Hallo,
liebe Expertinnen und Experten.
https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/ueber-die-reha-zur-erwerbsminderungsrente-warum-sie-lieber-einen-antrag-auf-teilhabe-stellen-sollten
Ich möchte EMR haben.
EMR beantragen oder besser Reha (wie vom SOVD empfohlen) beantragen?
1. Was ist erfolgreicher??
2. Was geht schneller?
Erfolgreicher ist für mich wichtiger als schneller.
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Hallo Martina,
sicher ist schon viel zu Ihrer Frage geschrieben worden, aber ich möchte Ihnen dennoch meine Erfahrungen schildern, da ich auch genau vor dieser Entscheidung stand.
Ich habe zunächst eine Reha beantragt, woraufhin die DRV eine Begutachtung veranlasst hat. Diese Begutachtung hat ergeben, dass eine Reha-Maßnahme ohne Aussicht auf Erfolg (gemeint ist hier die Erhaltung der Erwerbsfähgikeit oder Verbesserung des Gesundheitszustandes) ist. Darüber hinaus wurde die Erewerbsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit 3 bis unter 6 Stunden durch den Gutachter festgestellt.
Mein Reha-Antrag wurde dann in einen Antrag auf EMR umgedeutet und von mir wurde dieser Antrag auch gestellt.
Allerdings wurde trotz der auch im Ablehnungsbescheid zur Reha durch die DRV festgestellten verminderten Erwerbsfähigkeit die EMR abgelehnt, seltsamer Weise mit der Begründung, ich könne entgegen den Feststellungen im Gutachten noch mindestens 6 Stunden täglich arbeiten. Demnach läge keine Erwerbsminderung vor.
Widerspruch läuft, mal sehen was draus wird.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt keinen "sicheren" Weg zur EMR. Wenn Sie den Antrag auf EMR direkt stellen, kann grundsätzlich erst der Verweis auf eine Reha kommen, denn es gilt erst einmal "Reha vor Rente". Aber wenn der Antrag ohne Verweis weiter bearbeitet wird, sparen Sie sich die "Ehrenrunde" über die Reha, die ja auch oftmals eine zusätzliche physische und psychische Belastung ist. Mit dem Wissen von Heute würde ich gleich einen Antrag auf EMR stellen. [/quote]
Das eine Reha oft eine physische und psychische Belastung sein soll, ist doch allein Ihre subjektive Einschätzung.
Ich kenne mehr Personen, die von einer Reha profitiert haben und sich nicht "belastet" fühlten.
Schon sehr merkwürdig Ihr Statement!