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Experten-Antwort

Kriege man Rente?

von Hendrick12.04.2017 | 09:29
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11 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Beispiel Fall 2015 zum ersten Mal gearbeitet, 18 Jahre alt war die person Von 06.2015-01.2016 Mitte des Monat im 01.2016 habe ich den Job gewechselt um bisschen mehr Geld zu verdienen. Von 06.2015-01.2016 pro monat durchschnittlich 1040€ netto. Von 01.2016 bis heute pro Monat durchschnittlich 1100€ netto. Sagen wir mal heute ist die Person arbeitslos und bezieht für immer Arbeitslosengeld 2. kriegt man dann später auch die rente, wenn ja wie viel, wenn man heute schon 67 jahre alt wäre

Antworten vom Expertenteam

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2
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Hendrick,

Voraussetzung für einen Anspruch auf Regelaltersrente ab 67 ist die Erfüllung der allgemeinen Wartezeit (=Mindestversicherungszeit) von 5 Jahren = 60 Monate mit Beitragszeiten.

Mit einer versicherungspflichtigen Beschäftigung von 6/2015 bis 4/2017 hätte die Person 23 Monate mit Beitragszeiten erworben. Bestünde seit heute Arbeitslosigkeit, hätte die Person voraussichtlich zunächst Anspruch auf Arbeitslosengeld I (ob und für wie lange wäre eine Frage für die Arbeitsagentur). Der Bezug von Arbeitslosengeld I wäre versicherungspflichtig und würde zu ein paar weiteren Monaten mit Beitragszeiten führen, allerdings nicht genug, um die allgemeine Wartezeit zu erfüllen.

Der Bezug von Arbeitslosengeld II führt dagegen nicht zur Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern es können Anrechnungszeiten entstehen. Diese Anrechnungszeiten sind aber nicht auf die allgemeine Wartezeit anrechenbar, so dass bei dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt kein Anspruch auf Regelaltersrente entstehen würde.

Expertenantwort · 2Deutsche Rentenversicherung

Hallo Hendrick,

Voraussetzung für einen Anspruch auf Regelaltersrente ab 67 ist die Erfüllung der allgemeinen Wartezeit (=Mindestversicherungszeit) von 5 Jahren = 60 Monate mit Beitragszeiten.

Mit einer versicherungspflichtigen Beschäftigung von 6/2015 bis 4/2017 hätte die Person 23 Monate mit Beitragszeiten erworben. Bestünde seit heute Arbeitslosigkeit, hätte die Person voraussichtlich zunächst Anspruch auf Arbeitslosengeld I (ob und für wie lange wäre eine Frage für die Arbeitsagentur). Der Bezug von Arbeitslosengeld I wäre versicherungspflichtig und würde zu ein paar weiteren Monaten mit Beitragszeiten führen, allerdings nicht genug, um die allgemeine Wartezeit zu erfüllen.

Der Bezug von Arbeitslosengeld II führt dagegen nicht zur Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern es können Anrechnungszeiten entstehen. Diese Anrechnungszeiten sind aber nicht auf die allgemeine Wartezeit anrechenbar, so dass bei dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt kein Anspruch auf Regelaltersrente entstehen würde.

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9 Antworten

taxmanam 12.04.2017 | 09:48
50 jahre alg II??? na super. in deinem alter sollte man andere wünsche haben!
Onkel Ottoam 12.04.2017 | 16:39
Zitat von Hendrick anzeigen
Ich schätze einmal ca. 125 Rubel. Was sind das für seltsame Überlegungen? Da will uns entweder jemand trollen oder es spricht unendliche kindliche Naivität aus den Fragen. Was in 40 Jahren sein wird ist absolut nicht vorhersehbar. Ganz sicher ist nur, dass der Sozialstaat schon lange vorher an seine Grenzen kommen wird und es Rente in der jetzigen Form nicht mehr gibt, falls es überhaupt so etwas wie noch Rente gibt. Deutschland wird mehr und mehr seine bisherige wirtschaftliche Macht an andere Länder verlieren und mangels eigenen Rohstoffen irgendwann den Status von 3.Welt Ländern erreichen. Die Planung einer Karriere als Arbeitsloser von fast der Wiege bis zur Bahre ist eine Rechnung mit 100 000 Unbekannten und wird garantiert nicht aufgehen.
Hendrickam 12.04.2017 | 16:20
Danke für die Aufklärung, bekomme ich vielleicht eine andere Rente? Habe gehört es gibt sehr viele verschiedene Rentensysteme, kenne leider mich nicht aus. Deswegen jetzt die Frage. Wie kommen sie auf 23 Monate. Zähle nur 22 Monate gearbeitet. Genau ALG I kriegt man ja auch noch, http://www.finanztip.de/bezugsdauer-arbeitslosengeld/ hier steht in meinem Alter bei 23 Monate Beschäftigung kriege ich 10 Monate ALG I. Könnte den Chef noch dazu überreden noch 1 Monat länger arbeiten zu wollen. Dann bekäme ich 12 Monate ALG I. Andere Frage, sagen wir mal die aktuelle Beschäftigung vom Von 01.2016 übe bis zum 06.2020. Dann wären nach meiner Berechnung, wenn man den Anfang von 06.2015 mitzählt bei 60 Monate. Vielleicht auch 61 Monate, sie rechnen ja irgendwie anders. Wenn wirklich 61 monate, dann nur bis zum 05.2020 arbeiten. Der Lohn durchschnittlich würde gleich bleiben, wie jetzt. ALG I wird nicht bezogen Wie viel würde ich dann kriegen, in der normalen rente mit 67?
Hendrickam 12.04.2017 | 16:44
Zitat von Onkel Otto anzeigen
Wie viel würde ich dann kriegen, in der normalen rente mit 67?
Ich schätze einmal ca. 125 Rubel. Was sind das für seltsame Überlegungen? Da will uns entweder jemand trollen oder es spricht unendliche kindliche Naivität aus den Fragen. Was in 40 Jahren sein wird ist absolut nicht vorhersehbar. Ganz sicher ist nur, dass der Sozialstaat schon lange vorher an seine Grenzen kommen wird und es Rente in der jetzigen Form nicht mehr gibt, falls es überhaupt so etwas wie noch Rente gibt. Deutschland wird mehr und mehr seine bisherige wirtschaftliche Macht an andere Länder verlieren und mangels eigenen Rohstoffen irgendwann den Status von 3.Welt Ländern erreichen. Die Planung einer Karriere als Arbeitsloser von fast der Wiege bis zur Bahre ist eine Rechnung mit 100 000 Unbekannten und wird garantiert nicht aufgehen.
Es ist wirklich mein voller Ernst, deswegen auch die Frage, möchte wirklich aufgeklärt sein. Noch was: Ich meinte wenn ich dann heute 67 Jahre alt wäre? Doch keine 125 rubel, was will ich mit knapp 2 euro, pro monat? Wenn ja gilt es auch für sie ;)
Onkel Ottoam 12.04.2017 | 17:20
Zitat von Hendrick anzeigen
Die Rubel deshalb, weil Deutschland in 40 Jahren vielleicht von Russland annektiert wurde, wer weiß das schon? Ansonsten ist es bei der Rente wie immer im Leben, wer viel einzahlt, bekommt viel raus, wer nichts einzahlt bekommt auch nichts raus. Bei mir sind es nach 40 Jahren Arbeit 1678 € Netto im Monat plus einer netten Betriebsrente. Von daher hat sich für mich durchaus die Arbeit gelohnt, nicht nur finanziell, auch für die eigene Selbstachtung ist es wichtig, niemandem auf der Tasche zu liegen oder gar ein Leben lang gelegen zu haben.
-am 12.04.2017 | 17:25
Zitat von Hendrick anzeigen
Ganz einfach: Laut Ihren Angaben war die Person von 6/2015 bis 11.04.2017 beschäftigt (Ab heute – also ab 12.04.2017 – ist sie arbeitslos). Die Person war also in folgenden Monaten beschäftigt: 06/2015 = 1. Monat 07/2015 = 2. Monat 08/2015 = 3. Monat 09/2015 = 4. Monat 10/2015 = 5. Monat 11/2015 = 6. Monat 12/2015 = 7. Monat 01/2016 = 8. Monat 02/2016 = 9. Monat 03/2016 = 10. Monat 04/2016 = 11. Monat 05/2016 = 12. Monat 06/2016 = 13. Monat 07/2016 = 14. Monat 08/2016 = 15. Monat 09/2016 = 16. Monat 10/2016 = 17. Monat 11/2016 = 18. Monat 12/2016 = 19. Monat 01/2017 = 20. Monat 02/2017 = 21. Monat 03/2017 = 22. Monat 04/2017 = 23. Monat Anmerkung: Im April 2017 war die Person zwar nur 12 Tage beschäftigt, für die Wartezeit zählt dieser Monat aber als voller Monat. Sie haben ab dem 67. Lebensjahr Anspruch auf Altersrente für langjährig Versicherte. Hierfür reichen Ihnen die 23 Monate Beitragszeit sowie die Zeiten des Arbeitslosengeldbezuges bis zum 67. Lebensjahr aus. Die ungefähre Höhe können wir Ihnen allerdings nur mitteilen, wenn wir Ihr Bruttoarbeitsentgelt kennen (Sie haben nur den Nettoverdienst angegeben).
W*lfgangam 12.04.2017 | 20:18
Zitat von Hendrick anzeigen
Hallo Hendrick, entsprechend Ihren Zahlen (Bruttomonatseinkommen mit 1800 grob und hoch geschätzt) dürften Sie mit 67 etwa 36 EUR Bruttomonatsrente erwarten. Nutzen Sie sie Chance, schon mit 63 in die Altersrente zu gehen (weil 35 Jahre locker erreicht), gehts auf 31 EUR zu. So oder so, da gibt es aufstockende Leistungen vom Staat - also von uns Allen ...verärgern Sie uns nicht ;-) Vielleicht ist der (persönliche) Hintergrund Ihrer Frage eher interessant, wo es hakt, wie man helfen kann, welche Möglichkeiten es gibt, aus dieser misslichen Lage rauszukommen?! In diesem konstruiertem Fall sind Sie schneller vom Jobcenter 'entlassen', als Sie denken können - und werden vom Sozialamt verwaltet. Gruß w.
Hendrickam 20.04.2017 | 01:00
Zitat von W*lfgang anzeigen
(...)
Hallo Hendrick, entsprechend Ihren Zahlen (Bruttomonatseinkommen mit 1800 grob und hoch geschätzt) dürften Sie mit 67 etwa 36 EUR Bruttomonatsrente erwarten. Nutzen Sie sie Chance, schon mit 63 in die Altersrente zu gehen (weil 35 Jahre locker erreicht), gehts auf 31 EUR zu. So oder so, da gibt es aufstockende Leistungen vom Staat - also von uns Allen ...verärgern Sie uns nicht ;-) Vielleicht ist der (persönliche) Hintergrund Ihrer Frage eher interessant, wo es hakt, wie man helfen kann, welche Möglichkeiten es gibt, aus dieser misslichen Lage rauszukommen?! In diesem konstruiertem Fall sind Sie schneller vom Jobcenter 'entlassen', als Sie denken können - und werden vom Sozialamt verwaltet. Gruß w.
Sagen wir mal es wären 37€ bruttomonatsrente, wie viel kriege ich dann pro Monat auf dem konto mit 67 jahre alt jetzt?
Hendrickam 20.04.2017 | 01:04
Noch was kann man die Auskunft für sich selber holen damit es genauer geht? Kann man online danach suchen? Sagen wir mal habe den job nicht mehr und beziehe keine Leistungen und wohne einfach bei den eltern bis man 67 ist, wäre das ein Problem mit der Altersrente? Meine eltern können mich eh versorgen, ich arbeite bei denen vielleicht bald für 100€ - 450€ mini job, vielleicht auch nicht. alles andere zahlen die für mich, wie Wohnung usw,, aber die miete ist dann kostenlos für mich ;) man kann sagen der job wäre mehr wert aber brauche nicht viel, wenn es auch so geht
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