...ich revidiere das mal allgemein. Nicht, dass der Eindruck entsteht, jedes Verfahren lässt sich in dieser Zeit erledigen und jeder, der länger beisitzt, wäre gar trottelig/unfähig/Klischeebeamter eben - manche sind sogar kürzer ;-)
Die 'einfachen' Antragsverfahren (Kunde hat alle Unterlagen dabei, quatscht nicht rum/weil zuhause langweilig; Berater quatscht nicht rum/weil Kundin 'interessanter' als die Unterlagen ;-) gehen zügig - von den weiteren/internen Nacharbeiten mal abgesehen - ich muss nicht auf jeden Papiervordruck in Schönschrift die ganzen Personaldaten wieder einsetzen; was erkennbar zu Verneinen ist, lass ich offen und mach die Kreuze in Ruhe an einem stilleren Örtchen; Kopien in Gegenwart des Versicherten gemächlich abstempeln ? ...es gibt viele Möglichkeiten, aus wenig erforderlicher Zeit eine Blase zu machen.
Aber, es gibt genauso die 'Scheißfälle', wo gegen 2 Std. Zeit zu investieren sind (wer dadrin steckt, kennt sie) und Nacharbeiten in gleiche Einheiten gehen. Wie RFn sagte ' der Zugriff auf den wirklichen Inhalt der Rentenkonten' ist dezentral verwehrt - und das ist zwar ein kleines Übel, aber nur ein wirklich minimales Manko ...Anruf/Daten-Fax und es geht weiter (der unnötige Mehraufwand liegt eher bei der DRV - dafür streckt sie die Kohle für diesen Aufwand vor, bis ihr der Bundesrechnungshof vielleicht mal wieder an Bein pinkelt - Papier drüber :-)
RFn: > weil dort (Anm: in der DRV-Beratungsstelle) ausgebildete Fachleute mit Praxiserfahrung
Das kann man so oder so sehen. 'Externe' kriegen genug Feedback, um das aus der örtlichen Sicht positiv wie negativ zu unterstützen (was für DRV-Beratungsstellen genauso gilt, was sich da im Ländlichen (noch) abspielt). Nun kann man noch die Privaten und gemeinnützigen ins Boot ziehen (oder mit dem Paddel draufhauen), dann gibt es kein komplettes Bild ..aber regional eben sehr differenziert, nach den örtlichen Möglichkeiten/Gegebenheiten/so wie es gewachsen ist/oder auch 'niedergemacht' ist/wieder aufgebaut werden muss.
Wer sich für die Aufgaben und den Wirkkreis der kommunalen Stellen interessiert, seis als 'einfacher' Bürger (was muss mir meine Gemeinde/Stadt, wo ich meine Steuern hinschippe, leisten), als Versicherter neutralis (was gibt’s noch außer der DRV), oder als schöngeistiger Politclown im Ratsaal (beheizte Freibäder im Winter bringen mehr Wählerstimmen als dieser teure Rentenkack im Bürgerbüro), möge mal hier nachlesen und auch die Quellangaben berücksichtigen (PDF, 227 KB):
http://www.deutsche-rentenversicherung-nordbayern.de/cae/servlet…
Gruß
w.
...so schnell werde ich dazu sicher kein Statement mehr abgeben, also besser Artikel archivieren ;-) Und nicht 'falsch' verstehen - es kann ein wunderbares Neben- und Miteinander aller geben (die Realität sieht doch leider schon mal anders aus - was nicht weiterer Detailinhalt dieses Forums ist).