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Experten-Antwort

Nesselsucht

von Tanja01.02.2020 | 22:47
373 Ansichten
6 Antworten
Hallo, seit nun 2,5 Jahren leide ich an Nesselsucht. Der Auslöser ist mir nur teilweise bekannt und kann daher schwer komplett gemieden werden. Ich habe bereits 4 verschiedene Therapien hinter mir, die jedoch alle das Problem nur vorübergehend gelöst haben. Die Schübe sind teilweise so extrem, dass ich mich bei der Arbeit krank melden muss. Leider sieht mein Chef chronische Krankheiten eher als Ausrede an, nicht zur Arbeit kommen zu müssen. Besonders ausgeprägt sind bei mir Gelenkschmerzen und Ödeme in Gelenken, sowie Hautrötungen. Habe ich hier die Chance auf eine Reha? Wenn ja, reicht eine Bescheinigung meines Hausarztes aus? Vielen Dank!

1 Experten-Antwort

Experten-Antwortam 03.02.2020 | 12:51

5 Antworten

Grobiam 01.02.2020 | 23:06
Ja, auch Hauterkrankungen gehören zum Spektrum der Rehabilitation. Die RV ist dann zuständig, wenn Ihre Erwerbsfähigkeit gefährdet/eingeschränkt ist. Egal wo Sie es beantragen(KK, RV) es wird an der richtigen Stelle ankommen. Natürlich kann Sie der Hausarzt beim Antrag unterstützen, er kann die Gründe und Ziele einer Reha formulieren. Viel Erfolg beim Unterfangen Reha!
Berater am 01.02.2020 | 23:06
Wenn Ihr behandelnder Arzt der Meinung ist, dass Ihre Krankheit mit einer Reha behandelbar ist, können Sie einen entsprechenden Antrag stellen, der dann vom sozialmedizinischen Dienst Ihres zuständigen Rententrägers geprüft und befürwortet oder abgelehnt wird. Das Forum wird Ihnen da nicht weiterhelfen können.
bechtiam 01.02.2020 | 23:12
Hallo Tanja, das Procedere der Antragstellung einer Reha ist jedem Hausarzt bekannt. Hierfür existiert das Formular "Ärztlicher Befundbericht". Müsste G 1204 sein... Es gibt eine Vielzahl von Rehakliniken, die eine Behandlung von Urtikaria anbieten. Bei einem schweren Verlauf bietet sich auch die Möglichkeit an, über eine akut-stationäre Behandlung eine AHB (=Anschlussheilbehandlung) zu absolvieren. Die Therapien sind identisch, eine AHB wird von der behandelnden Klinik initiiert und im Nachhinein bewilligt, eine Reha muss zuvor beantragt und genehmigt werden. Konkret würde ich zunächst Kontakt zu einigen Kliniken aufnehmen -googeln Sie einfach mal- und mir Infomaterial besorgen bzw. das jeweilige Aufnahmebüro kontaktieren. Nicht vergessen: Neben Ihrer persönlichen Situation sind Sie auch immer ein wirtschaftlicher Faktor für die behandelnde Klinik.
Rüdigeram 01.02.2020 | 23:08
Über die Chancen auf eine Reha kann man nur spekulieren. Aber die Chancen erhöhen sich, wenn der Antrag von einem Facharzt unterstützt wird. Also einfach Attest einholen und Antrag stellen. Auf Grund ihrer Symptome spekuliere ich einmal, dass eine Reha möglich sein dürfte. Aber ohne Gewähr.
Miaam 03.02.2020 | 13:47
Hi Tanja, ich empfehle Dir die Frankenklinik: https://www.frankenklinik.de/NBKFK/de/Navigation/0_home/home_nod… Als Wunschklinik im Formular einsetzen. Bei Ablehnung der Reha Widerspruch einlegen. Super Laden ;-) Mia
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