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Experten-Antwort

Krankenkasse macht Druck trotz EM Antrag

von Willi03.03.2015 | 14:01
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12 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Sehr geehrte Experte, meine Krankenkasse macht Probleme seid Mitte Oktober bin ich krankgeschrieben wegen mehreren Krankheiten der EM Antrag ist gestellt,ich habe vorher 15 Std.die Woche gearbeitet,soweit es ging,das ist aber leider nicht mehr möglich,beim MDK wurde die Arbeitsunfähigkeit bestätigt,Sie können mir glauben das ich lieber Arbeiten gehen würde wenn ich könnte.Im Dez.rief die KK an ich sollte über Internet eine Psychologische Therapie machen, Krankengymnastik mache ich 2x die Woche,letzte Woche bekam ich einen Anruf wieder von der KK ich sollte mich doch wieder beim Arbeitsamt arbeitslos melden,damit sie kein Krankengeld mehr zahlen müssen,fühle mich unter Druck gesetzt u.habe Angst das sie mich rausschmeißen, die müssen doch wissen das ein Rentenantrag nicht sofort entschieden wird. Ich bin 1959 geboren . Für Antworten wie man sich am besten verhält bedanke ich mich im Voraus .

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Willi,

die von Ihnen beschriebenen Machenschaften sind bereits mehrfach bekannt geworden und sicher nicht angenehm.

Bitte geben Sie Ihrer Krankenkasse klar zu verstehen, dass Sie einen Rentenantrag gestellt haben und bestehen Sie auch darauf, dass telefonische Kontaktaufnahmen unterbleiben sollen.

Bitte auf keinen Fall den Kontakt und die Kommunikation mit Ihrer Krankenkasse abbrechen (so schwer und unangenehm da ggf auch sein mag). Damit würden Sie sich selbst keinen Gefallen tun.

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11 Antworten

Eine Ideeam 03.03.2015 | 14:04
Untersagen Sie Ihrer Krankenkasse schriftlich (!) die telefonische Kontaktaufnahme. Das Vorgehen steht (nach Ihrer Schilderung) auf keiner rechtlichen Grundlage. Sollte die Krankenkasse ihr Vorbringen nur noch schriftlich darlegen können (mangels Alternative), könnte das sehr schnell abnehmen, da man das Verhalten nun dokumentieren kann... Sollte man Sie zu Beratungsgesprächen einladen (keine Ahnung, ob sowas vorkommt), bestehen Sie auf einer gesetzlichen Grundlage, die Sie zu einer Teilnahme verpflichtet. Die wird man Ihnen kaum nennen können.
GelDoam 03.03.2015 | 14:40
Das ist der alte Trick der Krankenkassen da die rechtliche Grundlage wohl fehlt. Sie hätten bestimmt sonst schon eine scxhriftliche Aufforderung mit Rechtsbelehrung bekommen.. Sie sollten sich so verhalten wie es bereits beschriben wurde.
GelDoam 03.03.2015 | 14:48
Das ist übrigens eine gute Adresse für die Probleme der gesetzlich Versicherten! http://www.patientenbeauftragter.de/ Einfach der KK mal sagen das sie dort mal nachfragen werden.
W*lfgangam 03.03.2015 | 23:16
Hallo Willi, beim nächsten Anruf erklären Sie eindeutig, bestimmt und höflich "Moment, bevor Sie weitersprechen, ich stelle mal eben das Telefon auf 'laut'. Im Raum sind meine Omi 'HäkeltjedenSatzmitinfesteMaschen', meine Tante 'Vergisstnix', mein Nachbar/Anwalt für Sozialrecht und mein japanischer Pitbull 'Frigekamado' (Frist gern Kassenmitarbeiter (in) Dosen). Wenn Sie jetzt bitte - unterstellt, Sie sind damit einverstanden - weitersprechen würden *piep/Telefon geht auf laut (muss ja keiner wissen, dass das alte analoge mit Wählscheiben das nicht kann) ...andernfalls lassen Sie mir bitte eine schriftliche Nachricht zukommen, Rechtsbehelfsbelehrung muss nicht sein - so habe ich ja ein ganzes Jahr Zeit, dagegen vorzugehen". Erfolg: Sie werden von diesem Kassenknecht nicht einen Anruf mehr erhalten. Rausschmeißen? - geht nicht mehr. Sie sind allen Verpflichtungen nachgekommen, sogar Rentenantrag gestellt. Da muss die KK einfach abwarten, welches Ergebnis dabei rauskommt (der Mitarbeiter da ist offenkundig zu blöd, das 'höchste' Ziel aus KK-Sicht/hat Rentenantrag gestellt, einfach abzuwarten und 'verplempert' seine überschüssige Zeit in diesem Fall mit wirklich nutzlosen Anrufen ;-)) Gruß w.
William 03.03.2015 | 23:28
Danke für eure Antworten,jetzt bin ich schon etwas beruhigter,wenn sie nochmal anrufen werde ich die Auskunft verweigern,könnte es ja verstehen wenn ich dickes Krankengeld bekommen würde,aber mein Krankengeld liegt weit unterm Hartz 4 Satz da ich ja aus gesundheitlichen Gründen nur 3 Std. Arbeiten konnte Danke für eure Hilfe
W*lfgangam 04.03.2015 | 00:17
Ergänzend: Aktuelle Liste, welche GKV in welcher Höhe den Zusatzbeitrag erheben: http://www.gkv-spitzenverband.de/service/versicherten_service/kr… Gruß w.
???am 03.03.2015 | 23:34
Es verpflichtet Sie doch niemand, mit dem Anrufer der Krankenkasse zu telefonieren. Sagen Sie einfach, dass Sie keine fernmündlichen Besprechungen wünschen und man das Anliegen schriftlich vortragen soll. Noch einfacher: Sie legen einfach auf. Daraus ergeben sich für Sie keine Nachteile. Außerdem sollten Sie überlegen, ob Sie in der richtigen Krankenkasse sind. Solche Anbieter braucht kein Mensch auf dem Markt. Es gibt genügend Alternativen, vielleicht sogar günstigere.
Gackiam 04.03.2015 | 00:51
Es gibt mehrere KK, die versuchen, auf Versicherte teils massiven Druck durch Anrufe auszuüben, deren Tenor ist, wielang die Versicherten trotz gültiger Atteste vorhaben, "krank zu feiern". Dagegen sollte sich Jede/r massiv zur Wehr setzen. Hinweise einer Dienstaufsichtsbeschwerde bzw. Veröffentlichung wirken da manchesmal Wunder..... Ich habe das auch schon durchgemacht und lasse mir das nicht gefallen. Der damaligen Sachbearbeiterin habe ich definitiv jede telefonische Kontaktaufnahme verboten. Das ist auch gerichtlich durchsetzbar. Im Zweifelsfall drohen Sie mit einer Strafanzeige.
GroKoam 04.03.2015 | 13:49
Du gackerst nur Mist.
Gackiam 04.03.2015 | 14:28
Komisch, das denken Viele. Man sollte euch einfach ignorieren, ihr Flegel !!
arniam 05.03.2015 | 06:48
bitte schriftlich der kk(am besten vorgesetzten) mitteilen, dass die kk bei weiteren anrufen bei ihnen sie eine strafanzeige wegen verletzung ihrer persönlichkeitsrechte stellen werden. sämtlicher kontakt hat ab sofort nur noch schriftlich zu erfolgen mit entsprechenenden rechtbehelfsbelehrungen. dann schreiben sie noch dass eine kopie des schreibens an dass bundesaufsichtsamt für versicherungen gesendet wurde. sie sollen mal sehen wie dass dann flutscht. ansonsten mal beratungsschein beim amtsgericht für 10 euro abholen und dies einem Anwalt für sozialrecht übergeben, auch da kommt freude auf bei kkmitarbeiter. manche menschen dürften eben keine verantwortungsreichen jobs ausfüllen da einfach nicht kompetent und oder noch grün hinter den ohren :-))
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