Ihre-Vorsorge Logo
oder
Stellen Sie eine Frage
Zurück
Experten-Antwort

Frage zum Artikel "Jeder Vierte nach 45 Jahren unter 1.300 Euro Rente" auf ihre-vorsorge.de

von Mitleser14.07.2025 | 10:15
248 Ansichten
7 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Zur Experten-Antwort springen
In dem heute auf ihrer Seite veröffentlichten Artikell heißt es wörtlich "Nach Angaben des Ministeriums liegt dies auch an der Zusammensetzung der angefragten Zeiten: “Vergleichsweise geringe Renten können auch bei 45 Versicherungsjahren auftreten, da hierzu nicht nur Beitragszeiten, sondern auch beitragsfreie Zeiten zählen.” Aufgezählt werden unter anderem Zeiten der Schul- und Hochschulausbildung..." In der Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung hat man mir gesagt, dass Zeiten der Schule und Hochschule auf die Wartezeit von 45 Jahren NICHT angerechnet werden. Hat sich daran etwas geändert? Oder ist lediglich die oben zitierte Auskunft des Ministeriums falsch? Herzlichen Dank im Voraus.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Mitleser,

 

leider ist der benannte Artikel sehr missverständlich in der Ausdrucksweise. Mit den dort angeführten "45 Versicherungsjahren" ist nicht die Wartezeit von 45 Jahren gemeint. Bei der Wartezeit von 45 Jahren zählen die Schul- und Hochschulzeiten nicht mit dazu. Allerdings können diese Zeiten durchaus bei anderen Wartezeiten eine Rolle spielen und wirken sich auch auf die Rentenberechnung aus.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

6 Antworten

Klarstellungam 14.07.2025 | 10:29
Die Aussage ist richtig, aber Sie stellen einen falschen Zusammenhang her. Bis zu 8 Jahre ab 17 zählen Schul- und Studienzeiten mit als allgemeine Wartezeiten. Zu den speziellen 45 Jahren als Voraussetzung für die „Rente für besonders langjährig Versicherte“ zählen diese bis zu 8 Jahre aber NICHT mit.
Schadeam 14.07.2025 | 12:38
Ergänzung: Da auch Kinderberücksichtigungszeiten und Teilzeitarbeit bei 45 Jahren zählt und in die Statistik fließen, wundert es keinen Fachmann dass 1/4 der Renten für bes. langj Versicherte unter 1300€ liegt. z.B:: eine Frau die viele Kinder hat, lange Jahre nicht gearbeitet hat und die restliche Zeit in Teilzeit oder als Minijob. Da gibt jede Menge Frauen die auch mit 1000€ netto glücklich sind.
Najaam 14.07.2025 | 13:57
Die meisten Grusis haben 3-stellige Bezüge,so um die 900 Euro. Was natürlich schwach ist, weil 1000 Euro zweitausend Mark sind, was die Leute schon vor 50 Jahren verdient haben. Zu teure Mieten zieht das Sozialamt wegen Unverhältnismäßigkeit ab. Eine Mindestrente würde das ganze Drama beenden. Was Beamten bereits nach 5 Jahren zusteht, sollte für gesetzlich Versicherte nach 45 Jahren machbar sein.
Dr. Psychoam 14.07.2025 | 15:50
Ach Mimmi! Warum wundert es da wenn Manche lieber gleich Bürgergeld beziehen! Ach Mimmi und dann noch dem EM-Rentner die mickrige Rente absprechen und sich wunder wenn er noch bei einem Minijob 520 Euro zuverdient....fällt er aber dem Sozialstaat nicht zur Last und kann auch davon leben! Ach Mimmi du bist mir schon so Eine! Dein Freund und Helfer .....vergiss nicht deine Pillen!
Schadeam 14.07.2025 | 17:58
....ich habe da die vielen Ehefrauen (meine beispielsweise) vor Augen, deren Männer ein Leben lang gut verdienst haben und auch eigenständig Vorsorge betrieben haben (Haus, ETW) und mit ihrem Zustupf von etwa 1000€ zum einen glücklich sind und auf der anderen Seite als Paar sehr gut leben können.... Von Sozialhilfeempfängern ist eher nicht die Rede wenn es um "45 Arbeitsjahre" geht.
Deutsche Rentenversicherung
Sie erhalten Antworten von erfahrenen Expertinnen und Experten der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Wichtige Hinweise

Ihre Einträge sind öffentlich und können von jedem gelesen werden. Bitte geben Sie daher keinesfalls persönliche Daten an.

Verzichten Sie auf politische Diskussionen. Dieses Forum soll schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum.

Achten Sie auf einen friedlichen und respektvollen Umgang ohne Anfeindungen, Unterstellungen und Provokationen jeglicher Art.

Bleiben Sie beim Thema Rente, Altersvorsorge oder Reha. Bei Fragen etwa zum Arbeitslosengeld, zur Krankenversicherung oder bei Steuerfragen müssen unsere Experten leider passen.

Keine Bewertungen, Empfehlungen oder Beratungen zu einzelnen Produkten, Anlageformen etc. Unsere Experten dürfen grundsätzlich nur allgemein und produktunabhängig beraten.

Bitte beachten Sie die weitergehenden Informationen und Nutzungsbedingungen.

Weitere Links


Interessante Artikel

Informationen, Schwerpunkt-Themen und Interviews zu gesetzlicher Rente, privater wie betrieblicher Altersvorsorge sowie Finanzen und Gesundheit.
Time
13 Minuten

Bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn kann steuerfrei hinzuverdienen, wer im Alter sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Doch wie wirken Job, eigene Altersrente und Hinterbliebenenrente zusammen? In 8 konkreten Fällen zeigen wir, ob Sie mit einem Plus oder einem Minus rechnen können.

Time
8 Minuten

Ein Pflegefall lässt den Finanzbedarf sprunghaft steigen. Doch mit diesen sechs staatlichen Hilfsangeboten und gezielter privater Vorsorge sichern Sie sich vor finanzieller Notlage.

Time
6 Minuten

Länger im Erwerbsleben bleiben und später in den Ruhestand treten: Um dieses Verhalten zu fördern, setzt die Politik viele Anreize. Doch nicht jeder Plan einer „Kombi-Rente" geht finanziell auf, wie sich vor Gericht gezeigt hat.

Time
7 Minuten

Welche Ansprüche Hinterbliebenen zustehen – und wann die angesparten Beträge verloren sein können.

Time
8 Minuten

Ein Prozent vom eigenen Lohn, ein Prozent vom Arbeitgeber: Die neue Kapitalrente soll ab 2028 die gesetzliche Rente ergänzen und Millionen Menschen im Alter besser absichern. Wie das Geld angelegt wird, wer davon profitieren soll – und warum dabei Schweden das große Vorbild für Deutschland ist.

Time
13 Minuten

Schnellere Termine in der Praxis, Chefarztbehandlung im Krankenhaus und attraktive Preise: Mit diese Argumenten locken private Versicherer. Doch da die Entscheidung gegen die gesetzliche Krankenversicherung fast immer endgültig ist, sollte sie sehr genau überlegt sein.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026