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Zur Experten-Antwort springenHallo Anna,
"Siehe hier" hat Ihnen ja bereits einige Hinweise gegeben.
Da Sie bereits Widerspruch eingelegt haben, wird Ihre Angelegenheit nochmal überprüft.
Genau, die war noch nicht :-)Eine REHA dient in erster Linie dazu ihre Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen. Das wurde offensichtlich erreicht.Die Reha steht noch bevor. Also war sie bisher weder erfolgreich noch ohne Erfolg. Oder reicht hierfür neuerdings lediglich ein Antrag? Dann würden die ganzen Kliniken aber wohl schnell aufmüpfen ;-)
Hallo nochmal, wenn Sie tatsächlich nicht Reha-fähig sind, dann müssen Sie das ärztlich begründen. Das wissen Sie aber vermutlich auch schon? Wenn Sie allerdings sich nur 'nicht Reha-fähig fühlen', dann sollten Sie das nochmal überdenken. Denn die 6-8 h Therapie, die Sie vielleicht nur abschrecken, sind ja nicht pausenlos und immer das Gleiche, sondern verschiedene Therapien auf den Tag verteilt, zwischendurch auch Freiräume, aber natürlich auch Mittagessen. Oder schreckt Sie der weite Anfahrtweg? Ist es eine stationäre Reha oder ambulant (= täglich diese lange Anfahrt)? Wenn Sie es irgendwie 'hinbekommen', die Maßnahme zu absolvieren, hilft Ihnen das übrigens evtl. auch bei dem EM-Rentenantrag, der wird dann nämlich im Anschluss beurteilt. Rufen Sie also zunächst bei der Sachbearbeitung für die Reha an. Klären Sie, ob evtl. eine günstiger gelegene Klinik auch verfügbar ist und nehmen Sie ggfs. den Widerspruch einfach zurück und an der Reha teil. Sagen Sie dort aber vor allem auch, dass ein Antrag auf EM-Rente läuft (läuft noch, weil schon im Widerspruch), dann koordinieren sich die beiden Abteilungen. Und ggfs. erübrigt sich der Widerspruch auch für den EM-Rentenantrag, weil der auf 'Warteposition' gestellt wird. Nur Mut! Die Reha bekommen Sie schon hin! Wenn Ihnen dort irgendwas zu viel wird, haben Sie direkt Ansprechpartner dort und können Anwendungen ändern, sich befreien lassen oder Extratermine erhalten. Jedenfalls erhalten Sie so schnell nicht eine gleichwertige Gelegenheit wieder, rundum betreut zu werden und gleichzeitig Therapien im Umgang mit der Krankheit zu erhalten/zu erlernen und gleichzeitig festzustellen, wie weit Sie tatsächlich noch fit für ein Arbeitsleben sind, auch wenn dies zukünftig dann vielleicht nur noch in Teilzeit möglich ist. Nutzen Sie die Chance. Alles Gute!Etwas ungewöhnlich dabei ist nur, dass die EM-Rente abgelehnt wurde, ohne dass Ergebnis der Reha abzuwarten. Warum das so gelaufen ist, kann aber hier im Forum nur gemutmaßt werden, bzw. hängt auch davon ab, was genau sie beantragt haben. Reha und EM-Rente getrennt? Dann wären es zwei Abteilungen und die eine weiß nicht, was bei der anderen auf dem Tisch liegt... Wie gesagt, Mutmaßungen.Danke für die Antwort! Das könnte natürlich eine Erklärung sein, das habe ich noch gar nicht bedacht. Ich hatte angenommen, man habe einen SB für seine Person... Ja, ich habe das gesondert beantragt. Ich habe selbstverständlich gegen beides bereits Widerspruch eingelegt. Reha-fähig bin ich nicht.
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