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Experten-Antwort

Rehaunfähigkeit

von Birgit25.11.2022 | 09:42
273 Ansichten
6 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, ich bin jetzt wegen Long Covid und Depressionen seit fast 18 Monaten krank geschrieben. Meine Ärzte sowie Krankenkasse drängen mich jetzt zu einer stationären Reha. Ich selber fühle mich körperlich und seelische dazu nicht belastbar genug. Zum einen leide ich an akuten Heimweh und zum anderen reicht meine Belastbarkeit maximal zwei bis drei Stunden ohne Pause. In Gruppen oder bei Gesprächen zwischen mehreren Menschen halte ich maximal 1 Stunde durch. Bei Arzttermin oder ähnliches bekomme ich massive Muskelkrämpfe sowie Magen Darm Probleme. Vor der Arztpraxis habe ich einen Puls von 120 sowie Schweissausbrüche. Mein Problem an der Sache ist, je mehr ich dazu gedrängt werde umso schlimmer werden jetzt die Symptome. Doch die Ärzte glauben mir nicht. Ich bin am Boden zerstört. Was soll ich jetzt tun. Kann mir jemand helfen?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Birgit,

die Beurteilung, ob ein Versicherter rehaunfähig ist, wird grundsätzlich durch den sozialmedizinischen Dienst des Trägers entschieden. Falls Ihnen ein Arzt eine Bescheinigung ausstellt, könnte dies bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.

Alles Gute!

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5 Antworten

Schadeam 25.11.2022 | 10:07
Und was erwarten Sie nun an Hilfe von einem DRV Mitarbeiter? Was soll ich dazu sagen, wenn Ihnen die Ärzte zur Reha raten Sie Ihren Ärzten aber nicht vertrauen, bzw. denen nicht glauben? Wenn Sie die Aufforderung der Kasse die Reha zu beantragen nicht nachkommen, wird Ihnen die Kasse möglicherweise das Krankengeld sperren - aber das müssen Sie mit denen diskutieren. Gegenfrage: was denken Sie wie man Ihnen helfen soll? Wie kann Hilfe möglich sein wenn Sie nicht zu Ärzten gehen wollen oder deren Rat nicht annehmen können oder wollen? Vielleicht finden Sie einen Arzt der Sie daheim behandelt? Wünsche alles Gute
Kerstinam 25.11.2022 | 10:09
Hallo Birgit, das tut mir leid wie es Ihnen geht. Was ich besonders schlimm finde, daß Ihnen keiner glaubt. Eventuell käme eine ambulante Reha nahe Ihrem zu Hause in Frage. Alles Gute!!!!
Birgitam 25.11.2022 | 12:15
Danke für eure Antworten. Doch eine Frage habe ich noch. Wird man als Patient von dem sozialmedizinischen Dienst auch angehört oder entscheiden nur die Ärzte? Egal ob es der Wahrheit entspricht oder nicht.
Schadeam 25.11.2022 | 12:48
Wenn Sie Anträge bei der DRV stellen bei denen Arztaussagen notwendig sind (also Reha oder Rente) haben Sie immer die Möglichkeit Ihre Sicht der Dinge ergänzend beizufügen.
Annaam 25.11.2022 | 13:12
Vielleicht ist die Frage gar nicht, ob die Ärzte Ihnen glauben. Was Sie schildern, finde ich ziemlich normal, wenn man eine Depression hat. Was wollen Sie denn erreichen? Eine Erwerbsminderungsrente ohne vorherige Reha oder die Wiedereingliederung? Nach 18 Monaten Krankmeldung stehen Sie schon dicht am Abgrund finanziell und müssen sofort überlegen, wie es weitergehen soll nach dem Krankengeld. Ich kann nur aus familiärer Erfahrung abraten, mit einer Depression allen Belastungen aus dem Weg zu gehen. Das endet entweder mit einer Rente, und dann kümmert sich keiner mehr um Behandlung und Wiedereingliederung. Oder, noch schlimmer, es endet ohne Rente und ohne Arbeitsplatz.
Deutsche Rentenversicherung
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