Das Rechenexempel von "Rentenüberprüfer" ist dem Grunde nach richtig. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Faktoren, die hierbei nicht berücksichtigt werden können: z. B. Kaufkraftverlust, künftige Rentenanpassungen, das zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr erzielte Einkommen (z. B. aus Beschäftigung)...
Außerdem sollte berücksichtigt werden, dass insbesondere bei bestehender Beschäftigung für die Zeit vom 60. bis 65. Lebensjahr weitere Beitragszeiten hinzukommen, die die Rente ab dem 65. Lebensjahr erhöhen werden!
Desweiteren sollten nicht nur "Rentabilitätsüberlegungen" angestellt werden. Wichtiger erscheint die individuelle Lebensplanung: Reicht mir die Rente ab dem 60. Lebensjahr für den "Lebensabend" aus? Wie sieht dann meine finanzielle Gesamtsituation aus (Schulden, Miete, andere Einkünfte usw.)? Wie ist mein Gesundheitszustand? Wie sieht meine Arbeitsplatzzufriedenheit aus?