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Experten-Antwort

Lohnen sich freiwillige Einzahlen wenn man abschlagsfrei mit 63 Jahren in Rente gehen möchte?

von Hanna M.15.01.2021 | 20:04
174 Ansichten
24 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Gibt es zu dem Thema nachvollziehbare Rechenwege die man/frau sich in Ruhe zu Gemüte führen kann?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Hanna M.,

lassen Sie sich einfach eine individuelle Auskunft zum Ausgleich einer [Rentenminderung:]https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/rentenminderung-ausgleichen-so-gehts.html von Ihrem Rentenversicherungsträger zusenden und besprechen anhand dieser Daten die steuerrechtlichen Fragen mit Ihrem Steuerberater.

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23 Antworten

Hanna M.am 15.01.2021 | 20:05
Edit: Einzahlungen
Fatma Öztunaliam 15.01.2021 | 20:12
Hallo Hanna M., 100 Euro Rente kosten etwa 25.000 Euro. MfG Fatma Öztunali
Fatma Öztunaliam 15.01.2021 | 21:26
Es kommt drauf an wie Ihre steuerliche Situation ist - am Besten einen Steuerberter fragen, wie sich die Einzahlung steuerlich auswirken würde. Anschließend können Sie dann entscheiden. MfG Fatma Öztunali
Steueram 15.01.2021 | 21:26
Im steuerrechtlich absetzbaren Idealfall der Beitragszahlungen ca. 15 Jahre. Der Rest ist eine persönliche Entscheidung. So mit fast 80 Lebensjahren könnte sich die Zahlung amortisieren. Werden Sie überhaupt 80 Jahre und wenn, brauchen Sie den Mehrwert dann überhaupt noch? Fragen über Fragen die Ihnen niemand beantworten kann.
Hanna M.am 15.01.2021 | 20:55
Wenn 100,00 Euro Rente ca. 25000,00 Euro kosten bräuchte es 20,83 Jahre bis man das Geld wieder raus hat. Wenn man den Steuervorteil und einen potenziellen Rentenanstieg miteinkalkuliert sind es weniger - wieviel in etwa?
Hanna M.am 15.01.2021 | 23:46
Mein Grenzsteuersatz liegt (leider nur) bei ca. 32%
Quappeam 16.01.2021 | 12:09
Wenn sie ein Steuerprogramm besitzen, können sie die freiwilligen Einzahlungen nach §187a SGB VI auch simulieren (testen). Steuersatz bei mir ca.40%, ich habe in den letzten Jahren bei jährlich ca.10k Einzahlungen mit dem nächsten Steuerbescheid immer ~4k zurückbekommen.
Arbeitskollegeam 16.01.2021 | 15:15
erhält 3 tausend pro Jahr vom Finanzamt zurück, verheiratet, 2 Kinder, zählt pro Jahr 10 tausend ein, was er verdient keine Ahnung ;-)
Hanna M.am 16.01.2021 | 13:12
~4k ist nicht schlecht. Andere bekommen wesentlich weniger zurück - siehe nachfolgende Seite - dort runterscrollen - dann erscheint eine Tabelle die anzeigt was man bei unterschiedlichen Einzahlungen und unterschiedlichen Einkommen in etwa zurückerhält: http://www.rentenfuchs.info/ausgleichszahlung-rentenabschlaege-s…
Rolfam 16.01.2021 | 16:38
Hallo Hanna Ich sehe das so. 1Punkt kostet 2021 7726€ 92% kann du von der Steuer absetzen also 7108€ Spart bei 34000€ zu versteuerten Einkommen 2170€ Also kostet ein Punkt 5556€ 1 Punkt ist 2021 34,19€ brutto davon gehen ab KV und PV zirka 11% Abschlag für Rente 63 bis zu 14,4% Steuer wohl auch 20% Macht netto zirka 21€, hoffentlich steigend, aber die Abzüge werden vorraussichtlich auch steigen
Hanna M.am 16.01.2021 | 16:56
Danke Rolf für diese verständliche Darstellung. Man würde anfangs ca. 4,53% für die Einmalzahlung erhalten. Mit der Chance auf eine potenzielle Rentenerhöhung.
Schadeam 16.01.2021 | 17:35
4,5% tönt nicht schlecht - aber das Kapital ist halt weg. Milchmädchenhaft gerechnet muss ich die Rente (je nach KV und Steuerbelastung) 15-20 Jahre erleben um in die Gewinnzone zu kommen, erst dann habe ich das eingezahlte Geld wieder raus. Wenn ich 80 plus werde und dann noch gesund....hat sichs gerechnet, bin ich mit 73 gestorben ärgere ich mich auch nicht über Rente und Co, höchstens meine Erben stellen fest, dass es doof war Beiträge zu zahlen.
Hanna M.am 16.01.2021 | 17:51
Hallo Schade, im Vergleich zu einer Bundesanleihe mit einer Laufzeit von 20 Jahren könnte es sich lohnen...!? https://de.investing.com/rates-bonds/germany-20-year-bond-yield
Peteram 16.01.2021 | 18:31
Quappeam 16.01.2021 | 21:50
Zitat von Schade anzeigenausblenden
Toll, und super beschrieben, aber wenn man nicht mehr weiß wohin mit dem Geld, oder noch besser Steueroptimierung einer Abfindungszahlung (Fünftelregelung/Dispositionsjahr) ... upps nicht zuviel verraten ... ähhh, da waren es nur noch 8,5 Jahre ... also mit 63 raus - Amortisationszeit ca. 8,5 Jahre :) und dabei bei der Einzahlungsphase fast den Höchststeuersatz ~41% = Ersttung siehe Steuerbescheid :)
Steueram 17.01.2021 | 08:02
Zitat von Quappe anzeigenausblenden
4,5% tönt nicht schlecht - aber das Kapital ist halt weg. Milchmädchenhaft gerechnet muss ich die Rente (je nach KV und Steuerbelastung) 15-20 Jahre erleben um in die Gewinnzone zu kommen, erst dann habe ich das eingezahlte Geld wieder raus. Wenn ich 80 plus werde und dann noch gesund....hat sichs gerechnet, bin ich mit 73 gestorben ärgere ich mich auch nicht über Rente und Co, höchstens meine Erben stellen fest, dass es doof war Beiträge zu zahlen.
Toll, und super beschrieben, aber wenn man nicht mehr weiß wohin mit dem Geld, oder noch besser Steueroptimierung einer Abfindungszahlung (Fünftelregelung/Dispositionsjahr) ... upps nicht zuviel verraten ... ähhh, da waren es nur noch 8,5 Jahre ... also mit 63 raus - Amortisationszeit ca. 8,5 Jahre :) und dabei bei der Einzahlungsphase fast den Höchststeuersatz ~41% = Ersttung siehe Steuerbescheid :)
Amortisierungszeit 8,5 Jahre? Achtung: Dies ist kein Märchenforum!
Kontraam 17.01.2021 | 13:19
@Steuer Können Sie die Armortisierungszeit von 8,5 Jahren widerlegen?
KSCam 17.01.2021 | 13:27
Der Streit ob 20 oder 15 Jahre oder schon 8,5 führt doch zu nichts - lassen wir das also. :) Im Zweifel muss das die Fragestellerin individuell mit Hilfe ihres Steuer-Gurus klären und dann wird sie so oder so entscheiden müssen. Anhaltspunkte und Entscheidungskriterien sind genug geliefert, weiter ereifern muss sich keiner mehr im Forum.
Kontraam 17.01.2021 | 13:36
Mir geht es nicht um einen Streit sondern um den Rechenweg. Mich würde der Rechenweg von Quappe und Steuer interessieren damit man die Zeiten besser nachvollziehen kann.
suchenwiam 18.01.2021 | 16:24
Hier der Rechenweg in meinem Fall: *1956, Regelrentenalter 65+10 langjährig versichert, Rente ab 63: 34 Monate verfrüht, Abschlag 10.2% frw.Beiträge 38512€ über 3 Jahre verteilt, Abschlag auf 0.0001 EP genau abgeglichen Für Verfrühung 38512€ / 34 = 1132€/Monat gezahlt Ab Rentenbeginn 1.8.2019 gab es 1381€ Rente netto vor Steuern, seitdem noch etwas erhöht auf 1439€. Nehmen wir den aktuellen Rentenbetrag für die 34 Monate als fest an: 38512 / 1439 = 26.76 Also haben sich die frw.Beiträge (ohne Steuerstattung) nach knapp 2.25 Jahren amortisiert. Ab 65+10 bekäme ich abschlagfreie Rente in gleicher Höhe, also muss man nur die 34 Monate davor untersuchen, die ich "zugekauft" habe...
Nadineam 18.01.2021 | 16:45
Zitat von suchenwi anzeigenausblenden
Mir geht es nicht um einen Streit sondern um den Rechenweg.
Hier der Rechenweg in meinem Fall: *1956, Regelrentenalter 65+10 langjährig versichert, Rente ab 63: 34 Monate verfrüht, Abschlag 10.2% frw.Beiträge 38512€ über 3 Jahre verteilt, Abschlag auf 0.0001 EP genau abgeglichen Für Verfrühung 38512€ / 34 = 1132€/Monat gezahlt Ab Rentenbeginn 1.8.2019 gab es 1381€ Rente netto vor Steuern, seitdem noch etwas erhöht auf 1439€. Nehmen wir den aktuellen Rentenbetrag für die 34 Monate als fest an: 38512 / 1439 = 26.76 Also haben sich die frw.Beiträge (ohne Steuerstattung) nach knapp 2.25 Jahren amortisiert. Ab 65+10 bekäme ich abschlagfreie Rente in gleicher Höhe, also muss man nur die 34 Monate davor untersuchen, die ich "zugekauft" habe...
Hallo suchenwi, kann es sein das Sie auch in Frugalisten-Foren aktiv sind? Mit wieviel Jahren sind Sie aus dem aktiven Arbeitsleben ausgeschieden und leben bereits als Privatier?
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