Ihre-Vorsorge Logo
oder
Stellen Sie eine Frage
Zurück
Experten-Antwort

Reha -Chaos

von Ilios05.12.2019 | 09:12
183 Ansichten
6 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Zur Experten-Antwort springen
Guten morgen, ich benötige bitte einen Rat. Folgendes ist bisher geschehen: Aufgrund einer psychischen Erkrankung, habe ich mich entschieden eine Reha zu beantragen. Im Antrag habe ich eine Wunschklinik,(Klinik A) welche 100% zu meinem Krankheitsbild passt und in der Nähe (30km) meiner Eltern ist (sie wohnen 470km weit weg)angegeben. Die Reha wurde genehmigt, aber die Klinik wurde mit der Begründung abgelehnt, dass sie nicht dem Quallitätsstandard der Rentenversicherung entspricht. Mir wurde eine andere Klinik zugewiesen.(Klinik B) (60km von meinen Eltern) und nicht ganz so optimal für mein Krankheitsbild. Die Wunschklinik war sehr erstaunt über die Aussage der RV, konnte mir aber nicht wirklich helfen. Da ich zur Zeit sehr angeschlagen bin, hatte ich auch keine Kraft, mich zu wehren. Nachdem ich 4 Wochen nichts gehört hatte, habe ich Dienstag in der zugewiesenen Klinik B angerufen. Dort teilte man mir mit, dass der Arzt meine Aufnahme abgelehnt hat und eine Reha in Heimatnähe empfohlen hat. Ich würde von der RV Post bekommen. Ich war fix und fertig. Meine Mutter hat mich am Telefon etwas aufgebaut und mir eine Zugfahrkarte gebucht, damit ich Weihnachten nicht alleine bin. Gestern bekam ich Post von der RV. Auf der 1. Seite steht, dass eine erneute medizinische Überprüfung ergeben hat, dass Klinik B nicht geeignet ist. Auf der 2. Seite steht, dass man meine Wunschklinik (Klinik B) nicht genommen hat, da man mit dieser Klinik keinen Behandlungsvertrag hat. Nun soll ich in Klinik C 200km von meinen Eltern entfernt und 270 km von meinem Heimatort entfernt. Meine Ärztin hat extra geschrieben, dass ich während der Reha die Nähe zu meinen Eltern benötige. Dazu kommt noch, dass auf der Homepage der Klinik C, mein Krankheitsbild gar nicht aufgeführt wird, nur allgemeine psychosomatische und Orthopädische Dinge. Noch hat die Klinik C sich nicht gemeldet. Was soll, kann ich jetzt machen ? Muss ich da hin ? In dem Schreiben steht auch, dass ich den Termin nicht verschieben kann. Was mache ich, wenn die Klinik mich nun noch vor Weihnachten holt ? Für eine Auskunft, wie ich mich jetzt verhalten soll, wäre ich sehr dankbar. LG Ilios

Antworten vom Expertenteam

Alle Antworten im Überblick · chronologisch sortiert

2
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Ilios,

Die Rentenversicherung teilt Ihnen in einem Bescheid mit, welche Art von Reha Sie bekommen, in welcher Reha-Einrichtung sie stattfindet und wie lange sie dauern wird. Den genauen Termin, wann es losgeht, bekommen Sie unaufgefordert von der Reha-Einrichtung mitgeteilt.

Bei der Auswahl der Reha-Leistungen und einer geeigneten Einrichtung berücksichtigen wir Ihre Wünsche. Voraussetzung dafür ist, dass das Reha-Ziel dort mit der gleichen Wirkung und mindestens ebenso wirtschaftlich erreicht werden kann wie in einer Einrichtung, die Ihr Rentenversicherungsträger ausgewählt hat.

Sollten Sie mit der Entscheidung ihres Rentenversicherungsträgers nicht einverstanden sein, können sie innerhalb eines Monats Widerspruch erheben mit einer entsprechenden Begründung.

Die Deutsche Rentenversicherung erbringt Leistungen zur medizinischen Rehabilitation in eigenen Rehabilitationskliniken und Vertragskliniken.

Wie schon von „Hä“ geschrieben wurde, empfiehlt es sich, sich mit dem Sachbearbeiter Ihres Rentenversicherungsträgers direkt in Verbindung zu setzen und Ihre Situation zu schildern.

Expertenantwort · 2Deutsche Rentenversicherung

Eine Verschiebung des Aufnahmetermins ist grundsätzlich möglich.

Der Bewilligungsbescheid an sich hat eine Gültigkeit von 6 Monaten.

Da zwischen Einladungsschreiben und Antritt meist nur ein kurzer Zeitraum liegt, sollten Sie sich ggf. schriftlich an Ihren Träger wenden.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

4 Antworten

am 05.12.2019 | 12:49
Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Arzt und Ihrem Rententräger auf und schildern Sie wie hier die Situation. In diesem Forum wird man Ihnen nicht konkret helfen können, da nur Ihre Ärzte und die Entscheider bei Ihrem Rententräger die Situation beurteilen können.
Iliosam 05.12.2019 | 14:54
Danke erstmal für die Antworten. Sie beantworten aber nicht meine Fragen. Und die Dame am Telefon der RV weiß auch nicht, was diese unterschiedlichen Angaben im Schreiben zu bedeuten haben. Ich soll auf den Brief der Klinik warten. Was ich zum Teil nachvollziehen kann, ist die Ablehnung meiner Wunschklinik. (A) Aber dann weist die RV mir eine Klinik (B) zu, ich akzeptiere diese, weil sie auch noch in erreichbarer Nähe meiner Eltern ist und erfahre 4 Wochen später auf Nachfrage in der Klinik (B), dass der dortige Arzt eine Reha in heimatnähe empfiehlt und mich nicht aufnehmen will. Wie kommt er dazu ? Meine Ärztin, die mich ja besser kennt, hat expliziet eine Reha in der Nähe meiner Eltern empfohlen. Dann schreibt mir die RV, das sie mit der Klinik (B), wo sie mich selber angemeldet haben, keinen Behandlungsvertrag hat ??? Im selben Schreiben wird dann behauptet, dass die Klinik nach erneuter medizinischer Prüfung nicht geeignet ist. Wer hat da was geprüft ? Welcher Grund stimmt denn nun ? Die Klinik (B), wo der Arzt eine heimatnahe Reha für besser hält, ist 340 km von mir aus. Die Klinik (C), wo ich jetzt hin soll, ist 270km vom Heimatort entfernt , sehr Heimatnah ....... Mir geht es auch ohne solche Spielchen schon schlecht genug. Kann mir bitte wenigstens jemand sagen, ob ich ein paar Tage verschieben kann, falls die mich kurz vor Weihnachten einbestellen ?
Rheam 05.12.2019 | 15:35
Zitat von Ilios anzeigenausblenden
Sie haben ja schon einige Antworten erhalten, insbesondere das es wohl hier schwer klärbar ist. Sollte es Ihnen aber durch dieses durcheinander so schlecht gehen, sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt. Er muss sowieso die Rehafähigkeit vor Antritt bescheinigen und wenn diese nicht gegeben ist, dann sollten Sie diese Reha auch nicht antreten.
am 05.12.2019 | 15:18
Zitat von Ilios anzeigenausblenden
Sie erwarten Antworten, die ein Forum logischerweise nicht beantworten kann. Sollte es für Sie ein zeitliches Problem mit der Reha geben, stimmen Sie dies mit der Rehaklinik ab und/oder lassen Sie sich von Ihrem Arzt bescheinigen, dass ein entsprechender Zeitraum für Sie aus medizinischer Sicht nicht befürwortet wird. Sie müssen schon selber aktiv werden. Eine Musterlösung werden Sie hier nicht erhalten. Letztendlich müssen Sie auch für sich abwägen, wie wichtig für Sie die Reha ist, wenn Sie diese ablehnen.
Deutsche Rentenversicherung
Sie erhalten Antworten von erfahrenen Expertinnen und Experten der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Wichtige Hinweise

Ihre Einträge sind öffentlich und können von jedem gelesen werden. Bitte geben Sie daher keinesfalls persönliche Daten an.

Verzichten Sie auf politische Diskussionen. Dieses Forum soll schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum.

Achten Sie auf einen friedlichen und respektvollen Umgang ohne Anfeindungen, Unterstellungen und Provokationen jeglicher Art.

Bleiben Sie beim Thema Rente, Altersvorsorge oder Reha. Bei Fragen etwa zum Arbeitslosengeld, zur Krankenversicherung oder bei Steuerfragen müssen unsere Experten leider passen.

Keine Bewertungen, Empfehlungen oder Beratungen zu einzelnen Produkten, Anlageformen etc. Unsere Experten dürfen grundsätzlich nur allgemein und produktunabhängig beraten.

Bitte beachten Sie die weitergehenden Informationen und Nutzungsbedingungen.

Weitere Links


Interessante Artikel

Informationen, Schwerpunkt-Themen und Interviews zu gesetzlicher Rente, privater wie betrieblicher Altersvorsorge sowie Finanzen und Gesundheit.
Time
13 Minuten

Bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn kann steuerfrei hinzuverdienen, wer im Alter sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Doch wie wirken Job, eigene Altersrente und Hinterbliebenenrente zusammen? In 8 konkreten Fällen zeigen wir, ob Sie mit einem Plus oder einem Minus rechnen können.

Time
8 Minuten

Ein Pflegefall lässt den Finanzbedarf sprunghaft steigen. Doch mit diesen sechs staatlichen Hilfsangeboten und gezielter privater Vorsorge sichern Sie sich vor finanzieller Notlage.

Time
6 Minuten

Länger im Erwerbsleben bleiben und später in den Ruhestand treten: Um dieses Verhalten zu fördern, setzt die Politik viele Anreize. Doch nicht jeder Plan einer „Kombi-Rente" geht finanziell auf, wie sich vor Gericht gezeigt hat.

Time
7 Minuten

Welche Ansprüche Hinterbliebenen zustehen – und wann die angesparten Beträge verloren sein können.

Time
8 Minuten

Ein Prozent vom eigenen Lohn, ein Prozent vom Arbeitgeber: Die neue Kapitalrente soll ab 2028 die gesetzliche Rente ergänzen und Millionen Menschen im Alter besser absichern. Wie das Geld angelegt wird, wer davon profitieren soll – und warum dabei Schweden das große Vorbild für Deutschland ist.

Time
13 Minuten

Schnellere Termine in der Praxis, Chefarztbehandlung im Krankenhaus und attraktive Preise: Mit diese Argumenten locken private Versicherer. Doch da die Entscheidung gegen die gesetzliche Krankenversicherung fast immer endgültig ist, sollte sie sehr genau überlegt sein.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026