der Abteilung für Internistische Rheumatologie ist und Facharzt für Innere Medizin Teilgebietsanerkennung RheumatologieFacharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin ist. Also doch eigentlich Falsch ich bräuchte doch einen Orthopäden als Facharzt. Wo sie hier in der Klinik auch eine Fachärztin laut Homepage haben. Was würdet ihr tun denn schließlich muss dieser ja auch die Arbeitseinschätzung auf die so viel ankommt machen und er ist ja auch zuständig für Verordnung die für die Genesung und Verbesserung wichtig sind zuständig. Nun ist die Frage aber wenn ich hier Rabatz mache in der Klinik ob ich dann evtl. den Stingefinger gezeigt bekomme und dann aus trotz irgendwas was für mich schlechter ist geschrieben bekomme. Und woran wendet man sich wenn an die Klinikleitung ? An die Rentenkasse ? Ich bin grade echt etwas verzweifelt. Danke für Eure Antworten und das ihr euch schon die Zeit genommen habt meinen ganzen Text zu lesen.

1 Experten-Antwort

Experten-Antwortam 11.11.2020 | 15:32

Hallo Sven G.,

ohne Kenntnis der Klinik kann ich Ihnen nur allgemein antworten.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Entscheidung über die Leistungsfähigkeit nicht nur der Arzt allein, sondern das gesamte Reha-Team trifft. Verantwortung hat immer der leitende Chefarzt. Sofern dieser nicht selbst schon auch ein Orthopäde ist, ist es regelmäßig so, dass zumindest noch ein Orthopäde mit zum Reha-Team gehört, was anhand Ihrer Schilderung in der Klinik ja der Fall ist.

Ich würde Ihnen nahe legen, sich zuerst an den Chefarzt zu wenden. Sollten Sie hier nichts erreichen, dann sollten Sie sich an die Klinikleitung wenden. Nur so kann eine Änderung des Therapieplanes erfolgen.

4 Antworten

Kerstinam 11.11.2020 | 14:08
Hallo, meine behandelnde Orthopädin (habe diverse Wirbelsäulenbeschwerden, Arthrose usw.) ist auch Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Darüber bin ich sehr froh. Und wenn Du zur Reha noch einen Facharzt der Inneren Medizin hast und Rheumatologe dazu solltest Du Dich glücklich schätzen. Dafür warten Patienten hier bei uns in der Großstadt monatelang auf einen Termin und kommmen sogar aus anderen Bundesländern her. Will damit sagen, dass Dein Dich behandelnder Arzt - ohne ihn zu kennen - sicher ein sehr fundiertes und breites ärztliches Fachwissen aufweist. Vertrauen, vor Ort Probleme ansprechen und das Beste aus der Rehazeit machen. Ich wünsche Dir viel Erfolg.
Janaam 11.11.2020 | 15:09
In der Klinik ansprechen. Keine falsche Rücksichtnahme, wenn es um die Gesundheit geht.
Blödsinn am 11.11.2020 | 14:55
Zitat von Kerstin anzeigen
Ein falsches Fachgebiet kann zu Verwerfungen führen, je nachdem was mittels der Reha angestrebt wird. Meine Reha hatte seinerzeit einen solchen Verlauf. Die Sozialtante meinte beim Gespräch : na viel kann bei Ihnen ja nicht sein, die Ärztin hat wenig geschrieben ". 16 Operationen waren" nichts", weil eine Orthopädin etwas gekrakelt hatte, obwohl ein Urologe sich die Finger wund geschrieben hätte. Zum Glück war der Gutachter der RV fachlich passender und weitsichtiger. Warum soll der Fragesteller sich da glücklich schätzen, Ihre genannten Fälle werden zur Fachrichtung passen, seiner nicht. Wenn eine Orthopädin dort im Hause ist, sollte diese bei entsprechenden Krankheitsbild auch involviert werden. Zum Haareschneiden gehen Sie auch nicht zum Fleischer, selbst wenn seine Wurst über die Grenzen geschätzt wird!
Schadeam 11.11.2020 | 16:34
Nutzen Sie Ihren Mund zum Reden und zwar mit den Ärzten der Klinik. Das sollte vor Ort der beste Weg sein und der sollte auch zielführend sein. Wenn eine Orthopädin im Haus ist, sollte doch die entsprechende Fachkompetenz vorhanden sein. Wenn das dann keine Ergebnisse bringt können Sie immer noch in Foren nachfragen und dort spekulieren.
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