Hallo, Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Das dachte ich mir- allerdings wünscht mein Jobcenter dies. Es schreibt, ich solle den Nachweis darüber liefern, dass die Rentenversicherung mich begutachte. Siehe dazu bitte meine Frage am Schluss dieses Posts; zunächst schildere ich noch den Hintergrund in Auszügen, für wenn das hilfreich sein sollte.
Ich habe dem Jobcenter mitgeteilt, dass mir das unüblich scheint, dass ich und nicht das Jobcenter die Begutachtung anberaumt und werde es nochmal darum bitte, dies selbst bei der Rentenversicherung zu beantragen. Ich arbeite in Teilzeit und befinde mich in einer beruflichen Wechselphase: vom Ingenieur zum Lehrer für Technik.
Dabei behindert mich nach Kräften (zumindest bis vor kurzem sehr enthemmt) mein Jobcenterleiter. Der Hintergrund ist, dass das Jobcenter etwas zu verbergen hat. Ich selbst arbeite insgesamt (mit dem Papierkrieg für das Jobcenter) Vollzeit, nicht zuletzt in Erfüllung der Anordnungen und des Papierkrieges (Weiterbildungen hat mir dieses Jobcenter noch nie genehmigt, obwohl ich die immer jeweils benenne, wenn ich herausfinde, das ich sie dringend brauche, und sie nicht alle teuer sind) des Jobcenters, aber auch auf dem (1.) Arbeitsmarkt. Gott sei Dank bin ich gesund.
Das Jobcenter schrieb mir allerdings, dies sei die letzte Chance, das komplette Einstellen meiner (Aufstocker-) Bezüge zu verhindern. Der Vollständigkeit halber: ich hatte bereits den erzwungenen Rentenantrag bei der Rentenversicherung gestellt, aber auch schon über das Jobcenter.
Eine Schweigepflichtentbindung gegenüber der Rentenversicherung hatte ich dem Jobcenter auch unterschrieben, und diese jetzt zurückgezogen- im Moment scheint das Jobcenter diesen bestimmten Punkt nicht zu beanstanden. Mir scheint es immer besser, wenn Dritte, die etwas gegen einen haben, nicht mehr über einen wissen, als nötig. Krank war ich Gott sei Dank nie- als Wissenschaftler an der Uni kommt es leider mitunter vor, dass man aufstocken muss. Nun sind Recht haben und Recht bekommen laut Herrn Bundesarbeitsminister Dr. Norbert Blüm in seinem letzten Buch leider zwei Dinge.
Ich versuche übrigens, Lehrer zu werden (Förderung erhalte ich dabei von diesem Jobcenter allerdings mitnichten, im Gegenteil, es schreibt, ich sei dazu nicht geeignet, und der Chef nannte mich im Februar sogar im ganzen Jobcenter laut gemeingefährlich (sinngemäß) und stieß meine Mutter brutal in die Seite. Ich wollte Ihnen nicht zeigen, wie arm ich dran bin (ich stehe halt im Berufsleben), sondern nur den Hintergrund zur besseren Beurteilung umreißen. Ich weiß nicht, was Sie wissen müssen, um meine Frage zu beantworten.
Und diese wäre heute: soll das Jobcenter seinen Verrentungsversuch in Form einer Begutachtung durch die Rentenversicherung dann selbst anberaumen, und ich kann das nicht machen, richtig?
Danke für Ihr Forum, auch an die Admins, und mit Gruß
Quappe